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Na, wart ihr alle schön beim Venloop? ;) Mich hat es in diesem Jahr nach Amsterdam verschlagen. Genauer: zum Circuit Run nach Zandvoort.

Der Runner’s World Zandvoort Circuit Run

Zandvoort war mir bisher nur als Urlaubsort bekannt: als Ziel für „einen Tag am Meer“. Aber am vergangenen Sonntag war ich nicht zum Ausruhen da, sondern zum Laufen. Bereits zum elften Mal führte die abwechslungsreiche Strecke über die ehemalige Formel-1-Rennstrecke, den ewig langen Strand und das Örtchen Zandvoort.

Streckenplan 12 km

Angeboten werden die Distanzen 5 km, 12 km und Halbmarathon. Die letzten beiden unterscheiden sich in der Streckenführung nur durch die Länge des Abschnittes am Strand, während das 5-km-Rennen ausschließlich auf der Rennstrecke stattfindet. Natürlich liegen Start und Ziel in der Boxengasse, so dass echtes Renn-Feeling garantiert ist.

Zandvoort Circuit Run 2018

Zandvoort Circuit Run 2018

Eingeladen hatte ODLO, einer der großen Sponsoren der Veranstaltung. Daher war ich dort auch nicht alleine unterwegs, sondern Teil eines kleinen Teams aus Bloggern und Influencern.

Anreise und Vorabendprogramm

Autobahn. Kurz vor Amsterdam.

Autobahn. Kurz vor Amsterdam.

Wir sind bereits am Samstag nach Zandvoort aufgebrochen und haben unser Quartier im Center Park bezogen. Zur Kennenlern-Runde gehörte natürlich auch ein wenig Marken- und Produktwissen über den schweizer Hersteller, aber wir haben uns die Zeit am Strand dadurch nicht nehmen lassen. :)

Im ältesten Restaurant der Stadt haben wir den Abend dann bei angeregten Gesprächen langsam ausklingen lassen. Ich habe lange nicht mehr so viel Englisch gesprochen, denn es saßen genau genommen fünf Nationalitäten am Tisch!

Gutes Essen. Gute Gespräche.

Gutes Essen. Gute Gespräche.

Raceday

Nach einem guten Frühstück machten wir uns auf den Weg zur Rennstrecke, die nicht zu verpassen war: offenbar wurde der Veranstaltungstag dort komplett ausgekostet und nicht nur für das Laufevent genutzt. Bis zum Start der Läufe zur Mittagszeit hatten wir also noch genug Zeit, uns im warmen Sportlerzelt zu unterhalten und durch die angebotenen Produkte zu stöbern.

Die Jungs beim Shoppen... ;)

Die Jungs beim Shoppen… ;)

Auf dem Weg zum Halbmarathon-Start habe ich Isabel, eine bekannte spanische Triathletin, mit meiner geplanten Zielzeit beeindrucken können: 1:05 h. Wie ich feststellen musste, war ich der Einzige, der sich „nur“ für die 12 km angemeldet hatte… ;) So konnte ich das Spektakel beim Rennstart aus nächster Nähe beobachten:

Start des Halbmarathons

Start des Halbmarathons

Start

Mein Start folgte genau eine Stunde später. Mit den anderen Läufern des Business Runs suchte ich mir eine windgeschützte Stelle in der Boxengasse, bis der Pistolenschuss endlich die Strecke für uns frei gab.

START!!!

START!!!

Die ersten vier Kilometer ging es über die Rennstrecke – mit allen Kurven und Hügeln. Mit Kurven hatte ich ja gerechnet… Zumindest bergab haben auch die Hügel Spaß gemacht. Die Stimmung unter den Teilnehmern war echt gut – bis es dann in Richtung Strand ging.

Geiles Streckenpanorama

Geiles Streckenpanorama


Die verrückten Hühner in weiss bin ich nicht los geworden... ;)

Die verrückten Hühner in weiss bin ich nicht los geworden… ;)


Vamos a la playa

Vamos a la playa

Beim North Sea Beach Marathon hatte ich bereits gelernt, wie kraftraubend tiefer Sand sein kann. Doch in Zandvoort war diese Passage angenehm kurz. Dafür war der Sand an der Wasserlinie nicht so eben, wie ich mir das gewünscht hätte.

Auf geht's!

Auf geht’s!


Fester Sand? Naja...

Fester Sand? Naja…


Tiefer Sand macht es nicht einfacher

Tiefer Sand macht es nicht einfacher


Fester Boden unter den Füssen

Fester Boden unter den Füssen

Nach 4 km ging es aber schon wieder auf die Strasse, um durch den Ort in Richtung Rennstrecke zu laufen. Hier waren die Zuschauer auch wieder gut dabei und haben uns angefeuert und bejubelt. Zudem ging der Streckenteil leicht bergab, was auch bei der eigenen Stimmung geholfen hat. ;)

Jubelwelle bei der Spinning-Gruppe

Jubelwelle bei der Spinning-Gruppe


Anheizer

Anheizer

Ziel

Fast schon wieder auf der Rennstrecke. Die Stimmung ist immer noch gut. :)

Fast schon wieder auf der Rennstrecke. Die Stimmung ist immer noch gut. :)

Schon ging es durch einen weiteren Tunnel wieder auf die Rennstrecke und damit auf die Zielgerade. Mittlerweile waren die Läufer des früher gestarteten Halbmarathons auch mit auf der Strecke, so dass ich die letzten Meter nicht allein machen musste. :)

Ziel in Sicht!

Ziel in Sicht!


Geschafft

Geschafft

Mit offiziell 1:00:59 h lag ich sogar noch unter meiner Prognose und bin damit auch ganz zufrieden. Ob ich das gleiche Tempo auch noch weitere 10 km durchhalten würde, werden wir dann in knapp zwei Wochen in Berlin sehen. ;) Zumindest hat mein Knie keine Probleme gemacht.

Abschluss

Zurück im Athletenzelt beim Team-ODLO habe ich nur in glückliche Gesichter geguckt. Der Halbmarathon schien zwar sehr anstrengend gewesen zu sein, weil es auch durch die Dünen ging, aber insgesamt waren alle mit ihrer Leistung zufrieden.

Team ODLO Influencers

Team ODLO Influencers mit Bruno (ODLO), mir, Tom (istdochallesnursport.de), Petra (ODLO),
Myriam (Instagram und matetmimi.fr), Harald (von soq.de) und Isabel

Auf dem Heimweg trudelten in meinen Social-Media-Feeds auch die Bilder vom Venloop ein. Würde ich im nächsten Jahr lieber dort starten, oder nochmal in Zandvoort? Das kommt ehrlich gesagt nicht auf den Ort an, sondern auf die Menschen, mit denen ich dort starten würde. Mir hat die kleine, internationale Truppe hier sehr gefallen. Es war mir eine Ehre, mit euch zu laufen!