Hoka Mach X 3 im Test: Supertrainer für Tempoeinheiten mit mehr Komfort

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Der Hoka Mach X3 verspricht Wettkampf-Feeling für alle, die im Training nicht immer einen aggressiven Wettkampfschuh laufen wollen.

Anzeige: Der Hersteller hat mir das Produkt für diesen Test auf meine Anfrage hin zur Verfügung gestellt. Dies hatte keinen Einfluss auf den Inhalt meines Testberichts. Der Beitrag ist frei verfasst und gibt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen wieder.


Mach X3

Preis

190 Euro

Aktiv getestet

10 Wochen



Erster Eindruck

Das soll kein Wettkampfschuh sein?! Für mich sieht er nach dem Auspacken aber genauso aus. 😉 Und das eigentlich auch in allen angebotenen Farbkombinationen.

Im Gegensatz zu echten Racern, hat der Mach X3 aber keine Carbonplatte verbaut. Stattdessen setzt Hoka auf eine doppellagige Zwischensohle mit PEBA-Toplayer und einer PEBAX-Platte dazwischen. Die Kombination ist natürlich nicht so steif wie Carbon, aber fürs Training ist das genau richtig.

Besonders aufgefallen ist mir das neue Upper: die sichtbar luftige Struktur wirkt so, als können sie was aushalten. Zusätzlich hat Hoka den Komfort verbessert und dafür Fersenpolsterung und Manschette überarbeitet. Aus dem umlaufenden „Lappen“ ist jetzt ein echtes Polster geworden.

Das schlägt sich aber auch im Gewicht wieder: mit 641 Gramm für beide Schuhe in meiner Größe ist der Hoka Mach X3 ungefähr 50 Gramm schwerer geworden. Dadurch rutscht er bei mir schon ins Mittelgewicht.

Erfahrungen beim Laufen

Auf den ersten Lauf war ich sehr gespannt, denn der Mach X2 hat mir als schneller Trainingsschuh wirklich gut gefallen. Daher musste auch der X3 sofort für Tempoeinheiten und Intervalle herhalten.

Passform und Laufgefühl waren grundsätzlich erstmal gut und mir ist sehr positiv aufgefallen, dass die Polsterung nun spürbar mehr Komfort bietet. Das bedeutet Spaß von der ersten Minute an.

Dabei hängt es garnicht so sehr vom Tempo ab, ob der Schuh gut läuft: auch beim Warmlaufen oder Grundlagenläufen macht er eine gute Figur. Dafür verliert er meiner Meinung nach etwas am anderen Ende des Geschwindigkeitsspektrums. Alles oberhalb der Schwelle war für mich nicht so spritzig wie erhofft.

Spaßfaktoren / Eignung

Nicht jeder Schuh eignet sich für jede Art von Training oder Wettkampf. Das ist (neben dem Schuh an sich) abhängig von Lauferfahrung, Leistungsstand, Gewicht und persönlichen Vorlieben. Meinen Spaß mit dem Schuh würde ich für folgende Kategorien so einschätzen:

Gemütliche Hausrunde
100%
Tempolauf
100%
Intervalle
80%
10k-Wettkampf
80%
Halbmarathon
100%
Langer Lauf
100%

Meine Meinung

Hoka Mach X 3 im Test: Supertrainer für Tempoeinheiten mit mehr Komfort
Besser - mit Einschränkungen
Hoka hat den Mach X3 definitiv verbessert. Das Plus an Komfort, Sitz und Laufgefühl gefallen mir richtig gut. Allerdings fehlt mir dafür manchmal etwas Spritzigkeit. Davon abgesehen ist er als Supertrainer sehr zu empfehlen.
Qualität
Funktion
Begeisterung
Preis / Leistung
4.5
Bewertung

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Hier schreibt Thomas Pier über das Laufen und (deutlich mehr als nur die notwendige) Ausrüstung. Ich laufe weder besonders schnell noch weit. Aber ich teile gerne meine Erfahrungen, die ich als ambitionierter Freizeitläufer, neugieriger Early-Adopter und als mein eigener Trainer sammele.

Ich freue mich über jede digitale Kontaktaufnahme - noch mehr allerdings über jeden gemeinsam gelaufenen Kilometer.

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