Technogym MyRun Laufband

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Wer hätte das gedacht: das Technogym MyRun ist das erste Laufband, das das Zeug hat, mich von der Straße zu holen. ;)

Anzeige: Technogym hat mir das Laufband für diesen Test auf meine Anfrage hin zur Verfügung gestellt. Dies hatte keinen Einfluss auf den Inhalt meines Testberichts. Der Beitrag ist frei verfasst und gibt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen wieder.

Smartes Laufband?

Kleine Vorgeschichte: seit Beginn der Corona-Epidemie hat nicht nur die Anzahl virtueller Laufveranstaltungen zugenommen. Ich sehe auf Strava auch immer mehr Läufer, die plötzlich auf dem Rad sitzen und mit einem Smart-Trainer im Keller ihre Kilometer abspulen. Obwohl ich ein überzeugter Bei-jedem-Wetter-Läufer bin, war ich schon manchmal neidisch auf diese Trainingsalternative. Allerdings würde ich mich dafür nicht auf ein Rad setzen wollen.

Zwift gibt es aber auch für Läufer. Mit einem smarten Laufband könnte ich also auch in diese virtuelle Trainingswelt eintauchen. Zumindest manchmal. Aber ehrlich gesagt habe ich bisher noch kein wirklich smartes Laufband gesehen – auch wenn viele Hersteller diesen Begriff verwenden. Oft bezieht sich das nur auf ein großes Display und eingebaute Trainingsprogramme, die aber oft sehr starr und wenig smart sind. Oder es gibt ein „Entertainment-System“ mit Touchscreen, Spotify- und Netflix-Anbindung. Dazu gehört dann auch die komfortablere Bedienung der eingebauten Trainingsprogramme. Aber es bleiben meist geschlossene Systeme, die mir letztendlich zu unflexibel sind.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, den Zwift-Pod oder sogar den Stryd zu benutzen, um jedes beliebige Laufband „smart“ zu machen. Aber das ist eher eine Notlösung. Wo sind die wirklich smarten Laufbänder?!

Zwift selbst listet eine ganze Reihe kompatibler Modelle. Aber nur ein Modell verwendet die Plattform sogar in der eigenen Werbung: das Technogym MyRun.

Produkttest

Technogym MyRun

Herstellerlink
Technogym MyRun
Preis
3.250 Euro
Aktiv getestet
8 Wochen

Technogym

Den italienischen Hersteller von Fitness-, Gesundheits- und Sportprodukten gibt es bereits seit 35 Jahren und er dürfte vielen wahrscheinlich aus dem Fitness-Studio bekannt sein. Technogym ist einer der weltweit führenden Hersteller und zeichnet sich besonders durch die Verbindung von Design und Innovation aus.

Die beeindruckende Bandbreite der wirklich schicken Produkte reicht von Wellness in den eigenen vier Wänden bis zur Ausstattung bei den Olympischen Spielen. Besonders spannend finde ich die digitale Verbindung über die Cloud: die App „mywellness“ bündelt die Daten von privaten Lauftrainings, digitalen Körperwaagen oder Crosstrainern im Fitnessstudio.

Im Technogym-Showroom durfte ich das alles ausprobieren und bin dabei ganz schön ins Schwitzen gekommen. ;)

Produktauswahl und Spezifikationen

Eigentlich sollte man meinen, dass es schwer ist, bei dieser großen Auswahl das passende Laufband für zuhause zu finden. Die Kriterien dafür sehen aus meiner Sicht für einen ambitionierten Läufer so aus:

  • Der Motor sollte mindestens 2 PS Dauerleistung haben, um für ein regelmäßiges Training geeignet zu sein.
  • Die Lauffläche muss breit und lang genug sein, um auch bei höheren Geschwindigkeiten noch sicher laufen zu können.
  • Das Laufband muss leise genug sein, um die anderen Hausbewohner nicht zu stören.

