Virtuelle Welten – Laufband-Apps für Läufer

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Mein Interesse an smarten Laufbändern ist eng geknüpft an die neuen Möglichkeiten, zum Training in virtuelle Welten einzutauchen. So wie es die Radfahrer auf ihren Rollentrainern schon seit einiger Zeit machen können.

Dazu braucht es neben der passenden Hardware (sprich: Laufband) auch die entsprechende Software. Damit sind heutzutage natürlich Apps gemeint, die man dann während des Trainings auf einem Bildschirm vor der Nase hat. Das Angebot ist ziemlich groß, aber brauchbar sind nach meiner bisherigen Erfahrung nur wenige Apps.

Letztendlich sind es sogar nur drei Apps, die ich bei meinen Läufen auf dem Technogym MyRun regelmäßig (und gerne) benutze.

Zwift

Zwift ist hier sicherlich der Platzhirsch. Mit über drei Millionen Accounts ist die Plattform seit ihrer Gründung 2014 stark gewachsen. Ursprünglich richtete sich das Angebot nur an Radfahrer und war ursprünglich sogar nur eine Software für den PC. Mittlerweile gibt es Zwift für alle mobilen Plattformen. Seit 2018 gibt es mit Zwift Run auch die Möglichkeit, sich als Läufer in den virtuellen Welten zu bewegen. Im Gegensatz zu den 15 $ Monatsbeitrag für Radfahrer, dürfen wir Läufer bislang kostenlos mitmachen.

Setup

Die Zwift Software lässt sich auf PCs, modernen Android- und iOS-Geräten installieren. Neben Handys und Tablets funktioniert auch Apple TV als Basis. Um die eigene Bewegung in die virtuelle Welt zu übertragen, muss man dann noch einen Speed-Sensor verbinden. Das kann ein Footpod sein wie der Stryd oder der Zwift-Pod. Smarte Laufbänder wie das MyRun lassen sich aber auch direkt koppeln. Auf Garmin-Uhren gibt es mittlerweile ein eigenes Sport-Profil für virtuelle Läufe, so dass auch die Uhr als Pace-, Cadence- und Herzfrequenz-Quelle dienen kann.

Wer mitgedacht hat wird feststellen, dass man für Zwift genau genommen kein Laufband braucht. ;) Mit dem Handy in der Tasche könnte man auch draußen seine Kilometer für Zwift sammeln – allerdings ohne dabei das Geschehen auf dem Bildschirm wirklich verfolgen zu können.

Parallel zur Haupt-App gibt es auch noch Zwift Companion – so etwas wie das zwift-eigene Facebook. Hier kann man sich gegenseitig folgen, Likes vergeben, wird auf Events aufmerksam gemacht und kann so seine nächste Teilnahme planen.

Funktionen

Zwift stellt verschiedene virtuelle Welten bereit, in denen jeweils mehrere unterschiedliche Strecken bereitgestellt werden. Beim Start der App kann man sich frei für eine davon entscheiden und im Grunde einfach loslaufen.

Auf den Strecken ist man nie ganz alleine, da man sie nicht nur mit anderen Läufern auf der ganzen Welt teilt, sondern auch mit den Radfahrern. So hat man meist das Gefühl, in einer Gruppe zu laufen. Allerdings gibt es bei einigen Strecken auch Abzweigungen, bei denen man sich frei für eine Richtung entscheiden kann, so dass die Gruppe nie wirklich zusammen bleibt.

Anders sieht es natürlich aus, wenn man an einem virtuellen Event teilnimmt. Wie bei einem echten Lauf gibt es dann eine definierte Startzeit und eine vorgegebene Strecke. Man kann sich sogar in eine gewünschte Pace-Gruppe einsortieren, um mit den anderen Läufern zusammen zu bleiben.

Normalerweise handelt es sich dabei dann um Trainingsdauerläufe, die man anstatt alleine auf dem Laufband nun halt in der virtuellen Gruppe macht. Es gibt aber auch echte Rennen und Renn-Serien, an denen jeder teilnehmen kann. Auch dabei geht es nicht unbedingt ums Gewinnen, sondern eher um einen Motivationsanreiz.

Dazu zählt auch die Ausstattung seines Avatars, zu der man sich nach und nach neue Optionen erlaufen kann. Während es bei den Radfahrern dabei auch um Geschwindigkeit geht, bleibt es für uns Läufer nur bei einer veränderten Optik. Trotzdem kann auch das eine zusätzliche Motivation sein, Kilometer in Zwift zu sammeln.

