Plantronics Backbeat FIT
Plantronics Backbeat FIT

Plantronics Backbeat FIT (Update)

Vor einem Jahr habe ich den Plantronics Backbeat Fit getestet und habe seit dem noch keinen besseren Bluetooth-Kopfhörer zum Laufen gefunden. Seit kurzem gibt es ein Update des kleinen Wunderwerks mit Detailverbesserungen.

Produkttest

Plantronics Backbeat FIT

Preis
ab ca. 75 Euro
Aktiv getestet
6 Wochen
Anzeige: Die PR-Agentur von Plantronics hat mir den Kopfhörer für diesen Test auf meine Anfrage hin zur Verfügung gestellt. Dies hatte keinen Einfluss auf den Inhalt meines Testberichts. Der Beitrag ist frei verfasst und gibt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen im Training wieder.

Erster Eindruck

Plantronics Backbeat FIT
Plantronics Backbeat FIT
Verpackung
Verpackung

Auch der neue Backbeat FIT kommt in einer ganz chicen Verpackung. Hinter der Klappe bekommt man den Kopfhörer direkt schön präsentiert. Mit wenigen Handgriffen hat man nicht nur das Produkt, sondern auch Zubehör und Anleitungen in der Hand. Leider „fehlt“ die praktische Tasche, die es früher dabei gab. Nicht, dass ich sie gebraucht oder vermisst hätte. Ist mir im Vergleich nur aufgefallen.

Backbeat Fit in Sport Grey
Backbeat Fit in Sport Grey
Anleitung und Ladekabel
Anleitung und Ladekabel

Am Kopfhörer selbst hat Plantronics zum Glück auch kaum etwas verändert. Besonderes Merkmal des Bluetooth-Kopfhörers ist weiterhin der flexible Nackenbügel und das offene Design der Hörer.

Flexibler Nackenbügel
Flexibler Nackenbügel
Ohrenbügel und -stöpsel
Ohrenbügel und -stöpsel

Setzt man den Backbeat FIT auf, in dem man die Bügel über die Ohren stülpt und die Stöpsel vor dem Gehörgang platziert, steht der Bügel im Nacken ein wenig ab. Dadurch gibt es keinerlei Kabelgeräusche, die man sonst von solchen Kopfhörern kennt. Beim Sport finde ich das enorm wichtig und es ist ein Punkt, der mir schon oft den Spaß an der Musik beim Laufen verdorben hat. Nicht so aber beim Plantronics.

Drehbare Ohrenstöpsel
Drehbare Ohrenstöpsel

Die Ohrenstöpsel lassen ich um ein paar Grad drehen, so daß sich immer ein guter Sitz und eine ideale Positionierung des Kopfhörers finden läßt. Die Hörer sind so konstruiert, dass man die Umgebungsgeräusche weiterhin gut wahrnehmen kann. Dreht man die Lautstärke nicht zu sehr auf, hört man weiterhin sich nähernde Autos oder Vogelgezwitscher. :)

Bedienelemente rechts und links
Bedienelemente rechts und links

Auch die Bedienung ist intuitiv geblieben. Jede Seite verfügt über eine große Druckfläche und einen kleinen, hervorstehenden Druckknopf. Auf der rechten Seite befinden sich alle Funktionen zum Ein- und Ausschalten und Telefonieren. Links läßt sich die Audiowiedergabe sowie die Lautstärke steuern. Die Unterscheidung zwischen Fläche und Knopf ist mit den Finger sehr gut zu ertasten. Somit fiel mir die Bedienung während des Laufens immer sehr einfach. Nur unter einer Mütze oder mit Handschuhen wird das natürlich deutlich schwieriger. Hier mal die Videoanleitung des Herstellers:

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Was hat sich denn nun geändert?

Zum Glück nicht viel. ;) Die auffälligste Neuerung ist sicherlich das Farbdesign. Zu der ursprünglichen Auswahl sind fünf neue Farben hinzu gekommen, die ich wirklich sehr gelungen finde. Von schlicht bis poppig ist alles dabei – da sollte jeder etwas Passendes finden können.