Bereits das MyRun als „kleinstes“ Modell in der Home-Kategorie erfüllt diese Anforderungen mehr als ausreichend. Man profitiert hier ganz klar von den Erfahrungen des Herstellers mit den Studio-Geräten, denn weniger als 3 PS Dauerleistung bieten die Italiener gar nicht an. Damit lassen sich dann Geschwindigkeiten bis zu 20 km/h erreichen – das sind 3:00 min/km. Wer den Marathon nicht schneller als 2:06 Stunden läuft, sollte damit also auskommen.

Die Lauffläche ist mit 1430 x 500 mm voll im grünen Bereich, auch wenn sie für mich gerne noch 1-2 Zentimeter länger hätte sein können. Nur fürs gute Gefühl. ;) Dafür bleibt das Laufband so auch etwas kompakter, was beim Platzbedarf eine Rolle spielen könnte. Die Lauffläche lässt sich nicht hochklappen, dafür aber beim Laufen um bis zu 12% neigen.

Aufbau und Inbetriebnahme

Das über 90 kg schwere Gerät wurde (zum Glück) per Spedition geliefert und am Verwendungsort betriebsfertig montiert. Obwohl die kräftigen Herren dafür bei mir bis in den Keller mussten, war das nach 20 Minuten bereits erledigt.

Neben der notwendigen Fläche für das Gerät selbst ist zu beachten, dass auch genug Platz hinter dem Laufband frei bleiben muss – aus Sicherheitsgründen. Auch beim Platz nach oben sollte man sich nicht verrechnen, denn neben der Höhe der Lauffläche und der eigenen Körpergröße kommt auch noch die vertikale Bewegung beim Laufen hinzu und ein individueller „Wohlfühl-Abstand“ zur Decke. ;) Ansonsten muss eigentlich nur eine Steckdose in der Nähe sein und es kann los gehen.

Bedienung

Das frisch aufgebaute Technogym MyRun ist mit nur einem Tastendruck startklar für den ersten Lauf. Die Start- und Stopp-Taste sollte bereits grün pulsieren und auf einen kurzen Druck das Laufband in der langsamsten Geschwindigkeit starten. Mit einem weiteren Druck stoppt man das Workout wieder.

Rechts und links dieser Taste finden sich die beiden „Fast Tracks„, mit denen sich Neigung und Geschwindigkeit einstellen lassen. Die Hebel lassen sich nach vorne und hinten drücken und so die Werte vergrößern oder verkleinern. Das schlichte, schön gestaltete Display zeigt währenddessen permanent (von links nach rechts) die abgelaufene Zeit, die Neigung des Laufbands, die eingestellte Geschwindigkeit (in km/h oder min/km) und die zurückgelegte Distanz an.

Wer sich jetzt wundert, warum ein smartes Laufband mit einem so simplen Bedienelement auskommt, sollte dringend weiter lesen. ;)

Technogym LIVE

Auch wenn das MyRun mit den drei Knöpfen bereits vollständig zu bedienen ist, liegt der große Mehrwert des Laufbands in der „Technogym LIVE“-App. Diese Plattform stellt zusammen mit der „mywellness“-Cloud das digitale Rückgrat des gesamten Technogym-Angebotes dar. Sie findet sich genau so auf den riesigen Displays der Studio-Laufbänder wie auch auf dem MyRun zuhause. Nur dass es dort ein eigenes Tablet braucht, auf dem die App installiert wird.

Das Technogym MyRun stellt gleich zwei Ablage- bzw. Befestigungsmöglichkeiten bereit: es gibt eine Kleinablage direkt über dem Start-Stopp-Schalter und ein flexibles Verankerungssystem an der Oberseite des Bedienfeldes. Natürlich können auch beide gleichzeitig genutzt werden.

