Nachdem ich Ende letzten Jahres mein Projekt 44 erstmal an den Nagel hängen musste, bin ich so langsam wieder gut im Training, um einen zweiten Versuch zu wagen. In den letzten Wochen habe ich meinen Trainingsumfang von drei auf vier Tage pro Woche angehoben und bin somit wieder bei ca. 40 Wochenkilometern – mit langen Läufen um die 15 km und auch einigen schnelleren Einheiten.

Leistungsstand

Gestern habe ich dann einen Leistungstest mit dem BSXinsight-Monitor gemacht. Beim letzten Test vor zwei Wochen war ich nicht ganz erholt und musste daher zu früh abbrechen. Dementsprechend schlecht bzw. unbrauchbar war dann auch das Ergebnis. Gestern konnte ich aber alles geben und bin zum ersten Mal elf der zwölf vorgegebenen Stufen gelaufen. Bisher war immer bei der zehnten Schluss. Darüber hinaus fingen die Stufen erst bei ca. 6:00 min/km an, statt wie bisher bei 6:30 min/km. In den grundlegenden Abfragen der App konnte ich mittlerweile etwas andere Werte zum Beispiel zur durchgängigen Trainingszeit in Monaten und zur Wettkampfgeschwindigkeit machen.

BSXinsight-Test vom 13.04.2016

BSXinsight-Test vom 13.04.2016

Nach einer guten halben Stunde auf der Laufbahn bestätigte mir die BSX-App das bisher beste Ergebnis: eine anaerobe Schwelle bei einem Puls von 168 (das war fast absehbar…) und einer Pace von 4:24 min/km! Ich kann zwar nicht ganz glauben, dass ich die Geschwindigkeit über 10 km durchhalten können soll, aber es deutet zumindest in die richtige Richtung. 🙂 Ausserdem hatte ich den STRYD-Brustgurt dabei, um der ermittelten Geschwindigkeit auch einen Watt-Wert zuordnen zu können. Nach dem Auslaufen habe ich noch ein bekanntes Gesicht getroffen und konnte den Tag mit einem netten Plausch abschließen. 🙂

Trainingsplan

Mit der nächsten Woche beginnt also mein Trainingsplan für den 10-km-Lauf in Lette am 28. Mai 2016. Nachdem ich sowohl Daniels, Pfitzinger und Hudson mit ihren Trainingsansätzen nochmal studiert habe, richte ich mich für den Lauf doch nochmal nach dem Steffny-Trainingsplan. Irgendwie passt der so schön in meinen Wochenrhythmus.

Es wird jeweils eine Intervalleinheit am Montag geben, eine Tempoeinheit am Mittwoch, einen lockeren Lauf am Freitag und natürlich den langen Lauf am Samstag. Der Plan ist auf eine Zielzeit von 44 Minuten angelegt, also werde ich mal gucken, wie ich mit den jeweils vorgegebenen Geschwindigkeiten zurecht komme. Eigentlich ist Steffny da ja eher konvervativ, also kommt es wahrscheinlich mehr darauf an, wie gut ich das Pensum insgesamt körperlich verpacke. Und natürlich, ob ich den Plan neben der Arbeit und dem Familienleben so überhaupt durchziehen kann. Die Randbedingungen waren im letzten Jahr während der Elternzeit irgenwie besser… 😉

Und dann?

Ich werde bei vielen Läufen der Streiflichter-Laufserie starten, zu der auch der Johannes-Lauf in Lette gehört. Nach dem Wettkampf habe ich dann etwa zwei Monate, in denen es vor allem darum gehen wird die Form zu wahren, bevor es in die konkrete Vorbereitung auf den Halbmarathon in Köln Anfang Oktober geht. Aber das ist noch lange hin… 😉