Die neuen Farben: Power Blue, Sport Grey, Stealth Green, Fit Fuchsia und Black Core (c) Plantronics
Die neuen Farben: Power Blue, Sport Grey, Stealth Green, Fit Fuchsia und Black Core
(c) Plantronics

Nicht direkt sichtbar, aber dennoch wahrnehmbar ist ein Unterschied im Material. Der Plantronics Backbeat FIT hat eine schweißresistente „P2i-Beschichtung“ bekommen. Ich hätte jetzt nicht das Gefühl habt, dass das vorherige Modell ein Problem damit gehabt hätte, aber offensichtlich war das Eindringen von Wasser bzw. Schweiß ein Thema für das Update des Kopfhörers. Denn der zweite Unterschied ist die IP57-Klassifizierung. Der Backbeat FIT würde es also 30 Minuten in einem Meter Wassertiefe aushalten. Ob das für die Waschmaschiene reichen würde…? ;)

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Meine Meinung

Plantronics hat den Backbeat FIT zum Glück nur im Detail nachgebessert. Denn am grundsätzlichen Design und der Funktionalität war und ist nichts auszusetzen. Im Gegenteil: für mich ist er weiterhin DIE Referenz bei den Laufkopfhörern.
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  1. Ich blicke auf eine lange, verzweifelte Suche nach den ultimativen Sport-Kopfhörern zurück. Die Kabel stören einfach immer. Darum erwartete ich sehnsüchtig den Release von Bragis The Dash. Aber die Bluetooth-Verbindung war eine einzige Katastrophe. Fast ein Jahr später haben es die Münchener mit The Headphone dann doch noch geschafft. Endlich kabelloser Musikgenuss mit stabiler Bluetooth-Verbindung, gutem Sound und einer ordentlichen Batterieleistung. Das sind die vermutlich besten „Sport-Kopfhörer“, die es derzeit auf dem Markt gibt. Bis jetzt bin ich jedenfalls vollauf begeistert.

    1. Hi Sascha, die Dinger hatte ich auch schon ein paar Mal im Fokus. Manchmal würde ich gerne nur einen Stöpsel drin haben, um noch mehr von der Umgebung wahrzunehmen. Geht das mit den Bragis? Gleichzeitig wäre meine Befürchtung, dass bei dann zwei batteriebetriebenen Geräten sehr kleiner Bauform das Laden zu einem Problem wird. Wie ist Deine Erfahrung?

      1. Den rechten Earbud kann man auch solo nutzen und auch das separate Aufladen ist problemlos möglich. Ich frage mich nur, warum man das tun sollte. Wegen der Umgebungsgeräusche? Da würde ich eher zu kleineren Eartips raten, die den Gehörgang nicht vollständig verschließen. Außerdem gibt es auch eine Audio-Transparency-Funktion. Wie die funktioniert und was sie taugt, kannst du in meiner Rezension auf meinem Blog nachlesen.

        Früher war es mir auch mal wichtig, dass ich Umgebungsgeräusche noch wahrnehme, aber eigentlich ist das doch völlig überflüssig und zerstört nur den Sound. An einer stark befahrenen Straße hört man mit einem offenen In-Ear doch gar nichts mehr von der Musik. Seit ich das erste Mal einen geschlossenen In-Ear hatte, will ich diese Abschirmung jedenfalls nicht mehr missen. Den Hörverlust kann man schließlich auch leicht mit den Augen und dem „Rechtsfahrgebot“ ausgleichen.

        1. Für echten Musikgenuss ist die Abschirmung natürlich hilfreich. Für einen Podcast reicht mir aber ein Kanal. Genau so, wenn ich nur die Anweisung vom SHFT.RUN brauche. Oder die Navi-Ansagen, wenn ich eine neue Strecke ausprobiere.

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Ich bin der Harlerunner

Hier schreibt Thomas Pier über das Laufen und (deutlich mehr als nur die notwendige) Ausrüstung. Ich laufe weder besonders schnell noch weit. Aber ich teile gerne meine Erfahrungen, die ich als ambitionierter Freizeitläufer, neugieriger Early-Adopter und als mein eigener Trainer sammele.

Ich freue mich über jede digitale Kontaktaufnahme - noch mehr allerdings über jeden gemeinsam gelaufenen Kilometer.

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