Staffel-Marathon Münster 2022

Auch bei der Jubliäums-Ausgabe des Münstermarathons (20 Jahre) war ich als Teil einer Staffel am Start.

Vorbereitung

Eine spezielle Vorbereitung auf den Lauf gab es nicht. Ich hatte ihn bei Enduco als Spaßwettkampf hinterlegt und so gab es nach dem Firmenlauf in Rheine vor einer Woche nur eine Einheit, um die Beine vorher ein wenig fit zu machen.

Vor dem Start

Auf dem Weg nach Münster habe ich unseren Staffel-Kapitän Philipp eingesammelt. Wir waren früh genug am Schlossplatz, um noch einen guten Parkplatz zu finden. So war auch noch genug Zeit, um andere Läufer zu treffen und ein wenig zu plaudern.

Annette von @fight_your_schweinehund

Leider war es bei den vielen Läuferinnen und Läufern aber auch schwierig, sich zu finden. Und so musste ich schon an den Start, bevor wir die Truppe zusammen hatten.

Start

Das Warmlaufen war der Weg in die Startzone… Kaum angekommen, wurde schon runtergezählt und es ging los! Ich hatte es nicht weit genug nach vorne geschafft und musste daher die ersten paar Hundertmeter ganz schön auf meine Beine aufpassen.

Zum Glück hatte ich die ersten Kilometer eine eigene Polizei-Eskorte – so konnte nicht viel schief gehen. 😉

Der Kurs durch die Münsteraner City ist ziemlich abwechslungsreich – fast schon sight-seeing-tauglich. Aber ich hatte es ja leider eilig. 😉

Obwohl ich mir kein richtiges Ziel für den Lauf gesteckt hatte, gab es doch einen schmalen „Watt-Korridor“, den ich zumindest bis Kilometer 8 einhalten wollte. Vor allem, um später nicht für die Euphorie der ersten Kilometer bezahlen zu müssen…

Das hat auch wirklich gut geklappt. Ich war gefühlt immer gut am Gas, ohne es aber zu übertreiben. Ausserdem war ja auch perfektes Laufwetter: relativ kühl, bewölkt und trocken.

Die Marathonläufer starten 15 Minuten vor der Staffel. Aber irgendwann mischen sich die Gruppen natürlich. So habe ich den ein oder anderen Zug- und Bremsläufer bei der Arbeit beobachten können.

Im letzten Drittel des Laufs bin ich dann sogar noch auf einen echten „Münsterländer Kilometerfresser“ gestoßen: Stefan war durch sein Laufshirt auch ziemlich einfach zu erkennen. 😉

Nein, so dunkel war es eigentlich nicht…

Der Krach am Ende der Aegidii-Straße machte dann frühzeitig auf die Wechselzone aufmerksam: Marathonläufer liefen rechts, Staffelläufer links.

Beim Abbiegen habe ich gerade noch Lisa (@lisa_lauft) erkannt, bevor es in den Tunnel aus gefühlt tausenden Staffelläufern ging.

Die Gasse wurde immer enger und enger… Zum Glück wusste Mike, was ich angezogen hatte. So konnte er sich rechtzeitig bemerkbar machen und wir bekamen eine perfekte Übergabe des Staffel-Armbands hin.

Ich hatte sogar passend meine Uhr gestoppt, mir das Ergebnis aber erst viel später angesehen.

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Nach dem Rennen

Als erster Staffelläufer hat man das große Glück, dass Start und Ziel nicht weit auseinander liegen und auch die Duschen gut erreichbar sind. Ich konnte in aller Ruhe ein wenig auslaufen, warm (!) duschen und mich dann langsam auf den Weg zum Prinzipalmarkt machen.

Die Stimmung dort war einfach der Hammer! Ich habe sehr lang an der Bühne kurz vor dem roten Teppich gestanden und hatte einfach nur Gänsehaut… So viele Läuferinnen und Läufer haben sich auf den letzten Metern feiern lassen, darunter viele mir bekannte Gesichter!

Beim Warten auf meine Staffel für das obligatorische Abschlussbier (alkoholfrei versteht sich), habe ich mir sogar noch drei Franzbrötchen organisieren können – was die Stimmung noch mehr gehoben hat. 😀

Zusammenfassung

Insgesamt war das ein sehr erfolgreicher Tag. Wir sind mit der Staffel unter 4 Stunden geblieben, konnten eine Marathon-Debütantin feiern und diese sehr besondere Marathon-Luft schnuppern. Mir hat es mal wieder riesigen Spaß gemacht. 😁

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Ich bin der Harlerunner

Hier schreibt Thomas Pier über das Laufen und (deutlich mehr als nur die notwendige) Ausrüstung. Ich laufe weder besonders schnell noch weit. Aber ich teile gerne meine Erfahrungen, die ich als ambitionierter Freizeitläufer, neugieriger Early-Adopter und als mein eigener Trainer sammele.

Ich freue mich über jede digitale Kontaktaufnahme - noch mehr allerdings über jeden gemeinsam gelaufenen Kilometer.

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Thomas (der Harlerunner)