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Auf meinem Trainingsplan für den Halbmarathon stand für dieses Wochenende ein 10-km-„Testrennen“. Um nicht allzu weit fahren zu müssen, entschied ich mich für den 5. Frühlingslauf im nahen Borken – einer kleinen, feinen Veranstaltung, um Spenden für den Verein „Lebenshilfe Borken e.V.“ zu sammeln. 

Vorbereitung

Zusammen mit meinem Schwager machte ich mich also nach einer unruhigen Nacht auf den Weg zur NetGo-Arena. Wir waren sehr früh vor Ort, konnten uns also in Ruhe anmelden und die (geringe) Startgebühr für den 10-km-Lauf bezahlen. Dafür gab es keine Startnummer, sondern einen roten Klebepunkt – der auf unseren roten Shirts nicht besonders gut zur Geltung kam und daher auf die Hose wanderte. Nach dem Einlaufen im nahen Park waren wir pünktlich zur Ansprache der Veranstalter wieder da.

Los geht’s!

Wir erfuhren, dass wir einen 5-km-Parcours zwei Mal ablaufen mussten. Gestartet wurde wenige Momente später. Streckenverlauf??? Keine Zeit mehr, ging schon los. 😉 40-50 Läufer machten sich in einem eher gemäßigten Tempo auf den Weg. Ich hatte mir ehrgeizige Ziele gesetzt und bin schnell von hinten nach vorne gelaufen. Auf Position 8 konnte ich dann mein Tempo von 4:48 min/km gut laufen.

Die Strecke war schön flach und das Wetter angenehm kühl bei 12° C ohne Regen. So lief die erste Runde echt gut. Gegen Ende war der Weg leicht abschüssig, so dass ich schneller ins Stadion einlief als geplant. Insgesamt war ich aber genau im Zeitplan!

Zweite Runde

Um einen negativen Split zu laufen, stand jetzt also eine Tempoverschärfung an. Das klappte auf den nächsten drei Kilometern noch nicht so gut. Dann wurde der Läufer vor mir etwas langsamer und ich konnte ihn mit zweiter Luft überholen – und das neue Tempo halten! Naja, so gut wie… Kurz vor dem Ziel ging es noch Mal etwas bergauf und ich wurde langsamer. Den geplanten Schnitt von 4:36 min/km für die zweite Hälfte konnte ich nicht einhalten, aber mit einem Schnitt von 4:44 min/km war ich zumindest schneller als auf der ersten Runde.

Neue Bestzeit!

Mit 47:27 min auf 10 km bin ich dann sehr glücklich ins Ziel gekommen. Eine Verbesserung von fast zwei Minuten auf meine letzte Bestzeit! Auch mein Schwager hat einen neuen persönlichen Rekord aufgestellt und so konnten wir uns beide zufrieden wieder auf den Weg nach hause machen.