Runner in a white and blue singlet wearing a pink and black cap and sunglasses runs along a riverside park with trees and a balustrade in the background

Nordkirchener Schloss- und Dorflauf 2026

Mein zweiter Lauf in meiner ersten 5-km-Saison. Ich bin mir noch nicht sicher, ob das mit der kurzen Distanz so eine gute Idee war… Aber es ist zumindest eine spannende neue Herausforderung.

Vorbereitung

Eine echte Wettkampfvorbereitung gab es nicht. Ich kämpfe immer noch mit einer Reizung des Achillessehnenansatzes und habe daher in den letzten Wochen kaum Qualitätseinheiten machen können. Der Gescher Run vor zwei Wochen war die einzige Ausnahme. Und weil ich mich dort so verzockt habe, war mein wichtigstes Ziel für Nordkirchen, einfach sauber durchzulaufen.

Vor dem Start

Obwohl ich in Nordkirchen schon oft gestartet bin und mich vor Ort auskenne, war ich ganz froh, rechtzeitig angekommen zu sein. Denn nicht nur der Start wurde in eine andere Strasse verlegt, auch das Abholen der Startnummer dauerte irgendwie länger als sonst.

Aber alles halb so wild: ich bin den anderen LG-Raketen direkt in die Arme gelaufen und ab ging es zum Warmmachen. Die neue Startlinie war auch schnell gefunden und ich habe mich „sehr konservativ“ einsortiert. Irgendwie bin ich über meine 5-km-Zeit in das schnelle der beiden 5-km-Rennen gerutscht und da gehörte ich sicher nicht nach vorne…

Start

Nach dem Start ging es auf der (eigentlich nicht mehr) neuen Strecke Richtung Schloss. Ich habe mich sehr vorbildlich an die vorher ausgetüftelten Watt-Werte auf meiner Uhr gehalten, um nicht wieder zu schnell anzugehen. 330 Watt sollten zum Anlaufen reichen, um später Richtung 340 Watt zu kommen.

Die 2,5-km-Runde führt dann ziemlich schnell wieder ins Dorf, wo wir nicht nur von den bekannten Stimmungsnestern begrüßt wurden, sondern auch von den Vereinskameraden (m/w/d). Ich merkte schon, dass ich das Tempo ganz gut gewählt hatte, denn es fühlte sich alles machbar an, ohne große Reserven zu haben.

Daher kam die Kamera auf der zweiten Runde auch nicht mehr oft zum Einsatz. 😉 Nur noch ein Mal den Berg hoch, um die Kurve bergab wieder Gas geben und sich dann irgendwie auf der Zielgeraden leicht bergauf durchkämpfen…

Nach dem Rennen

Ganz ehrlich? Ich habe im Ziel nicht mal mehr auf die Uhr geguckt. Zeit war mir egal, denn: da war einfach nicht mehr drin. Zumindest nicht beim aktuellen Trainingszustand. Ich war einfach nur froh, mein Tempo gut gehalten zu haben und dass die Sehne mitgespielt hat.

Natürlich durften im Zielbereich dann die Gespräche mit den anderen nicht fehlen. War alles so gelaufen, wie erhofft? Wie ist man mit Wetter, Strecke, … zurecht gekommen? Ein paar der 10-km-Läufer habe ich auch noch getroffen und konnte auch noch den Start des zweiten 5-km-Rennens verfolgen. Leider gab es durch einen medizinischen Zwischenfall einen langen Zeitverzug, so daß ich irgendwann fahren musste.

Zusammenfassung

Mit offiziell 22:36 min war ich etwa eine halbe Minute schneller als in Gescher. Das ist ungefähr die Gehpause, die ich dort gebraucht habe… Aber ich will auch nicht meckern: hat ja alles ganz gut geklappt. Und sobald wieder mehr Qualitätseinheiten in den Plan dürfen, sollten auch bessere Zeiten drin sein. Es war trotzdem alterskorrigiert der drittbeste 5er bisher. Wobei natürlich sehr hilft, dass ich die Distanz quasi noch nie gelaufen bin… 😉

Hier schreibt Thomas Pier über das Laufen und (deutlich mehr als nur die notwendige) Ausrüstung. Ich laufe weder besonders schnell noch weit. Aber ich teile gerne meine Erfahrungen, die ich als ambitionierter Freizeitläufer, neugieriger Early-Adopter und als mein eigener Trainer sammele.

Ich freue mich über jede digitale Kontaktaufnahme - noch mehr allerdings über jeden gemeinsam gelaufenen Kilometer.

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