So ausgestattet wird „Technogym LIVE“ zur komfortablen Bedienzentrale für das Laufband. Das Angebot gliedert sich in vier Bereiche: Sessions, Routinen, Strecken und Benutzerdefiniert. Dahinter verbergen sich Angebote für motivierende Video-Workouts mit einem Trainer (Sessions), strukturierte Trainingseinheiten (Routinen), Video-Laufstrecken zum Ablaufen (Strecken) und die Möglichkeit, Workouts individuell oder z.B. nach Herzfrequenz-Vorgabe zu steuern (Benutzerdefiniert).

Konnektivität

Die digitale Anbindung des Technogym MyRun beschränkt sich aber nicht auf die hauseigene App. Denn das Laufband meldet sich per Bluetooth als ganz normaler Laufsensor und liefert über dieses Profil nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Schrittfrequenz. Über diesen Weg ist das Laufband sehr flexibel in vielen Szenarien einsetzbar.

Anbindung an die Laufuhr

Man kann das MyRun zum Beispiel als Laufsensor mit seiner GPS-Uhr verbinden und erhält so exakt die am Laufband eingestellten Geschwindigkeitswerte in der Aufzeichnung. Bei Garmin-Uhren kann man über den „Virtual Run“-Modus dann sogar die Daten nicht nur aufzeichnen, sondern noch an weitere Dienste per Bluetooth weiterleiten.

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Zwift, Rouvy, Kinomap, …

Die Welt der virtuellen Indoor-Training-Apps wird immer größer. Mittlerweile stehen wir Läufer da nicht mehr außen vor, sondern sind ausdrücklich mit eingeladen – sogar vielfach kostenlos. Zwift und Rouvy stellen Läufern einen kostenlosen Zugang bereit und sind zwei wirklich spannende Plattformen, mit denen ich mich noch in einem eigenen Artikel beschäftigen werde.

Damit sich der Avatar in der virtuellen oder abgefilmten Welt auch bewegt, muss natürlich das eigene Tempo auf dem Laufband übertragen werden. Auch hier ist das Technogym MyRun über Bluetooth problemlos einzubinden – und das nicht nur auf die genannten Apps beschränkt. Durch die Nutzung eines Standard-Bluetooth-Profils lässt sich das Laufband mit jeder beliebigen App verwenden, die diesen Standard unterstützt. Und das dürfte für alle in Frage kommenden gelten… ;)

In der Praxis

Gefühlt sind wir jetzt schon bei Kilometer 36 eines Marathons. Das heißt: jetzt wird es erst richtig spannend. ;) Die Anschaffung eines Laufbands überlegt man sich sicher mehr als zwei Mal. Und was passiert, wenn es dann da ist? Wird es auch genutzt? Bei mir sah das so aus:

Design und Technik

Mein Interesse für das Technogym MyRun wurde natürlich über das gute Design geweckt. Das minimale Display mit drei eindeutigen, intuitiv zu bedienenden Schaltern gefällt mir wirklich sehr gut. Und nicht nur mir: auch meine Familie war direkt von dem Laufband begeistert und hat es vom ersten Tag an mit benutzt.

Während für die Kinder der Tablet-Bildschirm der spannendere Teil war, freut sich meine Frau über die einfache Bedienung ohne zusätzliches Display. So kann sie jederzeit spontan aufs Band springen, ohne sich über komplizierte Technik Gedanken zu machen. An manchen Tagen bräuchten wir schon fast einen Nutzungsplan. ;)

Mein großer Aha-Moment bei der Benutzung war die Erkenntnis, dass sich das MyRun als Bluetooth-Laufsensor einbinden lässt. Das war mir vorher so nicht klar, ist aber ein extrem wichtiger Punkt für die Zukunftssicherheit des Gerätes. Ein Laufband kauft man ja wahrscheinlich nicht so oft im Leben. Technogym hat es daher sehr schlau gelöst, auf einen sehr breit unterstützten Verbindungsstandard zu setzen. So bin ich mir sehr sicher, dass ich das MyRun auch in fünf Jahren noch an meine dann aktuelle Laufuhr oder Tablet koppeln kann.

