Kennt ihr das auch? Vor jedem Lauf springt man mehrmals quer durchs Haus, bis man alle Sportsachen zusammen hat. Das ist bei mir jetzt endlich vorbei.

Ausgangslage

Meine typischen Wege vor einem Lauf sahen bisher ungefähr so aus: zuerst nach oben ins Schlafzimmer, um aus dem Kleiderschrank Unterwäsche, Socken, Shirts und Hosen raus zu suchen. Dann wieder die Treppe runter, um im Badezimmer Pulsuhr und Pulsarmband anzulegen. Im Flur wurde dann aus dem Korb unter der Bank das weitere Zubehör gefischt: Schlauchtuch, Bauchtasche, Mütze, Handschuhe… Was man halt so braucht. Bei jedem dritten Mal musste ich den Korb dafür komplett ausleeren, da zwischen all dem anderen Kram nichts zu finden war. Zuletzt wurden aus dem überfüllten Schuhregal in einer anderen Ecke des Flurs zwei Laufschuhe gesucht – möglichst gleiches Modell. 😉 Dann ging es endlich raus – falls nicht doch noch etwas fehlte…

Acht Schubladen zur Glückseligkeit

Als sich abzeichnete, dass eine Ecke unseres Hauses frei würde, machte ich mir direkt Gedanken um mögliche Lösungen. Ich habe eine Bestandsaufnahme gemacht und den Bedarf analysiert – ganz professionell. 😉 Bisher waren Shirts und Hosen in Schubkörben in meinem Kleiderschrank untergebracht, also lag die Ikea-Lösung “Expedit” (jetzt “Kallax”!) nahe. Doch das ließ sich in der frei werdenden Ecke nicht organisieren. Und ja: ich habe vorher Zeichnungen gemacht. Schließlich bin ich Architekt. 🙂

Ohne Zeichnung geht gar nichts...

Ohne Zeichnung geht gar nichts…

Die Kommode aus der Hemnes-Serie mit acht Schubladen passte aber perfekt und war ausserdem gerade im Angebot. Das kleine Projekt stand also und wurde kurzfristig umgesetzt – eine Fahrt zum schwedischen Möbelhaus stand sowieso an. Einpacken, aufbauen, fertig. Beim Einräumen stellte ich fest, dass diese kleinen “Skubb”-Unterteiler doch sehr hilfreich sind. Zum Beispiel, um in der Sockenabteilung die langen Kompressionsstrümpfe von normalen oder kurzen Socken zu trennen. Es muss ja alles seine Ordnung haben. 😉

Die Ikea-Kommode passte ideal in de Ecke

Die Ikea-Kommode passte ideal in de Ecke

Eigentlich hatte ich ja nicht geplant alle Schubladen zu belegen. Aber bevor sich eine andere Nutzungsart einschleicht, sind die Sportsachen aus der Grabbelkiste (nur noch zum Drunterziehen geeignet) direkt mit eingezogen.

Alle acht Schubladen der Kommode sind belegt

Alle acht Schubladen der Kommode sind belegt

Wie man sieht ist in den Schubladen noch gut Luft. Aber so soll das ja auch sein. Auf der Ablagefläche oben hat meine Motivationskiste seinen Platz gefunden. Die hatten mir Schwager und Schwägerin mal zum Geburtstag geschenkt. Seit dem beinhaltet sie immer eine Hand voll Riegel oder Gels.

Meine Motivatonskiste mit Energie-Riegeln und Gels

Meine Motivatonskiste mit Energie-Riegeln und Gels

Was ursprünglich auch auf der Kommode lag: Startnummern und Urkunden. Es sind ja bisher nur ein paar und sicher werde ich nicht alle aufbewahren wollen – aber sie einfach nur irgendwo hinzulegen war mir dann doch zu wenig. Also habe ich eine Art Pinnwand erfunden: ein elastischer Baumwoll-“Faden”, der sich um die Nägel in der Wand spannt und die Coesfelder Marathonstrecke abbildet – zumindest so ungefähr.

Kleines Kunstwerk als Pinwand: die Coesfelder Marathonstrecke

Kleines Kunstwerk als Pinwand: die Coesfelder Marathonstrecke

Bisher bin ich mit der Lösung sehr zufrieden. Ohne die Zeit gestoppt zu haben, würde ich sagen, dass ich jetzt deutlich schneller umgezogen und laufbereit bin. Leider gibt es in der Ecke keine Steckdosen, daher sind Uhr und Pulsgurt (zum Laden) immer noch unten. Aber alles andere ist jetzt endlich an einem Ort.

Wie bewahrt ihr eigentlich eure Sportsachen auf?