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In sechs Wochen ist es wieder so weit: der Coesfelder Citylauf 2015 steht an. Das ist das lokale Highlight, bei dem viele Läufer aus der Gegend am Start sein werden. Das schließt mich natürlich ein. 😉

Nachdem ich in den letzten Wochen nur so vor mich hin trainiert habe, wird es daher nun wieder ernst. Denn ich habe mir vorgenommen 10 km in unter 45 Minuten zu laufen. Meine bisherige Bestzeit ist drei Monate alt und liegt bei knapp über 46 Minuten. Die habe ich aus dem Leistungshoch nach dem Halbmarathon gelaufen – ohne spezielle Vorbereitung.

Für das Projekt 44 orientiere ich mich aber wieder an den Steffny-Trainingsplänen. In seinem grossen Laufbuch * findet sich ja ein 6-Wochen-Plan für eine Zielzeit von 44 Minuten. Mit Laufumfängen von bis zu 56 Kilometern in der Woche, dürfte das für mich machbar sein. Der nächst schnellere Trainingsplan für 39 Minuten arbeitet schon mit 5 Trainingseinheiten und Umfängen bis zu 72 Kilometern in der Woche… Nicht umsetzbar für mich.

Am Ende dieser Ruhewoche werde ich (genau passend) eine Leistungsdiagnostik machen, um meine Trainingsbereiche bestimmen zu lassen. Das habe ich vor Ewigkeiten im Studium auch schon mal gemacht und nehme die Ergebnisse immer noch als grobe Richtwerte. Anscheinend ist mein Maximalpuls in den letzten 20 Jahren nicht gesunken, obwohl das alle Daumenregeln vorhersagen. Daher bin ich gespannt, was die Spiroergometrie ergeben wird.

In der nächsten Woche geht es dann los mit dem Trainingsplan und den ersten Intervallen. Wie beim Halbmarathon auch schon, habe ich Steffnys Zeiten ein wenig nach oben korrigiert – basierend auf den Tabellen von Jack Daniels bzw. den Angaben aus Runalyze. Mal sehen, ob das auch zu den neuen Pulsbereichen passen wird… 😉