Back view of a runner in a white tank top and pink shorts mid-stride on a rural path with tall grass and blue sky

Rückblick: Was lief im Juli 2026?

Nicht alles, was ich zu erzählen habe, wird zu einem eigenen Beitrag. Im Monatsrückblick sammle ich daher alle Themen, die ich trotzdem loswerden möchte.

Training

Der Juli war der Monat der Kontinuität, auf den ich im Juni-Ausblick gehofft hatte — und tatsächlich ist er größtenteils genau so gelaufen. NSM Q1- und Q2-Sessions im gewohnten Wechsel, dazu Long Runs am Wochenende und das übliche Reha-Pensum für Achillessehne, Piriformis und Hamstring. Macht unterm Strich rund 139 km in 18 Läufen … der bislang stärkste Monat der Saison ;)

KW27: Der Monat begann vorsichtig mit 24,3 km — Easy Runs, eine Q1-Session (7×3min) und am 4.7. der Laktatstufentest nach Norwegian Method als virtueller Lauf. Die Achillessehne meldete sich kaum, Readiness und HRV pendelten im grünen Bereich (HRV 22–55 ms je nach Tag).

KW28: 26,0 km mit dem ersten Long Run des Monats (11,1 km) sowie einer Easy Run-Einheit mit Metronom zum Kadenz-Feintuning. ATL kletterte durch Long Run und Q-Session spürbar, blieb aber unter der Risikoschwelle. Reha lief unverändert: Achillessehne (Calf Raises, mittlerweile bei +16 kg), Piriformis-Erhaltung und Hamstring-Slider.

KW29: Mit 39,9 km das klare Monats-Maximum — zwei Q-Sessions (5×4min und ein Bahn-Workout mit 6×600m), ein Easy Run mit Metronom und eine solide Grundlagen-Woche drumherum. ATL stieg entsprechend auf über 36, CTL kletterte gleichzeitig kontinuierlich Richtung 26–27. Die Achillessehnen-Kraftarbeit ging in dieser Woche in Phase P3 über (Kraft + Power), was zeigt, dass die Reha weiter Fortschritte macht.

KW30: 26,1 km, darunter ein Long Run (10,3 km) und eine Q2-Session (4×8min). HRV blieb stabil zwischen 33 und 53 ms, Readiness überwiegend im 7er-Bereich — keine Auffälligkeiten, die eine Anpassung nötig gemacht hätten.

KW31: Der Monat klang mit 22,4 km etwas ruhiger aus — ein Long Run (9,4 km), eine Q1-Session (6×3min) und der letzte Lauf des Monats am 31.7. (3×10min). CTL erreichte mit 27,2 den Monats-Höchstwert, ein Zeichen, dass die Grundlagenarbeit langsam, aber sauber trägt.

Insgesamt ein Monat ohne große Dramen — was nach dem holprigen Frühsommer mit Wadenzerrung und Hitzewelle fast schon ungewohnt war :)

Laufliebling des Monats

Wenn ich so durch meine Juli-Bilder gucke, hatte ich ganz offensichtlich einen Laufliebling: die Split Short von UVU.

Die habe ich mittlerweile in zwei verschiedenen Farben. Für mich hat sie die perfekte Länge, um die Oberschenkelinnenseiten zu schützen. Gleichzeitig ist sie luftig und dünn genug, um bei hohen Temperaturen getragen zu werden.

Fundstücke

Was macht Läufer wirklich schneller?

Göran Winblad ordnet ein, welche Trainingsfaktoren tatsächlich einen messbaren Effekt auf die Laufleistung haben — und welche eher Marketing-Mythos sind. Angenehm nüchtern, ohne die üblichen Superlative.

Läuft die eigene Uhr wirklich richtig?

Ein kritischer Blick darauf, wie zuverlässig die Metriken moderner Laufuhren tatsächlich sind — von Pace über HF bis zu abgeleiteten Werten wie VO2max-Schätzungen. Gerade für alle, die ihr Training stark an Zahlen ausrichten, ein guter Denkanstoß, wo man den Werten vertrauen sollte und wo nicht.

Übrigens: der Content von Phily Bowden ist insgesamt richtig gut! Habe ihren Kanal direkt abonniert.

Ausblick

Der August wird wohl etwas ruhiger werden – sowohl hier auf dem Blog als auch auf meinen Laufstrecken. Irgendwann muss ich ja auch mal ein bisschen durchatmen. :)

Hier schreibt Thomas Pier über das Laufen und (deutlich mehr als nur die notwendige) Ausrüstung. Ich laufe weder besonders schnell noch weit. Aber ich teile gerne meine Erfahrungen, die ich als ambitionierter Freizeitläufer, neugieriger Early-Adopter und als mein eigener Trainer sammele.

Ich freue mich über jede digitale Kontaktaufnahme - noch mehr allerdings über jeden gemeinsam gelaufenen Kilometer.

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