Allerdings hat die Technik manchmal auch ihre Tücken… Wenn erstmal mehrere Tablets, das Handy und einige Laufuhren mit dem Technogym MyRun gekoppelt sind, kann sich der Start der Trainingseinheit schon mal verzögern, weil sich das Laufband mit dem falschen Gerät verbunden hat. Darauf muss man dann erstmal kommen… Das ist aber weniger dem Laufband anzulasten, als meiner Testumgebung. ;)

A propos Test: natürlich wollte ich auch wissen, ob das Technogym MyRun die richtige Geschwindigkeit anzeigt und habe daher den Calibration-Test von fellrnr.com gemacht. Damit lassen sich sogar die unterschiedlichen Geschwindigkeiten des Bandes mit und ohne Belastung durch den Läufer bzw. zwischen Stand- und Flugphase ermitteln.

Das Ergebnis: unbelastet läuft das Band minimal schneller (4:50 min/km statt 5:00 min/km). Sobald ein Fuß auf dem Laufband ist, reduziert sich das Tempo aber sehr exakt auf den eingestellten Wert (in meinem Test auf 4:59 min/km). Der Stryd zeigt mir bei der Geschwindigkeit eine 5:04 min/km an – und ließe sich ja auch noch kalibrieren. Damit kann ich sehr gut leben. :)

Lauferfahrung

Natürlich war mir klar, dass ich auch in der Testphase längst nicht jeden Lauf auf dem Laufband machen werde. Ich arbeite seit einem Jahr im Homeoffice und bin für jeden Schritt vor die Tür dankbar – besonders bei gutem Wetter. Aber man darf das Laufband auch nicht unterschätzen: es ist eine legitime, zusätzliche Trainingsmöglichkeit.

Mir fällt es auf dem Technogym MyRun zum Beispiel sehr leicht, in ruhigem Tempo zu laufen. Zwei Mal in der Woche steht so ein Lauf in meinem Trainingsplan und ich laufe ihn draußen eigentlich immer etwas zu schnell. Auf dem Laufband habe ich kein Problem damit, die Geschwindigkeit deutlich zu drosseln und auch einzuhalten.

Das liegt natürlich auch am Entertainment-Faktor durch Zwift, Technogym LIVE, Podcasts, Netflix, Spotify und Youtube. Ich darf da nichts auswählen, auf das ich mich wirklich konzentrieren müsste. Aber durch die Berieselung vergesse ich die Zeit total und habe direkt mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Auch wenn es draußen schon dunkel ist und es vielleicht sogar noch regnet, ist das Laufband im Keller sehr verlockend. Die Pollensaison ist ein weiteres Argument und dann gibt es auch noch Abende, an denen die Kinder schon im Bett sind und meine Frau unterwegs ist. Auch wenn ich wirklich lieber draußen laufe: steht so ein cooles Laufband wie das MyRun erstmal im Haus, ergeben sich deutlich mehr Gelegenheiten es sinnvoll zu nutzen als man sich vorher vorstellen konnte.

Ich war auch nicht darauf vorbereitet, dass mir die Sessions in der Technogym LIVE-App so viel Spaß machen würden. Zuerst habe ich sie als „irgendwelche Cardio-Workouts“ links liegen lassen. Dann bin ich beim Ausprobieren mehrfach darin hängen geblieben und habe sie letztendlich als unterhaltsames Workout auf dem Laufband genutzt. Die Programme bieten viel Abwechslung und können außerdem ein zusätzlicher Motivationsschub sein.

Für mich ist auch der Faktor Steigung interessant. Natürlich ist das Münsterland nicht ganz flach, aber lange Steigungen kann man hier nicht laufen. In der Vorbereitung auf Wettkämpfe kann es immer mal wieder sehr hilfreich sein, dass Steckenprofil über die Möglichkeiten des Technogym MyRun zu simulieren.

