TomTom Runner Cardio
TomTom Runner Cardio

TomTom Runner Cardio im Test

Eine Laufuhr mit GPS und eingebautem, optischem Herzfrequenzsensor – das dürfte zur Zeit wohl das Nonplusultra sein. Jetzt müsste nur noch das Gesamtpaket stimmen…

Produkttest

TomTom Runner Cardio

Herstellerlink
TomTom Runner Cardio
Preis
ab ca. 200 Euro
Aktiv getestet
ca. 28 km
Anzeige: Die PR-Agentur von TomTom hat mir die Runner Cardio für diesen Test auf meine Anfrage hin zur Verfügung gestellt. Dies hatte keinen Einfluss auf den Inhalt meines Testberichts. Der Beitrag ist frei verfasst und gibt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen im Training wieder. Was sich für mich als nützlich erweist, ist hoffentlich auch für andere Freizeitläufer interessant.

Erster Eindruck

TomTom Runner Cardio - Verpackung
TomTom Runner Cardio – Verpackung
TomTom Runner Cardio
TomTom Runner Cardio

Auf den ersten Blick macht die Uhr wirklich einen guten Eindruck. Das Armband ist mit ca. 36 mm ordentlich breit. Schließlich muss es die Runner Cardio so fest am Handgelenk halten können, dass der Herzfrequenz-Sensor kein Fremdlicht bekommt. Das funktioniert grundsätzlich ganz gut – wenn da nicht der GPS-Teil mit Knopf und USB-Dock wäre… Beim längeren Tragen macht er sich zumindest bei mir unangenehm bemerkbar.

TomTom Runner Cardio - Port
TomTom Runner Cardio – Port

Dafür ist die Sicherung des Armbandverschlußes besonders gut gelöst. Drei rote Stifte greifen nach dem Schließen in das gegenüber liegende Band und fixieren das lose Ende. Das ist mit einem Handgriff erledigt und wesentlich angenehmer, als das Band durch eine Schlaufe ziehen zu müssen.

Eine zweite Besonderheit: die Uhreneinheit läßt sich komplett vom Band trennen. So kann das Band nicht nur gut gereinigt, sondern auch nach Belieben gegen ein anderes getauscht werden. Die TomTom Runner Cardio gibt es schließlich in vielen schönen Farbkombinationen.

TomTom Runner Cardio - Armband und Uhrenmodul
TomTom Runner Cardio – Armband und Uhrenmodul

Das entnommene Modul läßt sich in den mitgelieferten USB-Adapter stecken und mit dem PC verbinden. Das funktioniert allerdings auch mit montiertem Band…

Zu guter Letzt noch einen Blick auf den Herzfrequenz-Sensor. TomTom verbaut einen Baustein des Herstellers MIO, der auch eigene Produkte mit dieser Technik im Angebot hat. Die Technik ist nicht mehr ganz neu und von daher mittlerweile problemlos zu verwenden. Mehrere Leuchtdioden erzeugen ein farbiges Licht. Ein lichtempfindlicher Sensor misst die durch den Blutfluss hervorgerufenen Schwankungen der gemessenen Lichtstärke. Schon hat man den Puls – vereinfacht gesagt.

TomTom Runner Cardio - Optischer Herzfrequenzsensor von MIO
TomTom Runner Cardio – Optischer Herzfrequenzsensor von MIO

Bedienung

TomTom verwendet für die komplette Bedienung der Uhr nur einen Knopf, der in alle vier Richtungen einen Druckpunkt aufweist. Nach rechts geht es immer tiefer durch die Menüs und deren Unterpunkte, nach links wieder zurück. Sind mehrere Optionen zur Auswahl, wählt man mit „oben“ und „unten“. Gibt es gerade keine solche Auswahl, führt „unten“ zu weiteren Einstellungen. Das erschließt sich eigentlich sehr intuitiv. Eine Bedienungsanleitung habe ich dafür nicht gebraucht.

Vor dem ersten Lauf habe ich also kurz „rechts“ gedrückt und durch ein weiteres Mal „rechts“ LAUFEN ausgewählt. Im nächsten Bildschirm wartet man auf GPS und Herzfrequenz, kann mit „unten“ aber auch weitere Optionen konfigurieren. Für mein Training könnte ich Ziele definieren (z.B. 10 km oder 1 Stunde laufen), ein Intervalltraining programmieren (dazu später mehr), Pulsober- und untergrenzen festlegen oder einen virtuellen Laufgegner einstellen.

Anschließend geht es mit „rechts“ los.

