Läuferisch geht es wieder gut bergauf. Meine Formkurve in Runalyze geht steil nach oben. Zeit mal etwas im Schwellenbereich zu machen.

Nachdem ich letzte Woche meine anaerobe Schwelle mit dem BSXinsight auf dem Laufband bestimmt habe, wollte ich heute mal sehen wie belastbar diese Werte sind. Nur zur Erinnerung: meine Schwelle soll bei einer Pace von 5:15 min/km liegen und einem Puls von 172. Dabei geht es natürlich um eine Belastung auf Dauer. Meine 5-km-Runde heute ist da sicher nicht besonders aussagekräftig, sollte aber zumindest ein erster Hinweis auf die Validität der Daten sein.

Ich bin die Runde ganz nach Gefühl gelaufen – also ohne auf die Uhr zu gucken. Dabei habe ich immer versucht relativ gleichförmig an der (von mir gefühlten) Schwelle zu laufen. In der Auswertung per Movescount habe ich dann die Durchschnittswerte für einige Abschnitte ermittelt.

Interessanterweise komme alle drei relevanten Abschnitte zu gleichen Ergebnissen. Mein Durchschnittspuls lag bei 171, die Pace bei 4:30 min/km und meine STRYD-Leistung bei 314 Watt. Beim Puls ist das also eine Punktlandung. Bei der Pace ist das schon schwieriger zu beurteilen. Ich vergleiche jetzt ja eine Geschwindigkeit über einige hundert Meter, die per GPS gemessen wurde, mit einer errechneten „Dauer-Pace“, die auf den Tempovorgaben auf dem Laufband basiert. Ob das Laufband wirklich die angezeigten Geschwindigkeiten gebracht hat, kann ich nicht beurteilen. Ich gehe natürlich schon davon aus. Ich hätte schon erwartet, dass meine Pace beim Schwellenlauf höher ist. Aber zwischen 5:15 min/km und 4:30 min/km liegt ja schon ein ordentlicher Unterschied.

Die Messung der Leistung per STRYD ist ein neues Element in der Gleichung. Ich habe den Gurt bei den normalen Grundlagenläufen immer dabei und liege bei einem Tempo von ca. 6 min/km meist bei Werten um die 230-250 Watt. Interessant war bei dem Lauf heute ein vierter Abschnitt zum Ende hin mit einer lange Steigung. Obwohl meine Pace auf 5:20 min/km runter ging, blieb die Leistung konstant bei ungefähr 310 Watt – während die Herzfrequenz kontinuierlich stieg.