Aber auch ernsthaftes Training ist mit Zwift möglich. Im Workout Mode stehen dem Läufer strukturierte Trainingseinheiten und sogar komplette, kostenlose Trainingspläne zur Verfügung. Wer (so wie ich) eigentlich auf TrainingPeaks zuhause ist, kann sogar seine Workouts von dort synchronisieren – so lange sie pace-basiert sind.

Erfahrungen

Ich muss zugeben, dass Zwift mich anfangs wirklich erschlagen hat. Es hat einige Anläufe gebraucht, bis ich mich in der App halbwegs zurecht gefunden habe. Und selbst bei den ersten Läufen tauchten immer wieder Fragezeichen auf, die ich sicher immer noch nicht vollständig aufgelöst habe.

Zwift

Aber so schwer ist es dann letztendlich auch nicht und schon beim ersten Lauf konnte ich beobachten, wie ich unbedingt an meinen Vordermann ran laufen wollte. ;) Ich das Mitlaufen oder Weglaufen kann eine zusätzliche Motivation sein, die Abwechslung ins Training auf dem Laufband bringt.

Über die Companion-App habe ich recht schnell entdeckt, dass viele Bekannte bereits auf Zwift unterwegs sind. Wir waren sogar schon zufällig im gleichen Lauf, was mich merkwürdigerweise sehr gefreut hatte. Denn leider gibt es ja keine Möglichkeit, während des Laufs miteinander zu reden. Es laufen einfach nur zwei Avatare in der gleichen virtuellen Welt herum. ;)

Dagegen haben mich die Level-Ups nicht zusätzlich motivieren können. Ob mein Avatar sich eine neue Mütze oder die nächste Sockenfarbe erlaufen hat, habe ich immer nur am Rande wahrgenommen. Aber ich will das auch nicht klein reden: daraus können durchaus zusätzliche Trainingsziele entstehen.

Rouvy

Bei Rouvy bewegt man sich auch durch künstliche Welten, allerdings bestehen die aus realen, abgefilmten Strecken und künstlichen Avataren. Die tschechische Plattform hatte ursprünglich auch nur die Radfahrer im Fokus – Läufer sind mittlerweile auch mit einem kostenlosen Account dabei.

Setup

Rouvy besteht aus drei Software-Pakten: Rouvy AR ist die Hauptanwendung, um für das Training in virtuellen Welten einzutauchen. Sie steht auf allen Plattformen zur Verfügung – neben Android, iOS und Apple TV gibt es auch einen Windows- und MacOS-Installer.

Daneben gibt es noch Rouvy-Workouts und sogar einen Route-Editor, um eigene Routen erstellen zu können. Die Anbindung für Laufsensoren ist genau so komplett wie bei Zwift: Im Grunde lassen sich alle gängigen Footpods oder smarte Laufbänder wie das MyRun koppeln. Zusätzlich kann man natürlich auch die Cadence und seine Herzfrequenz erfassen.

Funktionen

Vor dem Start seines Laufs hat man zwei Optionen: man kann eine Route ablaufen oder an einem Event teilnehmen. Entscheidet man sich für die Routenfunktion, kann man dann entweder einen Trainingslauf oder einen „Timed Run“ (sprich: Lauf gegen die Zeit) starten.

Rouvy
Rouvy

Bei den Events sieht es für uns Läufer eher mau aus… Bisher habe ich nur Radfahr-Veranstaltungen gesehen. Es gibt also nicht wie bei Zwift die Möglichkeit, täglich an Gruppen-Events teilzunehmen und dadurch seinen Trainingsalltag aufzupeppen.

Erfahrungen

Anfangs fand ich die abgefilmten Strecken attraktiver als die rein virtuellen Welten in Zwift. Allerdings macht es auch einen großen Unterschied, dass man allein auf der Strecke ist. Dadurch fehlen so einige Motivationsfaktoren…

Technogym LIVE

Während es sich bei Zwift und Rouvy um offene Plattformen handelt, die mit unterschiedlichster Hardware zu benutzen sind, handelt es sich bei Technogym LIVE um eine Herstellerplattform. Die App ist also nur mit Geräten von Technogym zu benutzen – was neben Laufbändern auch allerhand Fitness-Studio-Equipment einschließt. Sie gehört als sinnvolle, aber nicht unbedingt notwendige App zum Technogym MyRun, das ich seit einiger Zeit teste.