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Die TomTom Runner Cardio stellt während einer Einheit immer drei Werte auf dem Bildschirm da. Die beiden Datenfelder in der oberen Zeile müssen vorher definiert werden, das untere Feld kann mit „oben“ und „unten“ durchgeschaltet werden. Zur Auswahl stehen Uhrzeit, Dauer, Distanz, Tempo (Pace), Durchschnittstempo, Kalorien, Puls und Pulsbereich. Für mich gehören Puls und Durchschnittstempo nach oben, unten habe ich dann die aktuelle Pace – sowohl im Training als auch bei Rennen. Zeit und Distanz brauche ich selten, die Uhrzeit schon mal eher.

Das ganze Hin- und Hergeschalte ist aber nur bedingt praktikabel. Mir wären zwei Bildschirme mit jeweils drei unterschiedlichen Datenfeldern lieber. So könnte man schnell zwischen „Aktuell“ (Herzfrequenz, Durchschnittstempo der aktuellen Runde, aktuelle Pace) und „Gesamt“ (Durchschnittstempo gesamt, Zeit, Distanz) umstellen. Aber gut… die Lösung von TomTom ist auf jeden Fall brauchbar.

Das Display ist grundsätzlich schwarz mit weißer Schrift – was nur geringfügig schlechter abzulesen ist wie die umgekehrte Variante. Passt auch besser zu Uhr. Im grellen Sonnenlicht fand ich das allerdings nicht so gut… Bei Dunkelheit läßt sich per Berührung des Displays eine Hintergrundbeleuchtung einschalten.

Hier noch mal illustriert durch ein Video von TomTom:

GPS

Der GPS-Fix ging bei meinen Läufen jedes Mal sehr schnell. Also innerhalb von maximal vier Sekunden. Die Uhr bekommt bei jeder Synchronisation am PC aktuelle Satellitendaten übermittelt, die diesen Fix natürlich beschleunigen. Während des Laufes scheint die TomTom Runner Cardio sekundengenau aufzuzeichnen. Im Vergleich mit meiner Garmin Forerunner 220 ist die resultierende TCX-Datei damit etwa 20 Mal größer! Wesentlich genauer wurde der Track aber trotzdem nicht erfasst…

Track-Vergleich: TomTom Runner Cardio und Garmin Forerunner 220
Track-Vergleich: TomTom Runner Cardio und Garmin Forerunner 220

Bei meinen Testläufen mit beiden Uhr fiel auf, dass die Runner Cardio sehr oft eine um ca. 20-30 Sekunden höhere Pace anzeigte – bei gleichmäßigem Tempo. Auf Tempowechsel reagierte die TomTom dafür wesentlich schneller – allerdings mit leichtem Hang zu Übertreibungen.

Pace-Vergleich: TomTom Runner Cardio und Garmin Forerunner 220
Pace-Vergleich: TomTom Runner Cardio und Garmin Forerunner 220

Sieht man sich den Vergleich der Geschwindigkeit an, relativiert sich das Bild aber wieder. Nicht nur, dass natürlich (Gesamt-) Dauer und Distanz bei allen Läufen übereinstimmten, bis auf kleinere Abweichungen (und Glättungen bei Garmin…) sind auch die Speed-Graphen identisch.

Speed-Vergleich: TomTom Runner Cardio und Garmin Forerunner 220
Speed-Vergleich: TomTom Runner Cardio und Garmin Forerunner 220

Trifft das auch die Herzfrequenz auch zu? Ich habe zum Vergleich die Garmin mit dem Premium-Brustgurt gekoppelt und gegen die TomTom mit dem optischen Sensor am Handgelenk antreten lassen. Leider ist händisch kein absolut gleichzeitiger Start machbar – aber die leichte Abweichung in den Kurven resultiert wohl nicht nur daher. Es ist der kleine Unterschied zwischen Herzfrequenz und Puls. Beim Blick auf die Uhren hatte ich zu keiner Zeit eine größere Abweichung als einen Schlag. Das macht für uns Freizeitläufer wohl keinen Unterschied…

Herzfrequenz-Vergleich: TomTom Runner Cardio und Garmin Forerunner 220
Herzfrequenz-Vergleich: TomTom Runner Cardio und Garmin Forerunner 220

Konnektivität

Um die TomTom Runner Cardio in Betrieb zu nehmen, habe ich sie zunächst mit dem Handy gekoppelt. Dazu brauchte ich die Android-App „TomTom MySports“ und ein entsprechendes Konto bei dem Onlinedienst. Die Kopplung per Bluetooth funktionierte einmalig problemlos – danach war sie aber nicht mehr herzustellen. Dabei half weder eine komplette Neuinstallation der App, noch ein Wechsel des Handys (Google Nexus 5 mit Android 5.1 / Motorola Moto G mit Android 5.0). Ich tippe mal auf die brandneue Android-Version auf beiden Handys, obwohl das laut TomTom trotzdem gehen sollte.

