Na geht doch… Die zweite Woche lief schon etwas besser.

Am Montag ging es wieder mit Intervallen los: 4×1 km in 4:51 min/km. Ich habe das Tempo in den Intervallen sehr gut halten können und die Pausen zur Regeneration genutzt. Die Auswertung in Runalyze zeigt allerdings etwas schnellere Zeiten an, als während des Laufs auf der Uhr zu sehen waren. Demnach war ich sogar eher mit 4:40 min/km unterwegs!

Für den Tempolauf am Mittwoch sollte ich 7 km mit einem Tempo von 5:25 min/km laufen. Das war gleichzeitig ein Testlauf für die Hoka One One Cliftons. Ich fand die Runde fast schon locker, obwohl ich abends danach schon ein wenig meine Beine spüre.

Am Freitag war richtig gutes Wetter und ich konnte in kurzen Sachen laufen. Neben meiner üblichen 10-km-Runde hatte ich mir vorgenommen mich in ein neues Segment einzutragen. Der „Anstieg am Eiskeller“ lag im letzten Drittel des Laufes und hatte es ganz schön in sich: 700 Meter mit 4 Prozent Steigung. Hat aber auch Spaß gemacht sich ein wenig zu quälen.

Vor dem langen Lauf am Samstag habe ich lange überlegt, welche Laufschuhe ich anziehen soll. Ich wollte gerne meine Wettkampfschuhe auf der Distanz testen, damit ich beim Halbmarathon nicht böse überrascht werde (Thema: vorne anstoßen). Gleichzeitig war ich mir aber nicht sicher, ob diese Überraschung nicht auch schon bei 18 km eintreten würde. Letztendlich sind es dann doch die Wettkampfschuhe geworden – und ich bin einfach mal ein bißchen schneller gelaufen. Dem entsprechend hatte ich so ab 15 km ganz schön schwere Beine. Aber nach einem kleinen Nickerchen anschließend, war alles wieder gut.

Also: 50 km (fast) nach Vorgabe absolviert. Ich bekomme ehrlich gesagt langsam ganz schön Bammel davor, 21.1 km in einem Tempo von 5:10 min/km zu laufen…