Meine Meinung

Technogym MyRun Laufband
Perfekt gelöst!
Für mich ist das Technogym MyRun das perfekte Laufband. Es entspricht allen meinen Anforderungen und Wünschen an so ein Gerät.

Dazu gehört vor allem die gute Qualität und Zukunftssicherheit durch die smarte Technik. Auch bei Design und Bedienung bekommt es von mir Höchstnoten.

Bei dem Preis ist das Technogym MyRun sicher kein Spontankauf. Wer aber (so wie ich) lieber etwas mehr Geld ausgibt, um dafür ein wirklich gutes Produkt zu haben, an dem man lange Spaß haben kann, liegt mit dem Technogym MyRun genau richtig.

Sprich mich einfach an, wenn Du Interesse am Kauf eines Technogym MyRun hast. Ich beantworte gerne weitere Fragen und kann Dir einen direkten Kontakt vermitteln.
Qualität
Funktion
Begeisterung
Preis / Leistung
4.6
Bewertung
Bezugsquellen
  1. Hallo,

    und zunächst vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Ich spiele derzeit auch mit dem Gedanken ein Technogym Myrun zu kaufen und hätte noch zwei Fragen:

    1. Sind die 20km/h Höchstleistung ein reiner Messwert der unter perfekten Umständen kurzzeitig erreicht wird oder kann das tatsächlich auch über längere Zeit (bspw. 30min) gelaufen werden?

    2. Können Intervalle einprogrammiert werden bzw. wird bei Trainingssessions (zb. mit der App) die Geschwindigkeit automatisch angepasst (bspw. beim Intervall) oder muss das von Hand während des Laufens justiert werden?

    Danke vorab,
    Neil

    1. Hi Neil, die 20 km/h sind der maximal einzustellende Wert. Schneller läuft das Band also nicht. Leider kann ich das nicht über 30 Minuten testen, weil ich vorher tot umfallen würde. ;) Nach meinen bisherigen Erfahrungen bin ich mir aber sicher, dass das MyRun die 20 km/h auch als Dauerleistung bringt. Intervalle kannst Du über die Technogym LIVE App programmieren. Man kann bis zu vier Geschwindigkeiten vorgeben, zwischen denen man dann auf Knopfdruck wechseln kann. Das ist zwar nicht vollautomatisch, aber sehr praktikabel.

  2. Hallo, ich wollte ebenfalls heute grad das Myrun kaufen; richtig: man tut das ja nicht jeden Tag und liest daher alles, was es darüber eben zu lesen gibt.

    Ich war mir schon ziemlich sicher, dann hat mir meine Freundin diese Rezension darüber gesendet, in der ein anderer Nutzer, angeblich ein regelmäßiger Läufer ‍♂️ feststellte, dass das Laufband regelmäßig ‚Wartung‘ brauche… (trotz Garantie) …
    Haben Sie da irgendwelche Erfahrungen in dieser Richtung gemacht?

    Besten Dank im voraus für ein Feedback. Das wäre mir grad noch sehr wichtig.

    1. Also das MyRun ist eigentlich sehr wartungsarm. Ich habe bisher keinerlei Verschleiß entdecken können, wegen dem eine Wartung notwendig wäre. Was soll denn da überhaupt gemacht worden sein? Ja nach Gewicht des Läufers, Aufstellort, Klima, Kilometerleistung, Luftfeuchtigkeit, … wird jedes Laufband irgendwann mal etwas Aufmerksamkeit brauchen.

  3. Hallo,

    wir sind ebenfalls am überlegen uns ein MyRun anzuschaffen. Besonders interessieren uns natürlich die Live App Funktionen wie Sessions und Routinen oder eben das Custom Training. Bei der Technogym Homepage wird aktuell jedoch damit geworben, dass die App mit dem Premium Content nis Ende Juni gratis ist. Ist dazu mehr bekannt, was danach passiert? Sollten dann für derzeit frei verfügbare App Inhalte und Funktionen Peleton ähnliche Preise anfallen, wäre das natürlich ein Showstopper. Meine Nachfrage bei Technogym hat dazu nur ergeben, dass Premium Content in Planung ist. Wisst Ihr da vielleicht mehr ?

