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Kinder, wie die Zeit vergeht… Schon wieder ist eine Trainingswoche rum und der große Tag rückt näher und näher.

An die Intervalle montags habe ich mich ja mittlerweile gewöhnt. Dieses Mal waren 4×2 km in einem Tempo von 5:10 min/km dran. Die bin ich mal nicht auf meiner flachen Standardstrecke gelaufen, sondern habe eine neue Laufrunde ausprobiert. In den Pause bin ich kaum langsamer geworden – obwohl es sich anders anfühlte.

Für Mittwoch stand ein Tempolauf über 7 km auf dem Programm, den ich mit 5:25 min/km laufen sollte – bin ich aber nicht. Also gut, mit ein- und auslaufen schon. Aber beim eigentlichen Tempoteil war ich mit 5:12 min/km unterwegs. Also ungefähr mein angestrebtes Halbmarathon-Tempo. Das lief echt gut – zumal ich mich für den Hoka One One Clifton als Laufschuh entschieden hatte.

Den 10-km-Lauf am Samstag bin ich dann wieder locker angegangen. Irgendwie hatte ich auch schwere Beine. Vielleicht lag es aber auch an der Kombination von neuen Socken und Schuhen… Langsam war ich deswegen trotzdem nicht.

Samstag gab es dann ein echtes Highlight: der offizielle Probelauf für den SparkassenMarathon Westmünsterland. Bei bestem Wetter haben sich ca. 200 Läufer getroffen, um die Halbmarathon-bzw. 10-km-Strecke gemeinsam abzulaufen. Es wurden Gruppen nach Geschwindigkeit gebildet – jeweils mit einem streckenkundigen Pacemaker. Ich hatte mich zusammen mit meinem Schwager für die langsamste Gruppe entschieden (6:30 min/km) und wir durften als Erste starten. Die anderen Gruppen folgten jeweils mit fünf Minuten Abstand.

Den langen Lauf in einer Gruppe zu machen hat wirklich Spaß gemacht. Bei Kilometer 10 habe ich mich gewundert, dass wir wirklich schon eine gute Stunde unterwegs waren. Immer wieder gab es kleine Gespräche oder Witze unter den Läufern zur Ablenkung. Besonders natürlich dann, wenn man von den schnelleren Gruppen überholt oder vom Straßenrand angefeuert wurde.

Gegen Ende der 21 Kilometer habe ich mich den Gehpausen meines Laufpartners angeschlossen – obwohl meine Beine noch erstaunlich fit waren. Aber ich musste nach dem Lauf auf einer anderen Veranstaltung noch zwei Stunden stehen, da war es besser sie ein wenig zu schonen. Insgesamt war es ein sehr schöner Lauf.

Dummerweise war ich natürlich nicht der einzige „Strava-Athlet“ und so hat mir jemand gleich bei zwei Segmenten den Rekord geklaut. Frechheit! 😉 Den werde ich mir natürlich bei nächster Gelegenheit zurück holen. 🙂