Sonnenbrillen von Goodr

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Es muss nicht immer teuer sein – gut reicht manchmal ja auch schon. ;)

Mir fällt auf, dass die hier vorgestellten Produkte immer teurer werden. Das liegt natürlich einerseits an der allgemeinen Preisentwicklung (zum Beispiel bei Laufschuhen), aber natürlich auch an meiner Auswahl. ;) Dabei geht es mir gar nicht darum, immer nur die feinsten Sachen zu zeigen. Aber häufig funktionieren die für mich einfach auch am besten.

Das muss aber nicht immer so sein. Die Sonnenbrillen von Goodr sind ein gutes Beispiel dafür.

Hinweis: Beide Sonnenbrillen habe ich selbst gekauft. Der Beitrag ist frei verfasst und gibt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen wieder.

Goodr Sunglasses

Schon die Namen der Sonnenbrillen ist ein Statement: Goodr hat keine Lust langweilige, teure High-Tech-Brillen anzubieten. Für das us-amerikanische Unternehmen sollen ihre Produkte vor allem gut funktionieren, Spaß machen und bezahlbar sein. Design und Preis sprechen zumindest schon mal für die letzten beiden Punkte. ;)

Ich bin auf die Marke aufmerksam geworden, weil mir die Sonnenbrillen sehr oft bei amerikanischen Läufern aufgefallen sind. Bei den meist knalligen Farben sind sie ja auch nicht zu übersehen. Komischerweise habe ich aber kaum Reviews im Netz dazu gefunden. Daher habe ich einfach mal eine Goodr-Brille bestellt und ganze 35 Euro investiert. ;)

Produkttest

Goodr OG Electric Dinotopia Carnival

Preis
35 Euro
Aktiv getestet
3 Monate

Die „Electric Dinotopia Carnival“ ist eine Brille aus der Signature-Line der Amerikaner. Das Gestell erinnert an die Wayfarer (ein Design-Klassiker), was ganz sicher auch so gewollt ist. Nur sind die Goodr-Designs alles andere als klassisch. ;) Man findet in den Modell-Linien immer auch zurückhaltende Farben, aber richtig Spaß machen erst die knall-bunten Gestelle.

Die Goodr-Brillen kommen in einer farbenfrohen und praktischen Box, die neben der Brille eine Schutztasche enthält und eine kleine Anleitung zur Pflege der Sonnenbrillen.

Das Gestell ist mit einem matten Finish versehen, um vor allem ein Rutschen zu verhindern. Und obwohl die Nasenauflagen kein spezielles Polster haben, hat das bei mir wirklich gut funktioniert. Weil die Brille so leicht ist, hüpft da auch nichts. Sie bleibt einfach ordentlich auf der Nase.

Die Gläser sind bei Goodr alle polarisiert und reduzieren somit Lichtreflektionen. Der UV400-Schutz blockiert zudem alle schädlichen UVA- und UVB-Strahlen. Goodr gibt darüber hinaus noch ein weiteres Versprechen: man wird nicht von Leoparden angegriffen. Auch das kann ich bestätigen. Überhaupt gibt es wohl weltweit keinen einzigen Fall, in dem ein Goodr-Brillenträger von einem Leoparden angegriffen wurde. ;)

Beim Laufen muss man für den coolen Look einen kleinen Kompromiss eingehen: natürlich schließt die Form des Gestells das Sichtfeld nicht genau so gut ab wie zum Beispiel eine (auch noch rahmenlose) Oakley EVZero. In der Praxis macht das aber kaum einen Unterschied.

Ansonsten war für mich gerade bei der Qualität der Gläser kein Unterschied zu deutlich teureren Brillen festzustellen. Die Farbdarstellung ist nahezu neutral, die Kontraste sind gut und vermutlich wird auch der UV-Schutz stimmen.

Für mich persönlich ist einzig die Form der Bügel hinter den Ohren nicht optimal. Die sind leicht nach innen gezogen und üben somit ein wenig Druck aus. Das führt einerseits natürlich zu dem guten Sitz, andererseits habe ich das bei manchen Läufen nach einer Zeit als unangenehm empfunden. Aber da bin ich einfach auch sehr empfindlich.

Produkttest

Goodr Mach G Operation Blackout

Preis
60 Euro
Aktiv getestet
3 Wochen

Ganz neu sind die Aviator-Modelle „Mach G“. Sie orientieren sich am klassischen Fliegerbrillen-Design und unterscheiden sich somit im Gestell deutlich von den OGs.

Die Bügel sind deutlich schlanker gehalten und verlaufen am Ende auch gerade bzw. nur nach unten und nicht auch noch zum Kopf hin. Für den sicheren Halt sorgen dann weiche Pads an den Enden.

Auch bei den Nasenauflagen findet man nun solche Pads, die ein Rutschen verhindern sollen – und es bei mir effektiv auch tun.

Die Gläser haben die typische Tropfenform, was den Sichtbereich noch etwas besser abdeckt als bei den OGs. Ansonsten ist die Ausstattung der Gläser identisch: polarisiert und mit UV400-Schutz.

Ein bisschen vorsichtig muss man mit der Brille wohl in der Nähe von Leoparden sein: Goodr verzichtet hier auf eine entsprechende Garantie. Dafür wird man mit dem Kauf Mitglied im „Mile High Club“ – sagt der Hersteller. Ein entsprechendes Zertifikat fehlt leider in der Box. ;)

Meine Meinung

Sonnenbrillen von Goodr
Empfehlenswert
Die Goodr-Sonnenbrillen beweisen, dass gute Qualität und Funktion nicht teuer sein muss. Nur bei der Abdeckung des Sichtfeldes muss man bei den stylischen Brillen kleine Abstriche machen. Dafür bekommt man ein günstiges Produkt, das viel Spaß macht.
Qualität
Funktion
Aussehen
Preis / Leistung
4.9
Bewertung
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  1. Hi Harlerunner,

    was’n DAS? ’ne Kinderbrille aus’m Bastel-Shop? Haben wir den 1. April?

    :-D

    Ich setze jetzt meine SPORTbrille auf und mache einen 10KM-TDL.

    Sportliche Grüße
    Frank *immer noch grinsend*

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Ich bin der Harlerunner

Hier schreibt Thomas Pier über das Laufen und (deutlich mehr als nur die notwendige) Ausrüstung. Ich laufe weder besonders schnell noch weit. Aber ich teile gerne meine Erfahrungen, die ich als ambitionierter Freizeitläufer, neugieriger Early-Adopter und als mein eigener Trainer sammele.

Ich freue mich über jede digitale Kontaktaufnahme - noch mehr allerdings über jeden gemeinsam gelaufenen Kilometer.

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