Also blieb nur der Weg über den USB-Adapter am PC. Dort gab es aber gleich die nächste Klatsche: das TomTom-MySports-Portal funktioniert im Chrome-Browser nicht… Der „Anmelden“-Button läßt sich nicht anklicken. Das ist ein bekanntes Problem in den Support-Foren. Unter Firefox war das kein Problem. Einmal online wird die Uhr mit dem Konto verbunden und Körpergröße, Gewicht, Alter usw. abgefragt. Das wäre auch in der App schon möglich gewesen.

Dafür ist die Windows-Software „TomTom MySports Connect“ sehr brauchbar. Sie lädt die Trainingseinheiten nicht nur zuverlässig auf das hauseigene Portal hoch, sondern ermöglicht auch den automatischen Export in diverse Formate (wie TCX, FIT, …). Im gleichen Schritt lassen sich auch andere Portale versorgen: Strava, RunKeeper, Endomondo… alles kein Problem. Sehr vorbildlich.

TomTom MySports Connect
TomTom MySports Connect

Trainings- und Wettkampfunterstützung

Normalerweise reicht es im Training, wenn die Uhr ein paar wichtige Daten wie Pace und Herzfrequenz bereit hält. Das ist die leichteste Übung. Doch in meinem Trainingsplan stehen auch Intervalleinheiten mit Vorgaben wie „8 x 400 Meter in 4:30 min/km, Trabpause 200 Meter“. Dazu kommen noch Ein- und Auslaufen.

Die TomTom Runner Cardio kommt mit der Möglichkeit Intervalle zu programmieren. Es wird unterteilt in Aufwärmen, Training, Pause, Anzahl der Sets und Erholung. Allerdings lassen sich für alle Phasen nur Distanz oder Zeit als Parameter vorgeben. Eine Pace- oder Puls-Vorgabe läßt sich nicht umsetzen. Genau so wenig eine variable Aufwärmzeit zum Beispiel bis man eine Taste drückt. Mir bliebe also nur die Möglichkeit die Pace-Vorgabe aus dem Beispiel oben „händisch“ zu kontrollieren.

Bei Wettkämpfen würde ich gerne unterschiedliche Pace-Obergrenzen für die beiden Rennhälften einstellen können, um kontrolliert einen negativen Split nach Vorgabe laufen zu können. Alternativ wäre auch eine Pulsgrenze ok, um ein überpacen zu verhindern. Beides kann die TomTom-Uhr aber auch nicht…

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Meine Meinung

Bei der TomTom Runner Cardio gibt es Licht und Schatten. Design, Grundfunktionen, Bedienung, GPS und besonders der integrierte Herzfrequenzsensor sind schon sehr überzeugend. Die Probleme bei der Konnektivität und die Einschränkungen bei den Intervallen verderben mir aber den Spaß an der Uhr.
[/su_box] [divider]Weitere Meinungen und Reviews[/divider] Achim Achilles

Der eingebaute Herzfrequenzmesser hat bei den ersten Testläufen einwandfrei funktioniert. Die Brustgurte gehören womöglich bald zum alten Eisen. Die Uhr ist sehr einfach zu bedienen, übersichtlich gestaltet und im Vergleich zum Vorgängermodell verbessert. Sie ist vor allem für Lauf-Einsteiger, die es mit dem Training ein bisschen ernster nehmen, sehr gut geeignet. Nachteil: Das Armband und das Modulsystem der Uhr ist etwas gewöhnungsbedürftig und etwas fummelig.

Runners World

Die Herzfrequenz wird am Handgelenk gemessen, dafür sorgen zwei LED-Sensoren, die das Blutvolumen unter der Haut messen. Anhand dieses Pulssignals lässt sich so die tatsächliche Herzfrequenz errechnen. Daher muss die TomTom Runner Cardio möglichst eng am Handgelenk getragen werden. Das ist bei der TomTom aber keineswegs unangenehm, da das Gerät mit seinen 63 Gramm ein echtes Leichtgewicht ist.

