Triple Perform

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Euch ist doch sicher auch die Werbung von Triple Perform aufgefallen, oder? Einen „Bodyguard für deinen Sport“ konnte ich in diesem Jahr gut brauchen, daher war ich sehr gespannt, ob das Collagen-Pulver bei mir einen Unterschied macht.

Anzeige: Triple Perform hat mir das Produkt für diesen Test auf meine Anfrage hin zur Verfügung gestellt. Dies hatte keinen Einfluss auf den Inhalt meines Testberichts. Der Beitrag ist frei verfasst und gibt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen wieder.

Randbedingungen

Ich bin nicht davon überzeugt, dass es für uns Hobbysportler notwendig ist, nebenbei noch Pülverchen und Pillen zu nehmen. Trotzdem gilt das nicht für alle und nicht unbedingt immer. Bei mir weiß ich aus Erfahrung, dass ich tendenziell eher zu wenig Eiweiß zu mir nehme und ich dadurch in ein Loch fallen kann. Ein oder zwei Eiweißpulver stehen daher immer im Schrank.

Auch bin ich nicht ganz unbelastet in den dreimonatigen Test gestartet. Dank Corona und Homeoffice konnte ich mein Training in den letzten 18 Monaten deutlich ausweiten. 2020 bin ich so viele Kilometer gelaufen wie noch nie. Allerdings schleppe ich auch schon seit einem Jahr einige Probleme mit mir herum: ISG- und Piriformis-Beschwerden, eine leichte Reizung der Plantar- und Achillessehne und das Knie zickt ein wenig. Es war also für mich nicht so abwegig, mich mit einem Produkt zu beschäftigen, das insbesondere mit dem Schutz und der Regeneration von Sehnen und Gelenken wirbt.

Produkttest

Triple Perform

Herstellerlink
Triple Perform
Preis
ab ca. 46 Euro
Aktiv getestet
12 Wochen

Triple Perfom ist ein Protein-Pulver, das vor allem aus drei Collagen-Peptiden besteht. Dazu kommen noch Magnesium, Zink und Vitamin C. Die praktischen Portionsbeutel bekommt man in Monatspackungen zu ca. 46 Euro, oder als 3-Monatsration für ca. 130 Euro – für die Sparfüchse. ;)

Kollagen ist nicht nur wichtig für eine straffe Haut, sondern spielt als „Kleber“ bei allen elastischen Strukturen im Körper eine wichtige Rolle. Somit eben auch bei Sehnen und Gelenken. Ich bin kein Fachmann auf dem Gebiet, daher zitiere ich hier mal aus einem Artikel der Runners World:

Studien zeigen, dass die Einnahme von 20 Gramm [Typ-I-Kollagen] pro Tag eine Woche vor einer erschöpfenden Trainingseinheit und zwei Tage danach den Muskelschmerz zwar nicht direkt nach dem Training, aber 48 Stunden später, wenn Muskelkater normalerweise seinen Höchstpunkt erreicht, signifikant reduzieren kann. Unbeeinflusst bleiben jedoch die Entzündungswerte.

Eine weitere Studie ergab, dass 5 bis 10 Gramm bioaktives Kollagen pro Tag bei Sportlern mit allgemeinen Knieschmerzen nach zwölf Wochen eine Schmerzlinderung unter Belastung (nicht bei Entlastung) zu bewirken scheinen. Ähnlich gute Ergebnisse zeigen Studien zur Kollagensupplementation bei chronischen Achillessehnenbeschwerden.

Einnahme

Ein Beutel Triple Perform wird in 300 ml stillem Wasser aufgelöst und dann getrunken. Mineralwasser funktioniert nicht so gut – habe ich für euch getestet… ;) Es gibt derzeit nur eine Geschmacksrichtung, die als „Grapefruit“ bezeichnet wird. Ich fand den Geschmack ok, weil er nicht zu intensiv ist. Schließlich soll man Triple Perform über einen längeren Zeitraum einnehmen, da ist ein akzeptabler Geschmack durchaus kritisch.

Kleiner Trick: eine Portion zubereiten und einige Stunden im Kühlschrank lassen. Schön kalt hat mir der Mix immer am besten geschmeckt – auch noch nach Monaten täglicher Einnahme.

Erfahrungen

Mir war schon im Vorfeld klar, dass ich nicht den Finger auf eine exakte Wirkung von Triple Perform legen können werde. Natürlich kann ich nicht vergleichen, welche Veränderungen sich auch ohne Einnahme gezeigt hätten. Daher ist meine Einschätzung eher so etwas wie ein Bauchgefühl.

Wie ich schon in der Vorbemerkung geschrieben habe, profitiere ich ganz klar von der regelmäßigen Einnahme von Eiweiß. Das sorgt bei mir für eine gewisse „Leistungsstabilität“. Andere Effekte haben etwas auf sich warten lassen. Meine Sehnenprobleme haben wahrscheinlich mehr von exzentrischen Übungen profitiert, aber für das Knie gab es im Testzeitraum keinerlei andere Behandlung. Verbessert hat sich der Zustand trotzdem merklich. Ob das ohne Triple Perform genau so gewesen wäre, kann ich nicht sagen.

Meine Meinung

Es ist schwer, ein eindeutiges Fazit zu ziehen. Im Testzeitraum hat sich mein Zustand verbessert, somit hat mir Triple Perform sicher nicht geschadet. Ich hätte die Einnahme auch nicht über drei Monate durchgezogen, wenn ich nicht das Gefühl gehabt hätte, dass es einen positiven Unterschied macht.

Wer Probleme mit Sehnen und Gelenken hat, nach einer Verletzung wieder ins Training einsteigen will oder auf Grund der Probleme immer mal wieder pausieren muss, sollte sich Triple Perform auf jeden Fall mal ansehen.

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Ich bin der Harlerunner

Hier schreibt Thomas Pier über das Laufen und (deutlich mehr als nur die notwendige) Ausrüstung. Ich laufe weder besonders schnell noch weit. Aber ich teile gerne meine Erfahrungen, die ich als ambitionierter Freizeitläufer, neugieriger Early-Adopter und als mein eigener Trainer sammele.

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