Die Plattform ist grundsätzlich aber nicht nur für den Hausgebrauch gedacht. Mit meinem Technogym-LIVE-Konto könnte ich mich auch bei einem Cardio-Gerät im Fitness-Studio anmelden und dort meinen Trainingsplan weiterführen. Ich habe sie allerdings nur zuhause mit dem MyRun verwendet.

Funktionen

Die Technogym LIVE App unterteilt sich in fünf Bereiche: Sessions, Benutzerdefiniert, Routinen, Strecken und Kraft. Wobei ich direkt anmerken muss, dass es den letzten Punkt erst seit dem neuesten Update gibt. Das ist für mich ein großer Vorteil bei der Trennung von Hardware und Software: ich profitiere immer direkt von den aktuellen Entwicklungen im Hause Technogym.

Sessions

Ich habe anfangs den Fehler gemacht, die Sessions als einfache Cardio-Workouts abzustempeln. Aber die hier angebotenen Video-Trainings gehen weit darüber hinaus. Es gibt aktuell neun Trainer und zehn Serien, die jeweils unterschiedliche Themen bedienen: Kondition, Kraft, Spannung oder gar Gewichtsreduktion. Die jeweils sechs Sessions der Serie können entweder einzeln und unabhängig von der Serie ausgeführt werden, oder man arbeitet sie wie einen Trainingsplan ab und erhält so einen abwechslungsreichen Trainingsblock.

Um jeden Läufer passend zu fordern, wählt man beim Start einer Session sein Leistungsniveau. Sollte man das falsch eingeschätzt haben, kann man das aber jederzeit noch während des Trainings ändern. Das beeinflusst dann zwar nicht die Dauer, aber natürlich die Intensität.

Sessions

Die vorgegebenen Geschwindigkeiten und Steigungen während der Session werden angezeigt und angesagt, müssen aber eigenständig per Tippen auf eine Schaltfläche aktiviert werden. Man kann sich also jederzeit entscheiden, von den Vorgaben abzuweichen – falls man nicht gleich das Niveau ändern möchte.

Bleibt noch zu erwähnen, dass es bisher keine deutschsprachigen Trainer gibt und man daher nur auf englisch, spanisch oder italienisch angefeuert wird. Allerdings ist immer ein deutscher Untertitel vorhanden – wenn das gewünscht ist.

Routinen

Auch Routinen sind vorgefertigte Trainingssessions, die allerdings ohne Video-Trainer auskommen. Man kann aus vier Kategorien auswählen: Ausdauer-Training, Training für Beweglichkeit, Abnehmtraining und Beintraining. Vor dem Start kann dann noch die genau Länge des Workouts eingestellt werden (zwischen 15 und 40 Minuten) und das Leistungsniveau in 25 Stufen zwischen Einsteiger und Fortgeschrittener.

Anschließend läuft das Programm automatisch ab und stellt Geschwindigkeit und Steigung nach den Vorgaben um. Die Veränderungen durch die nächste Stufe werden immer angezeigt und der Wechselzeitpunkt vorher mit Piep-Tönen angekündigt.

Routinen

Natürlich ist es auch hier möglich, während des Workouts sein Leistungsniveau anzupassen – wodurch sich die zu laufenden Geschwindigkeit anpassen. Eine manuelle Wahl von Geschwindigkeit oder Steigung ist nicht möglich.

Strecken

Mit der Technogym LIVE App kann man auch abgefilmte Strecken laufen. Es stehen verschiedene Landschafts- und auch Städtekurse bereit. Im Gegensatz zu Zwift ist man hier aber allein unterwegs. Zwar passt sich die Geschwindigkeit des Videos an das Tempo des Laufbands an, aber mehr passiert bei dieser Funktion auch nicht.

Ideal wäre hier ein großer Bildschirm an der Wand vor dem Laufband, um in die Laufstrecke eintauchen zu können. Nebenbei lässt sich auch die passende Playlist in der App auswählen: entweder aus dem Angebot von Technogym (fand ich sehr gut!), oder per Spotify.

Benutzerdefiniert

Hier diesem Programmpunkt verbergen sich eine Vielzahl an Funktionen, die das Laufen nach nahezu beliebigen Vorgaben möglich machen. Man kann sich nicht nur ein Zeit- oder Entfernungsziel für seine Einheit setzen, sondern auch nach Herzfrequenz trainieren.