DC Rainmaker

Overall, I’m impressed with it. While I’d love to see the option to enable heart rate recording while in swim mode, I think that the watch as it stands today is now definitely a contender in the mid-range running watch category. True it lacks some of the advanced features of the Garmin FR220, but in many people’s eyes, getting rid of the heart rate strap will balance that out quickly.

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  1. Hach, wir sind aber auch ein schwieriges Volk. Und uns kann man es einfach nicht recht machen.

    Bei Dir sind es die begrenzten Anzeigefelder und die fehlenden Einstellmöglichkeiten für Intervalle. Und bei mir ist es die fehlende Routen-Navigation.

    Warten wir also weiter auf die eierlegende Wollmilchsau. ;-)

    1. Hi Eddy!

      Die scheinbar perfekte Uhr für mich ist wohl im Anmarsch: Garmin integriert den optischen Herzfrequenzsensor in die Forerunner 220 und nennt sie dann Forerunner 225. Damit wären meine Träume erfüllt.

      Aber… Routennavigation? Du meinst mit Ansagen wann man abbiegen muss? Habe ich für neue Strecken mal mit ’ner Handy-App ausprobiert, fand es dann aber zu nervig. Gibt es denn Laufuhren die das können?

  2. So unterschiedlich sind die Anforderungen. Für mich ist es ein großer Vorteil, dass man die Uhr komplett offline auswerten kann, sprich ich bekomme die Daten über USB auf den PC ohne Internetverbindung.

    Zu den Intervallen: Ich hatte die Fenix 3 sowie die FR920XT zum Vergleich. Ich hätte nicht gesehen, dass man da die Intervalle nach Pace oder HF gestalten kann. Imho machts auch nicht so viel Sinn, wenn ich mir bei 400er oder 1000er die Pace von der Uhr sagen lasse. So genau ist kein GPS, dass da genaue Ansagen kommen könnten.

    Von allen fünf Uhren, die ich zum Test hatte, war das GPS-Modul der TomTom bei mir übrigens das Genaueste. Die TomTom ist halt eher auf Freizeitsportler ausgelegt und das merkt man an einigen Stellen.

    1. Hi Tom,

      viele der anderen Uhren kann man aber offline UND online auswerten. Bei Garmin verhalten sich die Uhren am Kabel wie ein USB-Stick – aber die komfortable Synchronisation per Handy geht halt auch.

      Bei den Intervallen haben die Garmin-Uhren auch nur grundlegende Funktionen an Bord – aber per Garmin Connect lassen sich komplexe Intervall-Szenarien erstellen und auf die Uhr übertragen. Bei der Genauigkeit gebe ich Dir natürlich recht: auf der Bahn und mit Stoppuhr wäre das Intervalltraining wohl genauer. Aber als Freizeitsportler ist es mir egal, ob ich statt 400 nur 398 oder gar 405 Meter gelaufen bin. Dafür muss ich nicht extra auf den Sportplatz und brauche auch keinen Helfer.

      So hat jeder seine eigenen Anforderungen an die Ausrüstung. ;) Um so wichtiger, dass man vergleichen kann und sich die Erfahrungen anderen zu Nutze mache kann, bevor man sich so ein teures Stück Ausrüstung kauft.

      Für welche Uhr hast Du Dich denn entschieden?

      Herzliche Grüße

      Tom

  3. Die TomTom Runner hatte ich mir schon vorgemerkt als eine der Fitnessuhren, die auch die Herzfrequenz anzeigen können. Ich bin nur Hobbyläufer und habe mir bisher nur einmal einen Brustgurt von einem Kumpel ausgeliehen, aber das ist nichts für mich und ich fühle mich damit beim Laufen nicht so wohl. GPS wäre für mich noch nicht mal so wichtig, da ich meist meine altbekannte Strecke laufe. Nur dass die Uhr bei längerem Tragen drückt, ist schon schade. Bin meist so im Schnitt 1,5 Stunden zweimal pro Woche unterwegs und versuche dabei, die Kleidung und Ausrüstung so angenehm wie möglich zu haben.

    1. Hi Tom, das mit dem Drücken muss bei Dir überhaupt nicht so sein. Die Suunto Ambit hat ja auch so ein ähnliches Gehäuse – damit habe ich am Handgelenk kein Problem. Ansonsten hört es sich so an, als würde die Uhr ganz gut zu Deinen Bedürfnissen passen.

