Blue industrial water pump sculpture in a park with runners in a race passing by behind it.

Nottulner Stiftslauf 2026

Das wäre beinahe mein erstes DNF geworden – und das auf der 5-km-Strecke. Schön war es trotzdem – irgendwie…

Vorbereitung

Nach dem Schloss- und Dorflauf in Nordkirchen letzte Woche gab es nur drei lockere Läufe. Im Grunde bin ich durch die Probleme mit der Achillessehne noch gar nicht richtig ins Training gekommen. Also schon wieder ein Wettkampf ohne besondere Vorbereitung.

Vor dem Start

Ich bin schon oft in Nottuln gestartet, aber heute war alles anders: Start und Ziel wurden verlegt, einer weiterer Platz mitgenutzt. Hauptsache die Strecke ist gleich geblieben…

Beim Warmlaufen meldete sich plötzlich meine Wade. Rechts hatte ich morgens schon mit Feels.like eingeschmiert, weil die Seite etwas auffällig war. Nun war es aber leider links. Ein paar Übungen später schien das aber wieder ok zu sein.

Viele LG-Läufer waren auf der 5-km-Strecke nicht am Start. Neben Claudia, der frisch gebackenen Westfalenmeisterin (Altersklasse, 5 km), habe ich auch Markus (MWRunning) getroffen. Das Starterfeld war überschaubar und irgendwie standen wir ganz schön weit vorne…

Start

Nach dem Start geht es im Ortskern erstmal ein wenig hoch, bevor man ins Grüne läuft. Das Feld war nicht allzu dicht und es rollte für mich in Claudias Windschatten ganz gut.

Auf dem Weg zu „Rohrbert“ war sogar genug Luft, um mit Markus ein wenig Quatsch zu machen. Dann kommen die ersten Steigungen, bevor es langgestreckt den Berg hoch geht.

Ich hatte mich schön an den Plan gehalten und war genau auf Kurs, als sich plötzlich die linke Wade wieder meldete. Erst nur zaghaft, aber bei Kilometer 2 dann plötzlich so stark, dass ich gehen musste.

Dehnen hatte nicht geholfen und Laufen ging auch nicht wirklich. Also stellte ich mich auf eine lange Wanderung ins Ziel ein, denn eine Abkürzung gab es auf der Strecke nicht.

Bergab und mit übertriebenem Fersenaufsatz links, kam ich dann doch langsam wieder ins Rollen. So ging es mal besser, mal schlechter weiter bis ins Ziel.

Nach dem Rennen

Im Ziel waren vor allem erstmal viele bekannte Gesichter da und es wurden Geschichten von der Strecke ausgetauscht. Ausnahmsweise war ich mal nicht total kaputt nach einen Rennen und habe mir einfach mehr Zeit als sonst genommen. Aber eigentlich war klar: besser schnell nach Hause, Beine hochlegen, kühlen und hoffen, dass alles nicht so schlimm ist.

Zusammenfassung

Da war ich so froh, dass meine Achillessehne sich so gut entwickelt, da fange ich mir direkt das nächste Problem ein… Ich weiss auch nicht, was dieses Jahr los ist. Statt doch endlich ordentlich ins Training einsteigen zu können (noch drei Wochen bis Lette), darf ich jetzt erstmal abwarten, wie sich die Wade entwickelt. Hochlegen, Kompression, Kühlung, Feels.like… zumindest das Reha-Programm läuft. 😉

  1. Autsch! Ich habe beim Lesen förmlich mitgelitten. Respekt, dass du trotz Schmerzen durchgezogen hast, mein Lieber. Alles Gute für dich!

    Liebe Grüße

    1. Hi Eddy, vielen Dank. „Trotz Schmerzen“ ist zum Glück nicht ganz richtig: dann wäre ich sicher ins Ziel gewandert. Heute geht es auch schon halbwegs wieder. Wie sieht es denn bei Dir aus? Man liest ja nur Positives. :)

      1. Schön, dass es dir wieder besser geht; das freut mich! Und danke der Nachfrage: Mir geht prima. Mit 20 Kilo weniger läuft es sich viel leichter – wer hätte das gedacht… ?! :-D

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Hier schreibt Thomas Pier über das Laufen und (deutlich mehr als nur die notwendige) Ausrüstung. Ich laufe weder besonders schnell noch weit. Aber ich teile gerne meine Erfahrungen, die ich als ambitionierter Freizeitläufer, neugieriger Early-Adopter und als mein eigener Trainer sammele.

Ich freue mich über jede digitale Kontaktaufnahme - noch mehr allerdings über jeden gemeinsam gelaufenen Kilometer.

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