Mein zweiter Lauf in meiner ersten 5-km-Saison. Ich bin mir noch nicht sicher, ob das mit der kurzen Distanz so eine gute Idee war… Aber es ist zumindest eine spannende neue Herausforderung.
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Vorbereitung
Eine echte Wettkampfvorbereitung gab es nicht. Ich kämpfe immer noch mit einer Reizung des Achillessehnenansatzes und habe daher in den letzten Wochen kaum Qualitätseinheiten machen können. Der Gescher Run vor zwei Wochen war die einzige Ausnahme. Und weil ich mich dort so verzockt habe, war mein wichtigstes Ziel für Nordkirchen, einfach sauber durchzulaufen.
Vor dem Start




Obwohl ich in Nordkirchen schon oft gestartet bin und mich vor Ort auskenne, war ich ganz froh, rechtzeitig angekommen zu sein. Denn nicht nur der Start wurde in eine andere Strasse verlegt, auch das Abholen der Startnummer dauerte irgendwie länger als sonst.






Aber alles halb so wild: ich bin den anderen LG-Raketen direkt in die Arme gelaufen und ab ging es zum Warmmachen. Die neue Startlinie war auch schnell gefunden und ich habe mich „sehr konservativ“ einsortiert. Irgendwie bin ich über meine 5-km-Zeit in das schnelle der beiden 5-km-Rennen gerutscht und da gehörte ich sicher nicht nach vorne…
Start





Nach dem Start ging es auf der (eigentlich nicht mehr) neuen Strecke Richtung Schloss. Ich habe mich sehr vorbildlich an die vorher ausgetüftelten Watt-Werte auf meiner Uhr gehalten, um nicht wieder zu schnell anzugehen. 330 Watt sollten zum Anlaufen reichen, um später Richtung 340 Watt zu kommen.







Die 2,5-km-Runde führt dann ziemlich schnell wieder ins Dorf, wo wir nicht nur von den bekannten Stimmungsnestern begrüßt wurden, sondern auch von den Vereinskameraden (m/w/d). Ich merkte schon, dass ich das Tempo ganz gut gewählt hatte, denn es fühlte sich alles machbar an, ohne große Reserven zu haben.


Daher kam die Kamera auf der zweiten Runde auch nicht mehr oft zum Einsatz. 😉 Nur noch ein Mal den Berg hoch, um die Kurve bergab wieder Gas geben und sich dann irgendwie auf der Zielgeraden leicht bergauf durchkämpfen…

Nach dem Rennen
Ganz ehrlich? Ich habe im Ziel nicht mal mehr auf die Uhr geguckt. Zeit war mir egal, denn: da war einfach nicht mehr drin. Zumindest nicht beim aktuellen Trainingszustand. Ich war einfach nur froh, mein Tempo gut gehalten zu haben und dass die Sehne mitgespielt hat.

Natürlich durften im Zielbereich dann die Gespräche mit den anderen nicht fehlen. War alles so gelaufen, wie erhofft? Wie ist man mit Wetter, Strecke, … zurecht gekommen? Ein paar der 10-km-Läufer habe ich auch noch getroffen und konnte auch noch den Start des zweiten 5-km-Rennens verfolgen. Leider gab es durch einen medizinischen Zwischenfall einen langen Zeitverzug, so daß ich irgendwann fahren musste.
Zusammenfassung
Mit offiziell 22:36 min war ich etwa eine halbe Minute schneller als in Gescher. Das ist ungefähr die Gehpause, die ich dort gebraucht habe… Aber ich will auch nicht meckern: hat ja alles ganz gut geklappt. Und sobald wieder mehr Qualitätseinheiten in den Plan dürfen, sollten auch bessere Zeiten drin sein. Es war trotzdem alterskorrigiert der drittbeste 5er bisher. Wobei natürlich sehr hilft, dass ich die Distanz quasi noch nie gelaufen bin… 😉

Autor und Betreiber von Harlerunner.de. Läufer seit mehr als zehn Jahren, über 100 Wettkämpfe von 5 km bis Halbmarathon im Gepäck, bisher mehr als 500 Produkte getestet. Kein Labortest — alles kommt aus dem echten Training in und um Coesfeld. Was du hier liest, hat er selbst an den Füßen, am Körper, am Handgelenk oder im Ohr gehabt.
Author and owner of Harlerunner.de. A runner for over ten years, with more than 100 races under his belt – ranging from 5 km to half-marathons – and having tested over 500 products to date. No lab tests – everything is based on real-world training in and around Coesfeld. Everything you read here is something he has personally worn on his feet, on his body, on his wrist or in his ear.