  4. Hallo Thomas, derzeit besitze ich die einfache TomTom Runner GPS Watch. Das von dir beschriebene Problem mit Chrome habe ich mit meinem PC allerdings nicht (nur zur Info). Und mit der Uhr bin ich eigentlich auch ganz zufrieden.
    Nun suche ich aber eine mit Herzfrequenzmesser am Handgelenk, Brustgurt mag ich nicht. Hierzu habe ich mir zum einen die von dir beschriebene TomTom Cardio ausgesucht und in der weiteren Auswahl die Garmin Forerunner 235 sowie die Epson Runsense SF-810. Entschieden habe ich mich noch nicht, tendiere aber ein bisschen mehr zur Epson.
    Nach deinem Bericht bin ich wieder etwas ins Wanken gekommen und würde auch die Garmin bevorzugen.
    Kannst du mir eine gute Empfehlung geben, wenn du dich zwischen diesen Marken entscheiden müsstest? Lieber Garmin oder Epson, oder evtl. doch TomTom? Hast du vielleicht auch schon Erfahrungen mit Epson gemacht?
    Sportliche Grüße
    Robert

    1. Hallo Robert,

      über die Epson kann ich nicht viel sagen. Ich hätte sie gerne getestet, weil sie mich auch interessiert hat, habe aber keine bekommen. In nächster Zeit wird es aber wohl einige Testberichte geben, weil man sich kürzlich um eine von 100 Testuhren bewerben konnte.
      Wenn Du grundsätzlich mit der TomTom Runner zufrieden bist, könntest Du entweder auf die Cardio upgraden, oder auch nur ein Scosche Rhythm Armband dazu kaufen. Das ist meiner Meinung nach was die optische Pulsmessung angeht das zuverlässigste Gerät. Für die Garmin Forerunner 235 könnte es noch etwas zu früh sein. Die Uhr kämpft immer noch ein wenig mit den Kinderkrankheiten. Ich bin mir zwar sicher, dass Garmin das in den Griff bekommt, aber ich wäre im Moment noch vorsichtig.

      Hilft Dir das weiter? Sonst kannst Du Dich gerne melden.

      Herzliche Grüße

      Thomas

  5. Hi Thomas, erst mal vielen Dank für dein Feedback. Die Epson Runesense SF-710 konnte ich nur einmal kurz am Arm testen. Denn ich hatte jemand, der sie mir abkaufen wollte, worüber ich sehr froh war, denn sie ist ohne Herzfrequenzmessung am Handgelenk. Gekauft hatte ich sie auch nur, weil sie ein absolutes Schnäppchen war und Epson auch noch 40,00 € auf den Kaufpreis erstattete. Von einem Lauf kann man erst mal nicht so viel sagen, glaube aber, dass sie die Entfernung genauer darstellt, als die TomTom. Habe beide gegenüber Runtastic und den Sportstracker vom Handy verglichen. Die TomTom zeigt in aller Regel (bei 5km) ein Abweichung von ca. 300 bis 400 Meter. Das erscheint mir sehr viel. Hast du diese Erfahrung auch gemacht?
    Deshalb ist derzeit mein Favorit die Epson SF-810. Preislich liegt sie auf dem gleichen Niveau wie die TomTom Cardio. Es gibt im Netz einen Testbericht von der Epson. Hier der Link.
    http://www.navigation-professionell.de/epson-runsense-sf-810-test/
    Beste Grüße
    Robert

    1. Hallo Robert, Abweichungen in den GPS-Messungen habe ich nie kontrolliert. Vergleiche untereinander bringen ja nicht viel – man müsste wissen welche der Messungen „richtig“ ist. Selbst auf einer amtlich vermessenen Laufstrecke wirst Du nie die Ideallinie laufen, daher sind exakte Aussagen schwierig. Und es bleibt sowieso die systemimmanente Abweichung des GPS.
      Ich hatte von der Epson nach den Testberichten, die ich gelesen habe, immer einen guten Eindruck. Technisch scheint sie ganz vorzeigbar zu sein. Aber da ich selbst keine Erfahrungen damit gesammelt habe, könnte ich jetzt nicht sagen, ob ich sie z.B. einer TomTom Cardio vorziehen würde.

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Ich bin der Harlerunner

Hier schreibt Thomas Pier über das Laufen und (deutlich mehr als nur die notwendige) Ausrüstung. Ich laufe weder besonders schnell noch weit. Aber ich teile gerne meine Erfahrungen, die ich als ambitionierter Freizeitläufer, neugieriger Early-Adopter und als mein eigener Trainer sammele.

Ich freue mich über jede digitale Kontaktaufnahme - noch mehr allerdings über jeden gemeinsam gelaufenen Kilometer.

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