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Eigentlich war es ja viel zu warm zum Laufen. Aber was tut man nicht alles, wenn die Streiflichter Laufserie ruft…

Vorbereitungen

Bisher bin ich in Havixbeck noch nicht gestartet, daher habe ich mir erstmal das Video von Daniel Pugge aus dem letzten Jahr angesehen. Wirklich ein klasse „Service“, den Daniel da bietet. Das hat mir schon ein paar Mal im Vorfeld geholfen.

Ansonsten galt es bei den Temperaturen natürlich sehr gut hydriert an den Start zu gehen. Ich trinke ungern etwas an den Verpflegungsstellen bei einem 10-km-Lauf, daher habe ich vorgesorgt – soweit das geht. Ausserdem war es eine gute Gelegenheit, die X-Bionic-Montur zu tragen. Der Kühleffekt bei hohen Temperaturen ist nicht zu verachten! Hatte ich schon gesagt, dass es eigentlich viel zu warm war zum Laufen?

Top ausgerüstet: X-Bionic Twyce und Garmin Forerunner 735XT

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Mit dabei war außerdem mein Nachbar Thomas, der bei seinem zweiten Lauf der Laufserie so ungefähr 45 Minuten laufen wollte…! Solche Zeiten hatte ich mir bei den Temperaturen komplett abgeschminkt. Insgesamt war das Teilnehmerfeld auch eher überschaubar. Natürlich trifft man immer wieder die gleichen Gesichter, weswegen es sich doppelt lohnt zu den Läufen zu gehen. 😉

Start

Havixbecker Sandsteinmeile

Havixbecker Sandsteinmeile

Kleine Verwirrung bei der Startaufstellung: Manuel Meyer steht ganz hinten?! Zum Glück hat er seine Position zum Startschuss noch korrigiert, sonst hätte ich gar nicht gewusst, in welche Richtung ich laufen muss. 😉

Die anderen waren ja vorher der Meinung, der Rundkurs würde gefühlt mehr bergab als bergauf führen. Davon war erstmal nichts zu merken… Trotzdem war ich den ersten Kilometer ganz schön zügig unterwegs. Mein Nachbar war schon seit der zweiten Kurve verschwunden und versuchte offenbar den Lokalmatador einzuholen. Der andere Thomas war immer kurz hinter mir, aber doch so weit weg, dass ich im Grunde alleine laufen musste.

Zumindest bis zur zweiten Runde, denn da habe ich auf dem Gipfel einen Läufer eingefangen, der wohl schon eine Gehpassage hinter sich hatte. Ein kurzer Blickwechsel und es war klar: nur noch zu Ende laufen das Ding… Das Tempo wurde eh von Kilometer zu Kilometer langsamer und den blöden Berg hatten wir noch zwei Mal vor uns.

Ziel

So haben wir es als Leidensgenossen zumindest bis zum Fuß des letzten Anstieges geschafft. Ich wollte ihm noch zurufen, dass wir unter 50 Minuten bleiben könnten, wenn wir jetzt nochmal Gas geben. Aber weder hatte ich die Luft dazu, noch war bei ihm an beschleunigen zu denken. Mit 49:46 min bin ich nach einem furiosen Endspurt gerade noch passend rein gekommen. Mein Nachbar war schon da und sichtlich gezeichnet. Er hatte die 45 Minuten knapp gerissen, war damit in unserer Alterklasse aber sogar Dritter geworden! Ich, wie ich später feststellte, immerhin Fünfter.

Warum sind nur alle im Schatten - bei 32°C?

Warum sind nur alle im Schatten – bei 32°C?

An der Verpflegungsstation im Zielbereich habe ich erstmal viel getrunken. Sehr viel. Trotzdem wurde mir zwischenzeitlich ganz schön schwummerich… Denn, falls ich es noch nicht gesagt habe: eigentlich war es viel zu warm zum Laufen. 😉

Kleines Fazit: obwohl vier Runden zu laufen sind, fand ich die Strecke ganz interessant. Sicherlich nicht für Bestzeiten geeignet, aber zum Zugucken für die Familie sehr passend. Merke ich mir mal fürs nächste Jahr. 🙂