Ein Carbon-Racer von Hoka hat mich ehrlich gesagt schon lange gereizt. Es hat nur ein bisschen gedauert, bis ich einen an die Füße bekommen habe. Das Warten auf den Carbon X3 hat sich allerdings gelohnt.
Anzeige: Hoka hat mir den Schuh für diesen Test auf meine Anfrage hin zur Verfügung gestellt. Dies hatte keinen Einfluss auf den Inhalt meines Testberichts. Der Beitrag ist frei verfasst und gibt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen wieder.
ProdukttestHoka Carbon X3
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Erster Eindruck
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Auf den ersten Blick fällt mir beim Hoka Carbon X3 vor allem das neue Mesh-Material auf. Gut gemacht verspricht das einen guten Sitz und ein angenehm luftiges Klima. Unter den drei zur Verfügung stehenden Farben hätte ich mir das Orange nicht als Erstes ausgesucht – aber mit dem leichten Farbwechsel zu rosa finde ich das Design doch ganz ok.
Die extreme und mittlerweile Hoka-typische Sohlengeometrie ist schon ziemlich gewöhnungsbedürftig. Gerade das „Fersenhorn“ scheint zu einem sehr ungünstigen Fußaufsatz einzuladen. Hoka nennt das „Early Meta-Rocker“ und verspricht eine gute Performance.
Die Laufsohle besteht aus einem gummierten EVA und kommt daher ohne weitere Verstärkungen aus. Was man im Bereich des Mittelfußes ein wenig sehen kann: in der CMEVA-Zwischensohle mit PROFLY-Konstruktion versteckt sich eine Carbonfaserplatte, die dem Schuh seinen Namen gibt.
Hinter an der Ferse gibt es eine besonders lange Lasche, um das Anziehen des Schuhs zu erleichtern. Ansonsten führt die Mesh-Konstruktion zu einem ganz angenehmen, sockenartigen Einstieg in den Schuh.
Mit 589 Gramm für beide Schuhe in meiner Größe fällt der Hoka Carbon X3 so gerade noch ins Leichtgewicht, wo sich auch Schuhe wie der Adidas Boston oder Saucony Kinvara tummeln. Vom Gefühl her hätte ich ihn leichter eingschätzt, aber neben der Carbonfaserplatte bringt das dicke Dämpfungspaket einfach etwas Gewicht mit.
Erfahrungen beim Laufen
Hoka traut dem Schuh ein breites Spektrum zu: er soll für Profis und Anfänger und außerdem noch für Training und Wettkampf geeignet sein. Gerade „Training“ und „Anfänger“ sind eher ungewöhnliche Kategorien für einen Karbonschuh, aber ich kann das ehrlich gesagt voll bestätigen.
Zur Zeit fehlen zwar immer noch die richtigen Wettkampfbelastungen, aber bei allem anderen habe ich den Hoka in den letzten Wochen nicht vom Fuß bekommen. ;) Er hat mir bei kurzen und langen ruhigen Einheiten genau so viel Spaß gemacht wie bei Tempoläufen oder kurzen Sprints.
Spaßfaktoren / Eignung
Nicht jeder Schuh eignet sich für jede Art von Training oder Wettkampf. Das ist (neben dem Schuh an sich) abhängig von Lauferfahrung, Leistungsstand, Gewicht und persönlichen Vorlieben. Meinen Spaß mit dem Schuh würde ich für folgende Kategorien so einschätzen:
Meine Meinung


Autor und Betreiber von Harlerunner.de. Läufer seit mehr als zehn Jahren, über 100 Wettkämpfe von 5 km bis Halbmarathon im Gepäck, bisher mehr als 500 Produkte getestet. Kein Labortest — alles kommt aus dem echten Training in und um Coesfeld. Was du hier liest, hat er selbst an den Füßen, am Körper, am Handgelenk oder im Ohr gehabt.
Author and owner of Harlerunner.de. A runner for over ten years, with more than 100 races under his belt – ranging from 5 km to half-marathons – and having tested over 500 products to date. No lab tests – everything is based on real-world training in and around Coesfeld. Everything you read here is something he has personally worn on his feet, on his body, on his wrist or in his ear.