    Danke

    1. Hi
      Danke für den Artikel. Beschäftige mich seit einigen Wochen mit Laufbändern, aber habe jetzt das erste Mal den haben- wollen- Effekt!
      Kurze technische Frage, vielleicht kannst du mir ja weiterhelfen. Ich habe vor dem Laufband einen relativ einfachen Hisense TV hängen. Der Plan wäre dem TV einen Bluetooth dongle zu spendieren, sofern sich das Laufband mit einem dongle verbinden lässt. Oder ich verbinde es mit meinem Smartphone und mache Screenmirrowing auf den TV, da ich nicht glaube, dass es bspw zwift im Hisense App Store gibt. Ein Tablet vor den TV stellen ist irgendwie Quatsch Hat jemand damit Erfahrung? Danke und Grüße
      Tobi

      1. Hi Tobi,

        das Laufband lässt sich nicht direkt mit einem TV verbinden. Es verbindet sich mit der „Technogym Live“ App auf einem Tablet. Von daher hast Du schon richtig erkannt, dass es eher um ein Screen-Mirroring auf den Fernseher geht. Ich habe bei mir eine alte Fire-TV-Box an einem Beamer hängen. So kann ich wahlweise die Technogym-App, Zwift oder was auch immer an die Wand werfen, oder einfach nur ein bisschen Youtube, Netflix oder Prime nebenbei gucken. Bei der Technogym App muss man nur beachten, dass sie nicht auf kleinen Bildschirmen (Handy) läuft.

  4. Hallo,
    sehr interessante Frage. Würde mich auch interessieren, da ich ebenso mit dem Gedanken spiele mir dieses Laufband zu holen. Ich habe allerdings noch eine weitere Frage: meine Frau möchte sehr gerne eines dass klappbar und auch relativ einfach verschiebbar wäre (optional wenn wir Gäste zum Übernachten haben sollten oder das Teil auch mal für den gemeinsamen Sport in einen anderer Raum schieben wollen). Problem: dies scheint bei diesem Modell nicht möglich zu sein, was sehr schade ist. Ist das korrekt und wenn ja würde mich interessieren warum bei dem Preis diese Flexibilität nicht gegeben ist. Dies scheint ist der Grund warum ich meine Frau nicht überzeugen konnte und ich gebe ihr Recht. Bei der Summe sollte dies Grundvoraussetzung sein, zumindest ist uns diese Flexibilität wichtig es auch mal zur Seite räumen zu können.

    1. Hi Sasha,

      ich kann euren Wunsch nach Flexibilität gut verstehen. Den Gedanken hatte ich ursprünglich auch mal. Meine Erfahrungen mit einem anderen Laufband haben allerdings gezeigt, dass der Raumgewinn durch ein Hochklappen der Lauffläche nur sehr gering ist. Die ganzen beweglichen Teile werden die Haltbarkeit des Gerätes sicher auch nicht verlängern.

      Für mich ist es daher eher ein Qualitätsmerkmal, dass man das MyRun nicht klappen kann. Verschieben ist natürlich möglich, aber sicher auch nichts, dass man ein Mal in der Woche oder spontan für eine Trainingseinheit macht. Dazu sind alle brauchbaren Laufbänder einfach zu schwer (Größenordnung 100 kg). Es ein paar Mal im Jahr für den Besuch zu verschieben oder es im Sommer in einen anderen Raum zu bringen als im Winter, ist aber schon gut machbar.

