Der Puma Deviate Nitro 3 ist einer dieser Schuhe, die die Grenzen zwischen Daily Trainer und Temposchuh bewusst verwischen: reichlich Dämpfung, spürbarer Vortrieb – verpackt in ein angenehm laufbares Paket zu einem fairen Preis.
Anzeige: Der Hersteller hat mir das Produkt für diesen Test auf meine Anfrage hin zur Verfügung gestellt. Dies hatte keinen Einfluss auf den Inhalt meines Testberichts. Der Beitrag ist frei verfasst und gibt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen wieder.
Inhalt / Content
Puma Deviate Nitro 3
Link
Puma Deviate Nitro 3
Preis
170 Euro
Aktiv getestet
10 Wochen
Erster Eindruck

Ich habe mich auf den Deviate Nitro 3 gefreut, denn der Schuh ist bisher von Modell zu Modell immer besser geworden. Dank der tollen Farbe habe ich mich beim Auspacken gleich doppelt gefreut.
Das Obermaterial sieht wunderbar luftig aus und ist eine sichtbare Verbesserung gegenüber dem DN2.

Wie schon bei den Vorgängermodellen verbirgt sich in der Mittelsohle aus Puma NITRO Foam eine komplette Karbonplatte (PWRPLATE), die dem schnellen Trainer zu viel Vortrieb verhelfen soll.

Trotz diesem hochkarätigem Aufbau, ordnet Puma den Deviate Nitro 3 nicht als Wettkampfschuh ein, sondern als schnellen Daily Trainer. Daher hat er wohl auch eine sehr vollständige und langlebige Laufsohle aus PumaGRIP erhalten.

Die Polsterung der Ferse und der Zunge versprechen ein gutes Maß an Komfort, ohne dabei zu sehr ins Gewicht zu gehen. Ein Detail, das sich mir nicht ganz erschließt, ist diese Spitze an der Ferse: als Anziehhilfe ist das Element nicht zu gebrauchen. Also ist es wohl zum Schuhe abstreifen gedacht.

Auf der Waage hat der Puma Deviate Nitro 3 ganz schön zugelegt: mit 662 Gramm für beide Schuhe in meiner Größe bleibt er zwar im Mittelgewicht, hat aber gegenüber dem Vorgänger fast 50 Gramm zugenommen.
Erfahrungen beim Laufen

Aber Gewicht ist ja relativ, wenn das Gefühl am Fuß passt. Und da hat sich der Nitro 3 schon vom ersten Lauf an von seiner besten Seite gezeigt. Der Schuh macht einfach Spaß und hat es schon nach zwei Testläufen als einer von zwei Schuhen in meinen Urlaubskoffer geschafft.

Dabei fühlt sich der Deviate Nitro 3 immer so an, wie ein leicht gezähmter Wettkampfschuh: läßt sich auch im Grundlagentempo sehr gut laufen, weil er nicht zu weich und nicht zu hart ist. Gleichzeitig geht er jedes Tempo mit einer wirklich guten Dynamik mit.

Ich habe den Schuh nicht geschont und bin ihn in der Halbmarathon-Vorbereitung wirklich bei jeder Art von Training gelaufen – mit großer Freude. Vielleicht wäre der Deviate Nitro 3 sogar ein Wettkampfschuh für mich, wenn er sich dafür nicht doch ein wenig zu schwer anfühlen würde.
Spaßfaktoren / Eignung
Nicht jeder Schuh eignet sich für jede Art von Training oder Wettkampf. Das ist (neben dem Schuh an sich) abhängig von Lauferfahrung, Leistungsstand, Gewicht und persönlichen Vorlieben. Meinen Spaß mit dem Schuh würde ich für folgende Kategorien so einschätzen:
Meine Meinung


Autor und Betreiber von Harlerunner.de. Läufer seit mehr als zehn Jahren, über 100 Wettkämpfe von 5 km bis Halbmarathon im Gepäck, bisher mehr als 500 Produkte getestet. Kein Labortest — alles kommt aus dem echten Training in und um Coesfeld. Was du hier liest, hat er selbst an den Füßen, am Körper, am Handgelenk oder im Ohr gehabt.
Author and owner of Harlerunner.de. A runner for over ten years, with more than 100 races under his belt – ranging from 5 km to half-marathons – and having tested over 500 products to date. No lab tests – everything is based on real-world training in and around Coesfeld. Everything you read here is something he has personally worn on his feet, on his body, on his wrist or in his ear.

