Hoka Challenger ATR 6

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Das Schweizer-Taschenmesser für die Füße: der All-Terrain-Schuh von Hoka hat nicht ohne Grund eine große Fangemeinde. Er schafft den Spagat zwischen Train und Road mit Bravour.

Anzeige: Hoka One One hat mir den Schuh für diesen Test auf meine Anfrage hin zur Verfügung gestellt. Dies hatte keinen Einfluss auf den Inhalt meines Testberichts. Der Beitrag ist frei verfasst und gibt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen wieder.

Produkttest

Hoka One One Challenger ATR 6

Preis
ca. 130 Euro
Aktiv getestet
7 Wochen

Erster Eindruck

Die Bandbreite an Schuhmodellen bei Hoka One One ist ziemlich groß geworden. Aber normalerweise stellt man sich einen Schuh wie den Challenger ATR 6 vor: viel Schuh mit viel Dämpfung.

Wobei das Dämpfungspaket größer aussieht, als es eigentlich ist. Denn im Inneren steht die Ferse nur 5 mm höher als der Zehenbereich. Das aber natürlich trotzdem gut gepolstert. ;)

Das ATR im Namen steht für All-Terrain. Die Laufsohle muss also auf Asphalt genau so gut funktionieren wie auf dem Trail. Natürlich wird der Schuh dadurch immer ein wenig zwischen den Stühlen sitzen, aber das kann genau so gut ein Vorteil sein. Wie man der Laufsohle ansehen kann, ist der Challenger ATR universell einsetzbar.

Die Schnürung ist im besten Sinne herkömmlich und greift gut zu. So umschließt der Schuh den Mittelfuß sehr sicher und gibt ihm guten Halt.

Auch die Ferse trägt ihren Teil zum guten Sitz des Hoka Challenger bei. Sie bietet genug Polsterung um komfortabel zu sein, ohne dem Schuh dadurch zu viel Gewicht mitzugeben.

Insgesamt bringt der Schuh nur 660 Gramm auf die Waage. Damit liegt er nach meiner Klassifizierung im Mittelgewicht, was für einen Trail-Schuh mit guter Dämpfung sehr ungewöhnlich ist.

Erfahrungen beim Laufen

Das verhältnismäßig geringe Gewicht macht sich beim Laufen direkt positiv bemerkbar. Der Hoka Challenger ATR 6 und ich sind gute Freunde geworden – egal auf welchem Untergrund. Auf der Straße ist dem Schuh nicht anzumerken, dass er gleichzeitig auch für den Trail gedacht ist. Er läuft sich besser als mancher Schuh, der nur für die Straße gemacht ist.

Auf leichten Trails macht er eine genau so gute Figur. Durch die breite Basis der Dämpfung hat man immer einen sicheren Tritt. Gleichzeitig behält man aber auch ein gutes Gefühl für den Untergrund. Wurzelige Pfade, Kanten und Steine sind gut wahrnehmbar.

Grenzwertig wird es natürlich bei Matsch und lockerem Schnee. Hier bietet die Sohle sicher mehr Grip als ein Straßenschuh, kann sich gegen Spezialisten aber nicht behaupten. Das ist bei einem All-Terrain-Schuh aber auch nicht zu erwarten.

Meine Meinung

Hoka Challenger ATR 6
Lieblingsschuh!
Der Hoka Challenger ATR 6 hat mich sehr positiv überrascht. Der Spagat zwischen Road und Trail gelingt ihm so gut, dass ich ihn in den letzten Wochen nur schwer vom Fuß bekommen habe. Für mich ist er perfekt gedämpft, sitzt richtig gut am Fuß und bringt mit 5 mm genau die richtige Sprengung mit. Außerdem ist er bei dem aufgerufenen Preis ein echtes Schnäppchen.
Qualität
Funktion
Aussehen
Preis / Leistung
5
Bewertung

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  1. ich habe den Challenger ATR 6 in der GTX Variante und bin ebenso schwer begeistet. Laufe den Challenger ATR schön länger, aber die 6er Variante ist wirklich die rundeste.

    1. Hi Nico, an die GTX-Varianten von Schuhen habe ich mich bisher selten ran getraut. Trage dann lieber wasserabweisende Socken. Wie sind Deine Erfahrungen mit der Membran?

  2. Mittlerweile bin ich auch sehr vom Challenger ATR 6 begeistert. Ich finde, er entfaltet seine wahren Faehigkeiten erst nach ca. 50-80 Km. Ein wirklich versatiler Top-Schuh, der sich auch fuer 30km Laeufe ueber Stock und Stein eignet!
    Da ich auch einen Bondi laufe, der mir von einen Tick bequemer erscheint, waere ggf. der Stinson ATR 6 von Hoka eine Alternative, sobald ich den Bondi in den Ruhestand schicke.

  3. Hallo Thomas,
    u. a. aufgrund Deiner Bewertung in diesem Beitrag laufe ich den ATR6 inzwischen auch. Nach meinem heutigen Morgenlauf kann ich Deinen Erfahrungen eine eigene hinzufügen: er läuft sich auch gut auf vereisten Untergründen. Nach einem Tag Dauerregen wurde es bei uns über Nacht frostig, so dass die vorhandene Nässe überfror. Ich wollte den geplanten Lauf schon ad acta legen, habe dann aber doch den Versuch gewagt. Der Grip der Sohle war richtig gut, solange es sich nicht um wirklich hart gefrorenes Eis handelte (wo z. B. Wasser beim Überfließen der Straße gefroren ist). Ein weiteres Plus für diesen tollen Schuh!

    1. Hi Thomas, das freut mich zu hören! Eis ist natürlich echt eine Herausforderung – da würde ich auch zwei Mal überlegen, ob ich wirklich laufen will. Der Challenger bekommt bei mir auch weiterhin viele Laufkilometer, weil er im Zweifelsfall einfach alles mitmacht.

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Ich bin der Harlerunner

Hier schreibt Thomas Pier über das Laufen und (deutlich mehr als nur die notwendige) Ausrüstung. Ich laufe weder besonders schnell noch weit. Aber ich teile gerne meine Erfahrungen, die ich als ambitionierter Freizeitläufer, neugieriger Early-Adopter und als mein eigener Trainer sammele.

Ich freue mich über jede digitale Kontaktaufnahme - noch mehr allerdings über jeden gemeinsam gelaufenen Kilometer.

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Thomas (der Harlerunner)