  5. Hallo und Dank für den Bericht.
    Ich habe das Technogym MyRun in die engere Wahl gezogen. Entscheidend für mich ist unter anderem die Synchronisation mit Garmin Connect.
    Verbindung soweit iO. Es stellt sich nun die Frage, ob und welche Daten an GC übergeben werden. Wichtig ist mir auch die Anzeige im Garmin Trainingszustand. Oder sollte man direkt mit der Fenix6 koppeln? Welche Daten (Schritt, Geschwindigkeit, Steigung..) kommen da an? Und kann ich eine tatsächlich gelaufene Streck virtuell laufen?
    Die Preisgestaltung der App ist mir aktuell ebenfalls nicht ganz klar. Abo oder Einmalbetrag (im Store steht nur myrun experience 18,99) Und welche Einschränkungen hat die App ohne Abo, bzw. was ist auf Dauer ohne Abo nutzbar? Gibt es hier inzwischen Erkenntnisse?
    Danke – Gruß Tino

    1. Hi Tino,

      das MyRun kann per Bluetooth als Pace- und Cadence-Sensor gekoppelt werden. So würde ich es auch mit der Fenix 6 verbinden, damit Du alle Daten im Fit-File (und damit auch für den Trainingszustand) hast.

      Zur Preisgestaltung der App habe ich auch noch keine eindeutigen Angaben gesehen. Ein Großteil der Funktionen wird sicher kostenlos bleiben. Bei den Sessions und Strecken werden wohl ein paar kostenlos sein und weitere dann ist Abo gehören.

      Das Nachlaufen einer Strecke, die man in seinem Strava-Account hat (letzte 90 Tage) funktioniert prima – wie in diesem Artikel gezeigt.

      1. Hallo Thomas,
        Dank für Deine Antwort. Habe das Teil bestellt, dann freue ich mich schon :)
        Zur Preisgestaltung habe ich soeben von Technogym erfahren „Die Technogym Live App ist kostenfrei“
        Gruß Tino

  6. Hi Thomas,

    ich habe mir überlegt das Laufband für meine Mietwohnung zu kaufen. Ich wohne im Dachgeschoss einer Altbauwohnung.

    Ist das Laufband dafür geeignet oder würdest du sagen, dass es zu laut wäre? Ich will ja nicht meinen Nachbarn auf die Nerven gehen :).

    Was meinst du?

    Gruß
    Tim

    1. Hi Tim,

      das ist eine grundsätzliche Problematik, die Du mit jedem Laufband in einer Mietwohnung haben wirst. Das MyRun ist recht leise, doch zwischen den Geschossen übertragen sich eher die Vibrationen als das Geräusch des Motors. Schwingungsdämpfende Matten oder Polster können da helfen – wie ja z.B. bei einer Waschmaschine auch. Bei uns hat das einen großen Unterschied gemacht, so daß wir das MyRun vom Keller zum Erdgeschoss überhaupt nicht mehr hören.

  7. Halloo Thomas,

    ich überlege mir auch, ein Laufband wie das Technogym MyRun zuzulegen.
    Mir ist hierbei besonders die Einbindung von TrainingPeaks/Garmin Connect wichtig, da ich hierüber meine individuellen Laufeinheiten vom Coach übermittelt bekomme. Kann das MyRun solche Trainings von den genannten Apps „eingespielt“ bekommen? Oder muss ich die Trainings, soweit dies möglich ist, über die „Hausinterne“ App des Herstellers Technogym erst programmieren?

    Zweite Frage: die Anbindung an Zwift ist wohl möglich, wie ich bereits in mehreren Artikeln/Foren gelesen habe. Kann jedoch Zwift das Laufband steuern? Sprich wenn ich ein Workout in Zwift (z. b. über Trainingpeaks eingepflegt:)) starte, kalibriert Zwift das Laufband dann auf die entsprechende Geschwindigkeit/Steigung/etc?

    Vielleicht ein paar technische Fragen, aber ich hoffe, dass sie Verständlich waren :)

    Vielen Dank für die Antwort im Vorraus!

