Mit dem Ride 9 setzt Saucony seine Einführung der Everun-Technologie fort. Was bringt das neue Material in einem Allrounder?
Produkttest
Saucony Ride 9
Herstellerlink
Saucony Ride 9
Preis
ab ca. 120 Euro
Aktiv getestet
17 Wochen
Anzeige: Saucony hat mir den Schuh für diesen Test auf meine Anfrage hin zur Verfügung gestellt. Dies hatte keinen Einfluss auf den Inhalt meines Testberichts. Der Beitrag ist frei verfasst und gibt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen im Training wieder.
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Auf den ersten Blick gefiel mir der Schuh sofort. Die Farbkombination aus blau und grün finde ich sehr gelungen. Deutlich geschmackvoller als beim Vormodell. Und irgendwie wirkt der Schuh auch leichter und eleganter.
Flexfilm-ApplikationenSehr komfortabel
Die fast schon massiv wirkenden Applikation beim Ride 8 wurden im Ride 9 an vielen Stellen durch leichte Flexfilm-Overlays ersetzt. Der Langlebigkeit wird das sicher keinen Abbruch tun. Aber es hilft natürlich Gewicht zu sparen.
Trotzdem hat Saucony weiterhin aus dem Vollen geschöpft. Die Polsterungen sind immer noch sehr luxuriös ausgeführt – vor allem an der Ferse und der Zunge.
Saucony Ride 98 mm Sprengung
Die Sprengung des Ride 9 wurde auch beibehalten und liegt bei 8 mm. Das ist für einen komfortablen Allrounder im grünen Bereich und sicher für viele Läufer ein angenehmes Maß.
Sehr breit im VorderfussLaufsohle erinnert an Kinvara
Was beim Schnitt sofort auffällt: der Schuh ist im vorderen Bereich sehr breit. Zumindest erweckt die nach unten breiter werdende Zwischensohle den Eindruck. Die Laufsohle wurde stark überarbeitet und sieht fast schon aus wie beim Kinvara – natürlich mit deutlich mehr Gummi.
Everun unter dem kompletten Fussbett
Direkt unter der Brandsohle hat Saucony sein Everun-Material versteckt. Es soll einen deutlich höheren Energie-Return bieten. Beim Ride 9 ist es über die gesamte Schuhlänge verbaut,
Insgesamt ist der Ride 9 dadurch ein ganzes Stück leichter geworden. Fast 5 Prozent bei meiner Größe. Das läßt ihn vom Halbschwergewicht ins Mittelgewicht aufsteigen.
Der Ride 9 hat mir am Fuß sofort gefallen. Er ist einer von diesen angenehm unauffälligen Schuhen, die einfach alles mitmachen. Ein Allrounder eben. Für mich ist das neue Modell ein ganzes Stück näher an den Kinvara gerückt – nicht nur gewichtsmäßig. Das vergleichbarere Laufgefühl kommt sicher auch durch das Everun-Material, das mir einfach gut gefällt.
Ich habe den Schuh glaube ich gar nicht erst auf kurzen Strecken ausprobiert, sondern ihn direkt für die längeren Einheiten benutzt. Dafür nehme ich nach wie vor genau so gerne den Kinvara 7, aber wenn ich etwas mehr Komfort möchte, ist der Ride 9 nur einen Griff weit entfernt.
Bei Tempo- oder Intervalleinheiten hat er mir erwartungsgemäß nicht genauso viel Spaß gemacht. Obwohl Gewicht und Laufgefühl solche Läufe durchaus zu lassen, war er mir doch das kleine Stück zu behäbig dafür. Das ist wahrscheinlich das Gewicht des Läufers das Zünglein an der Waage, welcher Schuh da der geeignetere ist.
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Meine Meinung
Das Update des Ride ist Saucony gelungen. Die Gewichtsersparnis unter Beibehaltung des Komforts machen den Ride 9 zu einem prima Allrounder für nahezu alle Gelegenheiten.
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Autor und Betreiber von Harlerunner.de. Läufer seit mehr als zehn Jahren, über 100 Wettkämpfe von 5 km bis Halbmarathon im Gepäck, bisher mehr als 500 Produkte getestet. Kein Labortest — alles kommt aus dem echten Training in und um Coesfeld. Was du hier liest, hat er selbst an den Füßen, am Körper, am Handgelenk oder im Ohr gehabt.
Author and owner of Harlerunner.de. A runner for over ten years, with more than 100 races under his belt – ranging from 5 km to half-marathons – and having tested over 500 products to date. No lab tests – everything is based on real-world training in and around Coesfeld. Everything you read here is something he has personally worn on his feet, on his body, on his wrist or in his ear.
Hier schreibt Thomas Pier über das Laufen und (deutlich mehr als nur die notwendige) Ausrüstung. Ich laufe weder besonders schnell noch weit. Aber ich teile gerne meine Erfahrungen, die ich als ambitionierter Freizeitläufer, neugieriger Early-Adopter und als mein eigener Trainer sammele.
Ich freue mich über jede digitale Kontaktaufnahme - noch mehr allerdings über jeden gemeinsam gelaufenen Kilometer.
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