Saucony Racing
Saucony Racing

Saucony Type A und Fastwitch 7

Richtig schnelle Schuhe findet man bei Saucony in der Abteilung „Road Racing“. Zwei der drei Modelle durfte ich laufen und bin begeistert.

Anzeige: Saucony hat mir die Schuhe für diesen Test auf meine Anfrage hin zur Verfügung gestellt. Dies hatte keinen Einfluss auf den Inhalt meines Testberichts. Der Beitrag ist frei verfasst und gibt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen im Training wieder.

Produkttest

Saucony Fastwitch 7

Herstellerlink
Saucony Fastwitch 7
Preis
ab ca. 100 Euro
Aktiv getestet
20 Wochen

Erster Eindruck

Saucony Fastwitch 7
Saucony Fastwitch 7

Auf der Suche nach einem leichten Wettkampfschuh für den Halbmarathon, fiel mir der Saucony Fastwitch 7 ins Auge. Letztes Jahr bin ich den New Balance 1500 gelaufen und fand die leichte Pronationsstütze gerade zum Ende der Distanz hin ganz angenehm. Das gleiche Feature bietet der Fastwitch auch, ist dabei aber sogar noch ca. 10% leichter.

Mit 463 Gramm ein echtes Federgewicht
Mit 463 Gramm ein echtes Federgewicht

Dabei sieht der Schuh vom Aufbau her sehr klassisch aus. Das Obermaterial ist natürlich sehr luftig, aber die Flexfilm-Applikation kenne ich so auch von anderen, deutlich schwereren Modellen.

Flexfilm-Applikationen
Flexfilm-Applikationen

Auch die Zwischensohle sieht eher herkömmlich als minimal aus. Man sollte sich von der „Dicke“ aber nicht täuschen lassen: Saucony spart das Gewicht durch den Einsatz eines besonders leichten EVAs (Saucony SuperLite). Die PWRTRAC-Laufsohle darunter verspricht einen besonders guten Grip.

Be Fast!
Be Fast!
PWRTRAC Laufsohle
PWRTRAC Laufsohle

Ansonsten fällt der Schuh vor allem durch seine knalliges Design auf. Die Schnürsenkel in Kontrastfarbe sind leicht elastisch.

Weiche Fersenkappe
Weiche Fersenkappe

Erfahrungen beim Laufen

Für den Fastwitch brauchte ich keine große Eingewöhnungszeit. Nach einem ersten Testlauf war klar, dass wir gute Freunde werden. Die leichte Pronationsstütze war auf den ersten Kilometern zwar zu spüren, aber nicht störend. Ich bin den Schuh in der Halbmarathon-Vorbereitung gerne bei den längeren Intervalleinheiten gelaufen. Gerade auf den letzten Kilometern nach hause war die Stütze der ermüdeten Muskulatur sehr willkommen. ;)

So, Race Kit liegt auch schon bereit. 😁

Ein von Thomas (@harlerunner) gepostetes Foto am

Bei 10-km- oder Halbmarathon-Rennen machte er eine genauso gute Figur. Bei dem Gewicht war er am Fuß kaum zu spüren, brachte aber gerade auf der langen Distanz das bisschen mehr an Substanz mit. Obwohl ich mit knapp über 80 km nicht gerade prädestiniert für solche leichten Wettkampfschuhe bin, hatte ich nie das Gefühl der Fastwitch wäre „zu wenig Schuh“ für mich.

Besonders bequeme Laufschuhe trage ich gerne auch in der Freizeit. Auch wenn der Fastwitch fast schon zu grell dafür ist (nach meinem Geschmack), hat er mich ziemlich oft auch ausserhalb des Trainings begleitet.

[alert type=white ]

Meine Meinung

Kaum zu glauben, dass ein Schuh mit dem minimalen Gewicht ein Stützelement mitbringt. Wer den leichten Support beim Halbmarathon oder Marathon zu schätzen weiss, ist mit dem Fastwitch 7 sicher gut bedient.
[/su_box] Produkttest

Saucony Type A

Herstellerlink
Saucony Type A
Preis
ab ca. 80 Euro
Aktiv getestet
22 Wochen

Erster Eindruck

Saucony Type A
Saucony Type A
Saucony Type A
Saucony Type A

Ich muss zugeben, dass ich mir den Type A niemals selbst als Laufschuh ausgesucht hätte. Er ist nochmal ein Stück minimaler als der Fastwitch 7. Das hätte ich mir bei meinem Leistungsniveau und Gewicht nicht zugetraut. Aber er war Teil der Ausstattung beim Saucony Bloggertreffen und so bin ich ganz unverhofft in den Genuss gekommen ihn zu tragen.

Logo weit vorne = schneller Schuh!
Logo weit vorne = schneller Schuh!

In München haben wir auch gelernt: je weiter vorne das Saucony-Logo auf einem Schuh angebracht ist, desto schneller ist er auch. Und bei Type A ist der stilisierte Fluss nun wirklich ganz weit vorne. Er ist wirklich nur für den Wettkampfeinsatz gedacht.

Ein echtes Fliegengewicht! Weniger geht kaum.
Ein echtes Fliegengewicht! Weniger geht kaum.

Entsprechend minimal ist auch die Zwischen- und Laufsohle. Da ist nicht mehr Material als notwendig. Auch das Obermaterial ist mehr Film als Gewebe – macht aber trotzdem einen haltbaren Eindruck.

Da blutet das Bloggerherz... Der Type A war leider nicht jungfräulich vor die Kamera zu bekommen.
Da blutet das Bloggerherz… Der Type A war leider nicht jungfräulich vor die Kamera zu bekommen.

