Silvesterlauf Stadtlohn 2019

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Was gibt es Schöneres, als zum Jahresabschluss nochmal in die Laufschuhe zu steigen und sich eine Startnummer umzuhängen. :)

Vorbereitung

Seit drei Wochen stecke ich schon wieder im Trainingsplan für den Klippenlauf (ja, der geht über 16 Wochen…), von daher haben sich zu den Grundlagenläufen längst wieder Intervalle und Schwellenläufe gesellt. Auch lange Läufe sind natürlich dabei, daher wären die 15 km in Stadtlohn durchaus drin gewesen. Aber es war endlich mal wieder ein gemeinsamer Lauf mit Norbert, der sein Laufvolumen etwas zurückgefahren hat. So haben wir uns in diesem Jahr für die (deutlich populäreren) 8 km entschieden.

Vor dem Lauf


Das Angenehme in Stadtlohn ist ja die (warme) Sporthalle direkt neben der Strecke. Viele Laufgruppen und Vereine treffen sich hier traditionell zum Jahresabschluss. Dem entsprechend war schon viel los als wir ankamen. Noch in der Schlange zur Anmeldung haben wir die ersten Bekannten getroffen: Tobi und Thomas waren mit der LG Coesfeld angereist. Lisa und Chris haben wir dann auf den Tribünen getroffen.


Auf dem Weg zum Start waren wir uns schnell einig, dass wir uns auf jeden Fall warmlaufen sollten. Mit knapp über 3°C war es doch ganz schön kalt. Aber ganz viel Zeit blieb dafür nicht, bis wir uns ins Starterfeld einsortieren mussten.



Start

Wir hatten uns dann doch relativ weit vorne eingeordnet, direkt bei Thomas, Michael und anderen LG-Läufern. Die machten vom Start weg ein ganz angenehmes Tempo, das irgendwo bei 5:00 min/km lag. Der Plan war, einfach nur mitzulaufen – ohne große Ambitionen.


Doch aus dem 5er-Schnitt wurden schnell um die 4:30 min/km, wodurch wir Norbert nach hinten verloren. Mit Thomas als Pacemaker konnte ich mich nebenbei sogar noch gut unterhalten – bis mein Schnürsenkel auf ging und ich kurz an den Rand musste (KM 4,5). Erst nach einer Minute konnte ich die Verfolgung wieder aufnehmen.


Dafür war ich teilweise mit einer glatten 4er-Pace unterwegs, was natürlich deutlich an die Substanz ging. Die Bergab-Passagen haben dabei geholfen – nicht aber das Stück bergauf am Sportplatz… Zwar war ich wieder auf ca. 30 Meter an Thomas ran gelaufen, konnte das dann aber nicht mehr halten.

Ziel

Mit einem ordentlichen Schlußspurt kam ich nach 36:35 Minuten ins Ziel und damit wesentlich schneller, als ich es mir im Vorfeld überhaupt zugetraut hatte! Selbst ohne die Pitstop-Minute abzuziehen kommt das auf eine Pace von um die 4:30 min/km raus. Das bin ich über die Strecke schon lange nicht mehr gelaufen!

Im (wie immer) sehr geselligen Zielbereich und bei warmen Tee konnte ich dann noch Norbert und Tobi direkt hinter der Linie empfangen.



Zurück in der Sporthalle gönnten wir uns noch ein Stückchen Kuchen und gingen die Laufpläne für das neue Jahr durch. Der Silvesterlauf war wieder eine sehr tolle Veranstaltung, die sicher auch im nächsten Jahr wieder in meinem Kalender steht.

Fun Fact zum Abschluss: ich bin mit der Nummer 777 gestartet und meine Uhr zeigte im Ziel eine Distanz von 7,77 km an! :) Die Unterdistanz stammt vom neuen Stryd V3, den ich scheinbar doch kalibrieren muss, was beim Vorgänger nicht der Fall war.

Ich bin der Harlerunner

Hier schreibt Thomas Pier über das Laufen und (deutlich mehr als nur die notwendige) Ausrüstung. Ich laufe weder besonders schnell noch weit. Aber ich teile gerne meine Erfahrungen, die ich als ambitionierter Freizeitläufer, neugieriger Early-Adopter und als mein eigener Trainer sammele.

Ich freue mich über jede digitale Kontaktaufnahme - noch mehr allerdings über jeden gemeinsam gelaufenen Kilometer.

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