Der Craft CTM Ultra Carbon sieht in der „Erlkönig“-Optik schon ziemlich krass aus. Ob er sich auch genau so läuft?
Anzeige: Craft hat mir den Schuh für diesen Test auf meine Anfrage hin zur Verfügung gestellt. Dies hatte keinen Einfluss auf den Inhalt meines Testberichts. Der Beitrag ist frei verfasst und gibt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen wieder.
Laufschuhe sind nicht unbedingt das Erste, was ich mit der schwedischen Marke Craft in Verbindung bringe. Eher Funktionsunterwäsche wie das kürzlich getestete Longsleeve oder zumindest Bekleidung. Doch der CTM Ultra Carbon ist mir mit seiner besonderen Optik natürlich schon oft aufgefallen.
Mein Testexemplar kam allerdings nicht in „Dazzle Camo“, sondern in der neuen Farbe „Gem Black“ – worüber ich eigentlich auch ganz froh bin. Was die Wiedererkennbarkeit des Schuhs angeht, ist das wohl eher die Tarnfarbe. ;)
Die Dämpfung des CTM Ultra Carbon hat eine ziemlich eigenwillige Geometrie – vor allem an der Ferse. In dem dicken Paket aus „Vault Foam“ ist natürlich eine Carbonplatte versteckt, wie es der Name des Schuhs schon erahnen lässt.
Für diese Kategorie Schuh ist die Laufsohle ziemlich opulent ausgestattet. Craft nennt sie „Ultra Trac Outsole“ und bescheinigt ihr guten Grip auf ebenen Untergründen. Wie man am leichten Stollenprofil sehen kann, sind damit nicht nur Strassen gemeint.
Das Obermaterial ist erwartungsgemäß aus einem recht dünnen Meshmaterial gemacht. Es ist natürlich nahtlos und soll langlebig sein.
Die Schnürung des Craft CTM Utra Carbon ist zwar nicht spektakulär anders, aber trotzdem nicht gewöhnlich. Ich vermute, dass die leicht abweichende Schnürtechnik für einen besseren Halt sorgen soll.
Die Ferse ist (genau wie die Zehenkappe) leicht verstärkt und eher aus einem festeren Material gemacht. Einige gepolsterte Zonen sorgen für Halt und Komfort.
An der Ferse (und im Karton) erklärt Craft auch nochmal, wofür das „CTM“ steht: „Craft Tailored Motion“. Damit sind bei dem Hersteller die Top-Produkte für den Profi-Sport gemeint, zu dem der CTM Ultra Carbon natürlich auch zählt.
Beide Schuhen zusammen bringen bei mir 666 Gramm auf die Waage. Das ist schon ok, im Vergleich mit anderen High-End-Karbonschuhen aber eher viel.
Erfahrungen beim Laufen
Ich muss zugeben, dass ich mich an den CTM Ultra Carbon zuerst nicht ran getraut habe. Neue Marke, Carbon, ungewöhnliche Geometrie… da war ich etwas vorsichtig. Doch die erste kurze Runde wurde direkt fast unbemerkt zu einem Tempolauf, der richtig Spaß gemacht hat. :)
Beim Laufen fand ich den Schuh gar nicht so anders. Er hat sich wirklich gut im Hintergrund gehalten und sich darauf beschränkt, mich vorwärts zu drücken. Selbst lange Läufe waren komfortabel und schnell zu machen – allerdings könnte dafür die Ferse etwas weicher sein. Mit dünnen Socken war mir der Schuh dort etwas zu hart.
Dafür hat er sich auch abseits der Strassen bewährt. Bei dem hohen Aufbau würde ich damit nicht ins Gelände gehen, aber auf meinen Wald- und Wirtschaftswegen hier bin ich echt gut mit ihm zurecht gekommen.
Meine Meinung
Craft CTM Ultra Carbon
Ruhig ausprobieren!
Der Craft CTM Ultra Carbon hat mir wirklich gut gefallen. Der Schuh sitzt gut, so dass die Carbonplatte ihre Wirkung entfalten kann.
Vielleicht ist er etwas schwerer als andere Modelle, aber dafür macht er sich auch abseits der Strasse eine gute Figur.
Qualität
Funktion
Begeisterung
Preis / Leistung
4.1
Bewertung
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Autor und Betreiber von Harlerunner.de. Läufer seit mehr als zehn Jahren, über 100 Wettkämpfe von 5 km bis Halbmarathon im Gepäck, bisher mehr als 500 Produkte getestet. Kein Labortest — alles kommt aus dem echten Training in und um Coesfeld. Was du hier liest, hat er selbst an den Füßen, am Körper, am Handgelenk oder im Ohr gehabt.
Author and owner of Harlerunner.de. A runner for over ten years, with more than 100 races under his belt – ranging from 5 km to half-marathons – and having tested over 500 products to date. No lab tests – everything is based on real-world training in and around Coesfeld. Everything you read here is something he has personally worn on his feet, on his body, on his wrist or in his ear.
Hier schreibt Thomas Pier über das Laufen und (deutlich mehr als nur die notwendige) Ausrüstung. Ich laufe weder besonders schnell noch weit. Aber ich teile gerne meine Erfahrungen, die ich als ambitionierter Freizeitläufer, neugieriger Early-Adopter und als mein eigener Trainer sammele.
Ich freue mich über jede digitale Kontaktaufnahme - noch mehr allerdings über jeden gemeinsam gelaufenen Kilometer.
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