Für das Intervalltraining auf dem Technogym MyRun ist das Tempowechsel-Programm sehr gut geeignet. Hier kann man bis zu vier Geschwindigkeiten vorgeben, zwischen denen man dann direkt mit dem Wahlhebel umstellen kann.

Die notwendige Struktur (Zeiten / Distanzen) muss dann allerdings z.B. die Laufuhr entsprechend des Trainingsplans vorgeben. Bei einem Tempowechsel tippt man nur ein Mal an den Hebel des Laufbands und landet direkt bei der voreingestellten Pace. Allerdings ist so auch kein Nachjustieren während des Trainings möglich.

Kraft

Ganz neu hinzu gekommen ist der Punkt „Kraft„. Technogym bietet hier mehrere Trainingsreihen an, um unterstützende Übungen für den ganzen Körper machen zu können. Das sind entweder Körpergewichtsübungen, Übungen mit freien Gewichten (Hanteln, Kettlebells) oder Übungen für die Technogym Bench – eine All-In-One-Trainingsbank.

Die Übungen sind in drei verschiedene Schwierigkeitsstufen eingeteilt, die allerdings fest zugeordnet sind und sich nicht anpassen lassen.

Strava-Trainingseinheiten

Diese einzigartige Besonderheit der Technogym LIVE App hat ihr eigenes Kapitel verdient. Zwar hatte die App immer schon eine Anbindung an Strava, um seine Trainingseinheiten dort automatisch hochladen zu lassen. Doch seit dem letzten Update ist die Möglichkeit hinzu gekommen, seine dort gespeicherten Läufe auf dem Laufband nachzulaufen.

Das schließt natürlich auch die Läufe ein, die man draußen absolviert hat! Ich könnte also jederzeit mein Intervalltraining der vorletzten Woche auf dem Laufband absolvieren – mit der „damals“ aufgezeichneten Geschwindigkeit und allen Steigungen.

Habe ich zum Beispiel ein Hügelsprint-Training gemacht, wird das Laufband also automatisch die aufgezeichnete Pace und Steigung einstellen (bis maximal 12% Steigung…). Genau so bleibt das Band stehen, wenn ich eine Pause an der Ampel machen musste. ;)

Begleitet wird das Erlebnis aus der Konserve von einer großen Google Maps-Karte, auf der ich den Streckenverlauf und den „Phantomläufer“ der Aufzeichnung sehen kann. Das ist besonders dann spannend, wenn ich mich dazu entschließe, die Pace doch lieber frei zu wählen. So kann ich regelrecht gegen mich selbst antreten. Die Steigung lässt sich grundsätzlich nicht manuell steuern.

Sollte für die gelaufene Strecke auch Bildmaterial von Google StreetView bereitstehen, wird auch das in einem kleineren Fenster mit angezeigt.

Kleine Tricks

Die Technogym LIVE App greift für diese Funktion auf die letzten 90 Tage des verbundenen Strava-Accounts zurück. Den Lauf aus dem Urlaub von vor zwei Jahren kann man also nicht so einfach nachlaufen. Das bedeutet aber nicht, dass das gar nicht ginge… ;) Grundsätzlich lassen sich Trainingsdaten ja exportieren, manipulieren (Datum!) und wieder hochladen. Um dadurch nicht den sauber gepflegten Strava-Account durcheinander zu bringen, habe ich mir einfach einen zweiten angelegt und mit der Technogym-App verknüpft.

So könnte ich meinen Lauf auf den Brocken nochmal nachlaufen, oder den Halbmarathon in Venlo, den lokalen Citylauf… Wohlgemerkt samt der Möglichkeit, gegen meine Zeit von damals auf dem Laufband anzutreten! Absolut genial! :)

Mit einem kleinen Trick kann man auch fremde Läufe bei Strava exportieren. ;) So konnte ich Martins Schneiderrunde nachlaufen oder Richards Runde um die Alster – und jeweils gegen deren Pace antreten.

Dabei ist mir ein kleiner Nachteil des Laufbands aufgefallen: es gibt leider kein Downhill… ;) Während ich Martin bergauf gerade noch folgen konnte, hatte ich bergab dadurch keine Chance.

