Nach dem Gripmonster X-King, habe ich seit einigen Wochen einen weiteren Terrex am Fuss. Der Agravic Speed macht seinem Namen alle Ehre!

Produkttest

adidas Terrex Agravic Speed

Preis
ab ca. 90 Euro
Aktiv getestet
6 Wochen

Sponsored Post: adidas hat mir den Schuh für diesen Test auf meine Anfrage hin zur Verfügung gestellt. Dies hatte keinen Einfluss auf den Inhalt meines Testberichts. Der Beitrag ist frei verfasst und gibt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen im Training wieder.

Review

Erster Eindruck

adidas Terrex Agravic Speed

adidas Terrex Agravic Speed

Ich habe den Schuh in der Farbe „Energy“ bekommen. Es gibt ihn allerdings auch noch in fünf weiteren Farbkombinationen, die mir allesamt richtig gut gefallen. Im Grunde ist „rot“ da schon fast langweilig. 😉 Allerdings passt es natürlich zu einem so schnellen Schuh.

Schlank und minimal

Schlank und minimal

Der Schuh sieht sehr schlank aus – was zum Teil natürlich an meiner enormen Schuhgröße liegt. 😉 Aber es liegt auch an dem minimalen Materialeinsatz, der einfach so eine schlanke Figur macht.

adidas Terrex Agravic Speed

adidas Terrex Agravic Speed

Auch von unten sieht der Terrex Agravic Speed sehr minimal aus. „Das soll ein Trailschuh sein?“, könnte man fast denken. Klar ist die Sohle nicht für jeden erdenklichen Geländeeinsatz gemacht, sondern eher für die Trail, die schnelles Laufen auch erlauben.

Laufsohle mit minimalen Spikes

Laufsohle mit minimalen Spikes


Hersteller: Continental

Hersteller: Continental

Allerdings sollte man sich vom ersten Eindruck nicht zu sehr täuschen lassen. Die Continental-Sohlen sind für ihren Grip bekannt. Und ich bin mir sicher, dass nicht nur Ingenieurdenke, sondern auch Trail-Erfahrung in der Entwicklung steckt.

Seitenansichten

Seitenansichten

Im Profil sieht der Agravic Speed sehr flach aus. Vor allem im Bereich der Zehenbox. Allerdings führt dies nicht zu einer Einschränkung der Bewegungsfreiheit der Zehen. Ich fand den Platz dort ausreichend bis gut.

Zehenschutz

Zehenschutz

Daran ändern auch der Zehenschutz nichts, der zugegebenermaßen nicht weniger minimal als die Rest des Schuhs ausfällt.

Schnürung

Schnürung

Der relativ dünnen Schnürung habe ich zuerst nicht getraut. Das sind schon ziemlich schmale Senkel, an denen man ziehen soll. Kann man so wirklich noch messbar Gewicht sparen? Zumindest verrichten sie ihren Dienst tadellos. Sogar die Schleife hat jederzeit gehalten.

Mittelfuss

Mittelfuss

Die Schnürsenkel ziehen am massivsten Teil des Schuhs. Im Mittelfussbereich ist das Material deutlich dicker – wenn man überhaupt von dick sprechen kann. In jedem Fall fällt es stärker aus, als der Rest des Obermaterials, und ist dünn genug, um sich gut um den Fuss zu legen.

Sockenartiger Einstieg

Sockenartiger Einstieg

Der ganze Schuh ist wie ein Socken gemacht. Dem entsprechend ist auch der Einstieg in den Terrex Agravic Speed weich und elastisch. Er liegt ganz dicht an, so dass Steinchen keinen Weg in den Schuh finden können. Allerdings ist es auch nicht so eng, dass der Rand unangenehm auffallen würde.

Fersenbereich mit Einstiegshilfe

Fersenbereich mit Einstiegshilfe

Die Ferse des Trailschuhs gibt guten Halt und ist mit einer Lasche als Einstiegshilfe ausgestattet. Insgesamt führt die Konstruktion des Schuhs zu einem echten Leichtgewicht, das sich mit unter 600 Gramm auch vor schnellen Strassenschuhen nicht verstecken braucht.

Ein Leichtgewicht!

Ein Leichtgewicht!

Erfahrungen beim Laufen

Mit so wenig Gewicht am Fuss, kann man eigentlich nur Ballern. 😉 Also richtig schnell laufen. Im Gelände. Und das habe ich mit dem Agravic Speed ausschweifend gemacht. Dank des unbeständigen Wetters, bin ich dabei auf die unterschiedlichsten Bodenverhältnisse gestossen: von hart gefrorenen Feldwegen bis zu matschigen Sandpassagen war alles dabei. Immer natürlich gut gemischt mit Steinen unterschiedlicher Größe, Wurzeln, Bodenunebenheiten und was noch so dazu kommt.

Der Terrex Agravic Speed im Einsatz

Der Terrex Agravic Speed im Einsatz

Die anscheinend so minimale Laufsohle des Schuhs kam dabei niemals an ihre Grenzen. Die Geschwindigkeitsbegrenzung bei der Mountainbike-Downhill-Strecke in der Heide, war eher mein Wagemut als der adidas-Schuh. 😉 Halt war immer genug da – auch seitlich. Über Objekte unterhalb der Sohle war ich immer gut informiert, ohne wirklich unliebsame Erfahrungen mit ihnen machen zu müssen.

Selbst auf Asphalt macht der Agravic Speed eine gute Figur. Hier fällt natürlich die geringe Dämpfung am meisten auf, aber ein Problem war das in keinster Weise. Ich würde ihn ohne zu zögern auch für längere Home2Trail-Strecken einsetzen. Auch wenn das der Sohle wahrscheinlich zusetzen würde.

Bewertung

Meine Meinung: Kaufen!

Mir hat der adidas Terrex Agravic Speed richtig viel Spaß gemacht. Er sitzt wie ein Socken, fühlt sich genauso leicht an und ist im Gelände trotzdem ein verläßlicher Begleiter. Langsam und schnell geht beides mit dem Schuh – allerdings macht schnell deutlich mehr Spass. 🙂 Bei einem Preis von unter 100 Euro für so einen großartigen Schuh, ist das ein richtiges Schnäppchen.

Weitere Meinungen und Reviews

Trampelpfadlauf

Der TERREX Agravic Speed ist definitiv ein Schuh für alle, die schnell und mit wenig Gewicht am Fuß über die Trampelpfade jagen wollen, ohne aber dabei auf Grip zu verzichten. Für Holger die perfekte Alternative zum Salomon S Lab Sense Ultra. Schwerere Läufer werden aber keinen Spaß an den Schuh haben, da er für sie zu wenig gedämpft und gepolstert ist.

Shop-Empfehlungen

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adidas Terrex Agravic Speed
9.5Gesamtpunktzahl
Qualität9
Funktion9
Aussehen10
Preis / Leistung10