An der Ferse gibt es sogar eine Schlaufe, die beim Anziehen helfen soll. Vermutlich gedacht für hektische Triathlon-Wechselzonen. ;)

Weiche Fersenkappe mit Schlaufe als Anziehhilfe
Weiche Fersenkappe mit Schlaufe als Anziehhilfe

Erfahrungen beim Laufen

Kleine Runde zum Abschluss des Tages #laufen #running #harlerunner #münchen #saucony

Ein von Thomas (@harlerunner) gepostetes Foto am

Der Saucony Type A war für mich eine absolute Überraschung. Auf den ersten Kilometern beim Bloggertreffen war ich mir zuerst unsicher, ob der Schuh überhaupt geeignet für mich ist. Klar, ein paar Kilometer sind in jedem Schuh unproblematisch. Daher war ich gespannt, wie er sich im Training so macht.

Ich habe ihn relativ früh schon beim Wettkampf getragen – und bin mit ihm direkt eine neue Bestzeit über 10 Kilometer gelaufen! Das lag sicher nicht nur am Schuh, aber gehindert hat er auch nicht. ;) Ganz im Gegenteil: er ist für mich genau so viel Schuh, wie ich für einen solchen Wettkampf brauche. Ich hatte nicht einen Schritt lang das Gefühl, der Schuh würde den Belastungen durch Gewicht und Untergrund nicht gerecht.

In der Wettkampfvorbereitung hatte ich den Type A vor allen bei den ganz schnellen Einheiten am Fuss. Und da hat er sich großartig gemacht! :) Bei Schwellen- oder Tempoläufen habe ich ihn auch problemlos über 15 Kilometer getragen. Vermutlich wäre er auch eine gute Wahl für den Halbmarathon gewesen, aber da war die Konkurrenz aus dem eigenen Haus einfach zu groß. ;)

Neben dem Training war auch der Type A in der Freizeit oft dabei. Sehr oft. Ich fühle mich einfach rundum wohl in dem Schuh. Passform, Gewicht, Dämpfung, … irgendwie stimmt beim Type A alles für mich. Das hätte ich so nicht erwartet.

[alert type=white ]

Meine Meinung

Der Type A ist ein großartiger Wettkampfschuh für kurze und mittlere Distanzen. Leichte Läufer werden ihn sicher auch beim Marathon tragen können. Ich bin total begeistert!
[/su_box] Shop-Empfehlungen

Wenn Du auf der Suche nach einem passenden Shop bist, kann ich Dir aus eigener Erfahrung folgende Anbieter empfehlen:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von rcm-eu.amazon-adsystem.com zu laden.

Inhalt laden

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von rcm-eu.amazon-adsystem.com zu laden.

Inhalt laden

Durch die Nutzung dieser Affiliate-Links erhälst Du den gewohnt guten Preis und Service der Shops und unterstützt gleichzeitig meine Arbeit an HarleRunner. Mehr Informationen zu den Partnerprogrammen erhälst Du hier.
[divider]Bewertung[/divider]

  1. Hallo Thomas,
    der Test ist ja nun schon ein paar Tage alt und du sicher noch ein wenig weiter gelaufen in dem neuen „Lieblingsschuh“ Type A. Auf einem der Fotos sah die Sohle des Type A damals schon recht ‚zugerichtet‘ aus:
    Kannst du inzwischen beurteilen wie sich der Schuh nach mehreren Wettkämpfen verhält und wie lang er seine Qualität hält? Also Dämpfung und Sohlenprofil. Hält er eine Saison (ca. 4 Einsätze pro Monat) durch oder nur 3 Wettkämpfe?
    …ich würde gern von Fastwitch zu Type A wechseln, bin mir aber nicht sicher.

    Vielen Dank für deinen Test, er liest sich hervorragend und beschreibt den Fastwitch zu 100%!

    Grüße,
    Simon

    1. Hi Simon, ich bin den Type A beim letzten 10k-Wettkampf noch gelaufen und werde es wohl beim nächsten auch wieder tun. Optisch hat der Schuh nach gut 150 km zwar schon gelitten, aber beim Laufen stelle ich keinen Unterschied fest. Er bleibt erste Wahl bei mir. Einen direkten Vergleich zum Fastwitch kann ich leider nicht liefern, da ich ihn auf Grund der leichten Stütze nicht so gerne laufe – oder sagen wir mal: im Zweifelsfall greife ich immer zum Type A. ;) Hier noch eine paar aktuelle Bilder:




  2. Hey Thomas,
    bin gestern mal wieder den Type A4 statt des On Cloudrushs bei meinem Intervall-Training gelaufen: Der Schuh macht einfach richtig Bock!
    Bin jetzt zufällig auf deinen Bericht gestoßen.
    Rein optisch gesehen, finde ich den Fastswitch 8 (in blau weiß) attraktiver als den Type A8 in rot.
    Allerdings ist der Type A8 wahrscheinlich etwas direkter und somit auch schneller.
    Hast du vielleicht Inside-Informationen, wann ein neues Modell vom Type A rauskommt? :-)

    1. Hi Robin, so groß ist der Unterschied zwischen dem Type A und dem Fastwitch ja nicht. Aber nur vom Design würde ich eine Entscheidung nicht abhängig machen. Ich würde mal von einem Modellwechsel in diesem Jahr ausgehen.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich bin der Harlerunner

Hier schreibt Thomas Pier über das Laufen und (deutlich mehr als nur die notwendige) Ausrüstung. Ich laufe weder besonders schnell noch weit. Aber ich teile gerne meine Erfahrungen, die ich als ambitionierter Freizeitläufer, neugieriger Early-Adopter und als mein eigener Trainer sammele.

Ich freue mich über jede digitale Kontaktaufnahme - noch mehr allerdings über jeden gemeinsam gelaufenen Kilometer.

Strava Badge
Weitere Beiträge
Mighty Vibe
Mighty Vibe