    1. Hi Luis,

      das Laufband kann nur über die Technogym-App und die dort hinterlegten Trainingsprogramme gesteuert werden. Daher ist eine „vollautomatische“ Umsetzung der Trainingsvorgaben nicht möglich – aber eine „halbautomatische“. ;) Denn es gibt ein Trainingsprogramm, bei dem man mehrere (auch mehr als 2!) Geschwindigkeiten hinterlegen kann. Per Druck oder Zug am Hebel wird dann zwischen ihnen umgeschaltet. Den Ablauf des Trainings übernimmt dann weiterhin Deine Garmin.

      Bei einem Intervalltraining würde man die Grundlagen-Pace und die Intervall-Pace einspeichern. Die Trainingseinheit selbst hast Du ja auf der Uhr. Doch statt (wie draussen) beim Start eines Intervalls Gas zu geben, tippst Du nur ein Mal den Hebel kurz nach oben und das MyRun beschleunigt auf die Intervall-Pace. Am Ende des Intervalls tippst Du den Hebel kurz nach unten und bist wieder im Grundlagenbereich. Das kannst Du dann so oft wiederholen, wie es die Trainingseinheit vorschreibt.

      Ich fand das sehr praktikabel und fast genau so gut wie vollautomatisch. Cool ist auch, dass Du das Laufband als Pace-Quelle (Bluetooth-Laufsensor) verbinden kannst und somit in der Aufzeichnung nachher auch wirklich die eingestellte Pace hast.

      Habe ich das halbwegs verständlich erklärt? ;)

  8. Hallo Thomas,
    Ich habe inzwischen das MyRun. Allerdings habe ich es noch nicht geschafft, wenn es mit der TechnogymApp verbunden ist, auch mit der Fenix zu verbinden. Wenn ich Deinen Artikel richtig verstanden habe, soll das aber genau funktionieren. Was mache ich falsch?
    Danke. Gruß Tino

    1. Hi Tino,

      das Laufband kann per Bluetooth immer nur mit einem Gerät verbunden werden. Es gibt aber den Virtual-Run-Modus bei der Fenix, mit der man das Laufband mit der Uhr und die Uhr dann mit der App verbinden kann. So landen die Pace-Daten des MyRun sowohl auf der Uhr als auch in der App.

      1. Hallo Thomas,

        Dank für die schnelle Antwort. Ich glaub, ich steh auf der Leitung. Genau das habe ich bereits probiert. Die TechnogymApp verbindet sich nur mit dem MyRun.
        Wenn ich den Virtual-Run-Mode auf der Fenix aktiviere, verbindet sich das MyRun mit der Uhr. Wenn ich dann die TechnogymApp starte und das Hiit Training aktiviere, komme ich nur bis zum „Suchen“ und das war es. Die Fenix wird nicht zur Auswahl angeboten und somit kann ich in der TechnogymApp das Training nicht starten und somit auch nicht die Geschwindigkeit per Taste ändern.
        Gruß Tino

  9. Hallo Thomas,

    Bin echt daran interessiert, dass es so funktioniert. Vielleicht kannst Du Dich nochmals melden. Per Signal bekomme ich übrigens nur die Möglichkeit, der Gruppe beizutreten. Habe allerdings hier noch keine Bestätigung erhalten.
    Danke schon mal für Deine Mühe. Gruß Tino

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Ich bin der Harlerunner

Hier schreibt Thomas Pier über das Laufen und (deutlich mehr als nur die notwendige) Ausrüstung. Ich laufe weder besonders schnell noch weit. Aber ich teile gerne meine Erfahrungen, die ich als ambitionierter Freizeitläufer, neugieriger Early-Adopter und als mein eigener Trainer sammele.

Ich freue mich über jede digitale Kontaktaufnahme - noch mehr allerdings über jeden gemeinsam gelaufenen Kilometer.

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Thomas (der Harlerunner)