Diese Woche war so mittelgut. Ich habe nicht alle Trainingseinheiten so umsetzen können wie geplant. Aber im Großen und Ganzen war das glaube ich ok.

Montag: Intervalle 4 x 1000 m mit 400 m Pause

Mittlerweile habe ich mich bei den Intervallen etwa auf eine Pace von 4:00 min/km eingeschossen. Das hat sogar drei Mal gut funktioniert, obwohl ich bei der zweiten Wiederholung mein Schuhband auf hatte. 😉 Der letzte Abschnitt war auch doof und nur bei 4:22 min/km, weil er über eine matschige Schotterpiste und immer wieder bergauf führte.

Mittwoch: Tempolauf 7 km an der anaeroben Schwelle

Ich habe in der Nacht davor sehr schlecht geschlafen und fühlte mich total kaputt. Mir war schon klar, dass ich meine Geschwindigkeit bei dem Tempolauf nicht steigern können würde und bin dem entsprechend maßvoll eingestiegen. Meine Hoffnung war dadurch auch nicht zu überpacen. Ich war zwar langsamer als letzte Woche, aber immerhin genau so schnell wie in der ersten Trainingswoche.

Freitag und Samstag: 13 km Dauerlauf und 20 km Langer Lauf

Wir waren am Wochenende im Kurzurlaub auf dem Bauernhof. Ich hatte mir sicherheitshalber verschiedene Streckenlängen von 12 bis 20 km zurecht gelegt, um meine Laufeinheiten flexibel unterbringen zu können. Eigentlich war ich nicht mal davon ausgegangen überhaupt zwei Mal zu laufen.

Mein vorher akquirierter Mitläufer wollte am Samstag laufen und eigentlich auch nicht mehr als 10 km. Also habe ich meinen längeren Lauf noch in den Freitag gequetscht, obwohl der Tag mit der Anreise schon schlauchend genug war. Statt einem echten langen Lauf sind es „nur“ 16 km geworden – dafür aber mit etwas Tempo, um die Kraftausdauer zu verbessern. Hat Spaß gemacht. 😉

Samstag hat es dann in Strömen gegossen. Aber mein Mitstreiter wollte ja eh für einen Strongman trainineren, also sind wir nach dem Frühstück irgendwann los. So richtig ruhig und regenerativ war der Lauf wohl für uns beide nicht. 😉 Einmal wegen den Schlammstrecken, durch die wir uns quälen mussten. Zum Anderen aber auch wegen dem Tempo, das der gute Mann anschlug. „Ich bin im letzten Jahr nur zwei Mal 5 km gelaufen.“ Ja nee… iss klar. Aber völlig untrainiert auf 12 Kilometern einen Schnitt von 5:30 min/km vorgeben. 😉 Zum Glück hat ihn der Schlamm etwas gebremst – und irgendwann auch die Muskulatur.

So langsam frage ich mich, wann denn mal eine ruhigere Woche dran ist. Zwar stecke ich die Belastung ganz gut weg, aber mal so zwei Tage Ruhe am Stück würden mir auch ganz gut tun. Bin ja auch nicht mehr der Jüngste. 😉 Aber das wird sich wegen anderer Verpflichtungen wahrscheinlich sowieso am nächsten Wochenende ergeben. Dann fällt dann wohl der zweite Lauf einfach mal weg.