Habe ich nicht gerade noch vollmundig behauptet, von den Faszienrollen wäre ich weg? Da muss ich wohl ein kleines Stück zurück rudern, denn einige meiner „Leiden“ lassen sich von Hartschaum deutlich mehr beeindrucken. ;)
Anzeige: Blackroll hat mir die Twin für diesen Test auf meine Anfrage hin zur Verfügung gestellt. Dies hatte keinen Einfluss auf den Inhalt meines Testberichts. Der Beitrag ist frei verfasst und gibt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen wieder.
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Vermutlich muss ich hier niemandem mehr erklären was eine Blackroll ist. ;) Der Markenname ist mittlerweile zu einem Synonym für Faszienrollen geworden und fast jeder Läufer wird eine besitzen. Vielleicht sogar auch noch einen Ball, die Twinballs oder eine Stange… Was ist also so spannend daran, noch eine weitere Version dieser Folterinstrumente zu benutzen?
Es gibt ja einen Grund, warum es unterschiedliche Formen bzw. Produkte gibt. Jedes erfüllt einen (leicht) anderen Zweck und erreicht bestimmte Regionen besser. Die normale Blackroll ist super für die langen Muskelketten der Beine, aber wer schon mal Probleme mit dem Piriformis hatte, wird den Ball zu schätzen wissen.
Auch für den Rücken eignet sich der Duoball besser, um die Muskulatur rechts und links der Wirbelsäule zu erreichen. Bei mir ist oft der untere Rücken das Problem, wo die Blackroll nicht viel ausrichten kann. Allerdings ist mir der Duoball eher zu klein vom Durchmesser her.
An der Stelle kommt die neue Blackroll Twin ist Spiel, denn sie ersetzt für mich alle drei genannten Produkte. Sie sieht aus wie ein deutlicher vergrößerter Duoball und hat den Durchmesser der normalen Blackroll. Das bedeutet: die beiden großen Auflageflächen lassen sich auch genau so benutzen.
Für das Ausrollen der Beine lässt sich aber auch die „Kerbe“ sehr gut benutzen. Die Spiralstruktur darin führt zusätzlich zu einem Verwringen und damit zu einer noch besseren Durchblutung. Das fand ich besonders angenehm für die Waden oder die Hamstrings.
Mit den „Kugeln“ bekomme ich ausserdem meinen Piriformis gut bearbeitet. Zwar kann man nicht so frei herum rollen wie mit einem Ball, dafür ist der größere Durchmesser der Blackroll Twin aber auch ein wenig angenehmer. Wobei die Carbon-Optik der Oberfläche für zusätzliche Reize sorgt.
Richtig gut tut mir die Twin aber jeden Morgen beim Ausrollen des Rückens. Meine leichte Skoliose führt leider regelmäßig zu Verspannungen im Rücken oder gar einem Hexenschuss, weil sich mal wieder ein Wirbel nicht an die Regeln hält. Die Blackroll Twin bringt da wieder Ordnung rein und ist durch Größe und Durchmesser wesentlich angenehmer zu benutzen als der Duoball.
Nicht ohne Grund hat die Blackroll Twin auf der letzten ISPO einen Gold-Award abgeräumt. Im Video oben seht ihr auch nochmal die Anwendung der Rolle.
Meine Meinung

Wer schon eine normale Blackroll besitzt sollte sie dann zusätzlich in Erwägung ziehen, wenn es um den (unteren) Rücken geht.
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Autor und Betreiber von Harlerunner.de. Läufer seit mehr als zehn Jahren, über 100 Wettkämpfe von 5 km bis Halbmarathon im Gepäck, bisher mehr als 500 Produkte getestet. Kein Labortest — alles kommt aus dem echten Training in und um Coesfeld. Was du hier liest, hat er selbst an den Füßen, am Körper, am Handgelenk oder im Ohr gehabt.
Author and owner of Harlerunner.de. A runner for over ten years, with more than 100 races under his belt – ranging from 5 km to half-marathons – and having tested over 500 products to date. No lab tests – everything is based on real-world training in and around Coesfeld. Everything you read here is something he has personally worn on his feet, on his body, on his wrist or in his ear.





