X-Bionic Effektor xbs.competition Kompressionsstrümpfe
X-Bionic Effektor xbs.competition Kompressionsstrümpfe

X-Bionic Effektor XBS Competition im Test

X-Bionic verspricht mit seiner partiellen Kompression einen neuen Maßstab in der Kompressionstechnologie. Merkt man das wirklich?

Produkttest

X-Bionic Effektor XBS Competition

Preis
ab ca. 45 Euro
Aktiv getestet
ca. 82 km
Anzeige: X-Bionic hat mir die Kompressionsstrümpfe für diesen Test auf meine Anfrage hin zur Verfügung gestellt. Dies hatte keinen Einfluss auf den Inhalt meines Testberichts. Der Beitrag ist frei verfasst und gibt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen im Training wieder. Was sich für mich als nützlich erweist, ist hoffentlich auch für andere Freizeitläufer interessant.

Erster Eindruck

X-Bionic Effektor xbs.competition Kompressionsstrümpfe
X-Bionic Effektor xbs.competition Kompressionsstrümpfe

Wie von X-Bionic gewohnt, erwartete mich nach dem Auspacken ein kleines Wunderwerk der Rundstrickkunst. Im Bereich des Fußes sieht die Effector Competition noch wie ein herkömmlicher Kompressionsstrumpf aus. Es gibt Protektoren für die Zehen und die Ferse, Verstärkungen, Lüftungskanäle, eine Kreuzknöchelbandage, und so weiter. Sieht aus wie ein Strumpf, ist aber High-Tech. ;)

Der Bereich oberhalb des Knöchels unterscheidet sich dagegen stark von anderen Strümpfen. Optisch und funktional. Zunächst fallen die horizontalen Streifen auf, die nicht nur einfach gut aussehen sollen, sondern eine besondere Aufgabe haben. Sie sorgen dafür, dass der Kompressionsdruck auf die Wade nicht vollflächig, sondern nur partiell anliegt. Das sieht man ganz deutlich nach dem Tragen: die Haut zeigt viele horizontale Rippen.

X-Bionic Effektor xbs.competition Kompressionsstrümpfe
X-Bionic Effektor xbs.competition Kompressionsstrümpfe

Dahinter steckt wieder der einzigartige technologische Ansatz von X-Bionic: der Schweiß soll zur Kühlung des Körper herangezogen werden. Bei einer vollflächigen Kompression ist aber wohl die obere Hautschicht schlechter durchblutet und somit die Schweißproduktion behindert. Die partielle Kompression soll eine bessere Durchblutung bei gleichzeitiger Kompression gewährleisten, in dem sich kleine Abschnitte von Kompression und Entlastung rippenartig abwechseln. Dazu kommen noch ein Belüftungssystem aus Kanälen, das Feuchtigkeit und Wärme kontinuierlich abtransportiert.

X-Bionic Effektor xbs.competition Kompressionsstrümpfe (c) X-Bionic
X-Bionic Effektor xbs.competition Kompressionsstrümpfe (c) X-Bionic

Erfahrungen beim Laufen

Das Anziehen der X-Bionic Effector Compression gestaltet sich unkompliziert. Die hohe Kompressionswirkung führt zumindest nicht zu besonderen Verrenkungen beim Überstreifen. Die Socken sitzen am Fuß und an der Wade auf Anhieb gut. Der „AktivBund“ verhindert ein Rutschen. So kann es auf die ersten Testläufe gehen.

X-Bionic Effektor xbs.competition Kompressionsstrümpfe
X-Bionic Effektor xbs.competition Kompressionsstrümpfe

Natürlich habe ich die Kompressionsstrümpfe zuerst zusammen mit dem The-Trick-Shirt und der -Hose getragen. Die letzten heißen Tage des Sommers waren eine gute Gelegenheit zu testen, ob mir in den langen Strümpfen nicht doch zu warm wird. Das war (ehrlich gesagt: wie erwartet) nicht der Fall. Die Effector Competition hatten zwar nicht die gleiche Kühlwirkung wie die Kleidung, aber zumindest haben sie sich auch nicht warm angefühlt. Im Gegensatz zu Modellen anderer Hersteller waren sie auch bei Temperaturen über 30°C gut zu tragen.

Die X-Bionic-Strümpfe haben mich bei vielen Läufen begleitet – von 10 Kilometern bis zum Halbmarathon. Während des Laufs waren sie immer sehr angenehm. Es gab weder Blasen noch Scheuerstellen. Ganz im Gegenteil: meine Füße haben sich immer gut geschützt gefühlt. Bei Läufen im Bereich von zwei Stunden ist allerdings festzustellen, dass die rippenartige Struktur der Haut nach dem Ausziehen noch ziemlich lange zu sehen bleibt.

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Meine Meinung

Wie erwartet liefert X-Bionic mit den XBS Competition wieder ein Stück High-Tech ab. Mir haben die Kompressionsstrümpfe sehr gut gefallen – vor allem im Sommer bei hohen Temperaturen, wo andere Produkte zur Wärmefalle werden können.
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  1. Hallo Thomas,

    ein sehr schöner Test von dir!

    Ich habe mir die selben Socken in dem giftigen Grünton vor meinem ersten Ultra gekauft und kann nur unterschreiben, was du über die Socken sagst: Sehr gute Qualität und auch nach 6 Stunden keine Probleme. Ich hatte auch das Gefühl das die Füße weniger schnell ermüden und man länger Leistung bringen kann.

    Von Innen ist der Socken aufgrund des Strickverfahrens auch etwas ungewöhnlich, denn hier sind erstmal sehr viele Fäden zu sehen. Dies macht beim Tragen aber nichts aus, sondern gehört zu dem System das die Socke nicht großflächig auf der Haut aufliegt. Auch nach mittlerweile gut 200km bei mir, gibt es keine Verschleisserscheinungen zu beobachten.

    Mein letzter Lauf mit diesen Socken ist übrigens erst wenige Stunden her. ;-)

    Viele Grüße aus dem Ruhrgebiet
    Frederic

    1. Hi Frederic, Danke für Dein Feedback. Bei dem Wetter hätte ich sie auch angezogen. Man kann sich ja gar nicht genug Klamotten anziehen, damit Wind und Regen nicht überall drunter ziehen.

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Ich bin der Harlerunner

Hier schreibt Thomas Pier über das Laufen und (deutlich mehr als nur die notwendige) Ausrüstung. Ich laufe weder besonders schnell noch weit. Aber ich teile gerne meine Erfahrungen, die ich als ambitionierter Freizeitläufer, neugieriger Early-Adopter und als mein eigener Trainer sammele.

Ich freue mich über jede digitale Kontaktaufnahme - noch mehr allerdings über jeden gemeinsam gelaufenen Kilometer.

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