Erfahrungen

Ich bin ja eigentlich kein großer Freund von solchen Hersteller-Angeboten. Aber das Technogym-Paket ist schon sehr überzeugend. Die Funktionen unter „Benutzerdefiniert“ bilden eigentlich alles ab, um mein normales Lauftraining auch komfortabel auf dem Laufband machen zu können. Routinen und Sessions können darüber hinaus Abwechslung und eine extra Portion Motivation in den Trainingsalltag bringen – was mir gerade bei Laufbandeinheiten sehr entgegen kommt…

Ein absoluter Hammer ist natürlich die neue Strava-Funktionalität. Es macht richtig Spaß, damit herum zu spielen und neue Möglichkeiten zu entdecken. Dadurch habe ich sicher schon die ein oder andere Einheit draußen sausen lassen. ;)

Fazit

Um es nochmal deutlich zu sagen: ich laufe am liebsten draußen und habe die letzten sieben Jahre ganz gut ohne Laufband und die hier vorgestellten Apps gelebt. Nach meinen Erfahrungen mit dem Technogym MyRun halte ich das Laufband aber für eine legitime Ergänzung für das Lauftraining. Und die hier vorgestellten Apps können die Laufbanderfahrung deutlich anreichern.

Zwift sollte man sich auf jeden Fall genauer ansehen. Auch wenn es bei der Bedienung der App ein paar Hürden gibt, konnte mich das Gesamterlebnis doch überzeugen – und zusätzlich motivieren. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Teilnahmen an virtuellen Events dort zu einem eigenständigen Trainingsziel werden können.

Im Grunde könnte ich aber auch nur mit Technogym LIVE auskommen. Die Herstellerplattform ist sehr intuitiv zu bedienen und bietet wirklich alles, was man sich an Zusatzangeboten wünschen kann. Ok, bis auf Gemeinschaftserlebnisse wie bei Zwift. Allerdings hat man dafür bei den Sessions als „Entschädigung“ quasi einen eigenen Trainer als zusätzliche Motivation. Ganz zu schweigen von der wirklich genialen Strava-Funktion, die mir großen Spaß macht! Natürlich ist das alles gebunden an die Benutzung eines Technogym-Laufbands… was grundsätzlich nicht die schlechteste Option ist. ;)

  1. Hi Harlerunner,

    wenn ich mal soviel Kohle übrig habe – inklusive eines eigenen Hauses, wo ich ein Laufband benutzen kann, ohne dass ich eine Vertragskündigung der Mietwohnung wegen permanenter Lärmbelästigung erleiden muss -, dann kaufe ich mir auch so einen Schnickschnack. Aber danke trotzdem für den interessanten Einblick. ;-)

    In über 35 Jahren Laufsport habe ich ein Laufband höchstselten vermisst. Okay, ja, es gab schon Tage, da hätte ich gern darauf trainiert – am Ende hatte mir das aber nie geschadet. Ich konnte jene Tage dann doch außerhäusig (also in der freien Wildbahn) mit üblichem Training kompensieren.

    Zitat:
    „Normalerweise handelt es sich dabei dann um Trainingsdauerläufe, die man anstatt alleine auf dem Laufband nun halt in der virtuellen Gruppe macht. Es gibt aber auch echte Rennen und Renn-Serien, an denen jeder teilnehmen kann. Auch dabei geht es nicht unbedingt ums Gewinnen, sondern eher um einen Motivationsanreiz.“

    Ja, die Motivation … Menschen machen Dinge, die sie nicht mögen, weshalb sie „Motivation“ brauchen. Und man muss diesen geplagten Seelen unbedingt vermitteln, dass man ja nicht gewinnen müsse (DER Motivationsklassiker für antriebslose Hobby-Lappen. :-D ).

    Die Wahrheit ist allerdings, dass all jene, die kein ehrliches Interesse hatten, am Ende das ganze Zeug in der Ecke haben stehen lassen.
    Und das ist ja wohl auch der wahre Volkssport: Sportgeräte KAUFEN. Und bitte möglichst viel Geld ausgeben!
    Sport – so’n Quatsch! :-D

    Sportliche Grüße
    Frank_BN

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Ich bin der Harlerunner

Hier schreibt Thomas Pier über das Laufen und (deutlich mehr als nur die notwendige) Ausrüstung. Ich laufe weder besonders schnell noch weit. Aber ich teile gerne meine Erfahrungen, die ich als ambitionierter Freizeitläufer, neugieriger Early-Adopter und als mein eigener Trainer sammele.

Ich freue mich über jede digitale Kontaktaufnahme - noch mehr allerdings über jeden gemeinsam gelaufenen Kilometer.

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Thomas (der Harlerunner)