Kopfsteinpflaster. Ich liebe es.... nicht
Kopfsteinpflaster. Ich liebe es.... nicht

Coesfelder Citylauf 2018

Das war er nun: der letzte Lauf der Saison. Na gut, bestimmt wird es noch einen Sylvesterlauf geben. Aber beim Lokalderby wollte ich eigentlich noch einen raus hauen…

Vorbereitung

Es gab keine spezielle Vorbereitung auf den Lauf. Bisher hat es immer super geklappt, eine Woche nach einem Halbmarathon einen schnellen Zehner zu laufen. Ich habe sogar die ganze Woche die Füße hoch gelegt und wirklich nichts gemacht – außer einer kleinen Runde gestern. Lust zu Laufen hatte ich sowieso erst wieder ab Donnerstag. ;)

Ansonsten war der Tag ziemlich chaotisch. Das Haus musste auf Vordermann gebracht werden und Kind 1 sollte mit der Kita beim Bambinilauf starten – 10 Minuten vor meinem Lauf… Das hat alles nur so gerade geklappt – organisatorisch. Zumindest war ich halbwegs warm gelaufen und habe kurz vor dem Rennen auch Norbert und Thomas getroffen.

Start

Startaufstellung
Startaufstellung

Ich konnte mich gerade noch rechtzeitig in die Startaufstellung zu den Jungs zwängen und eine grobe Pace-Abfrage machen. „Schneller als 4:30“ war also für alle ok. Dann mal los, denn der Startschuss kam unvermittelt und irgendwie zu früh…

Dream-Team
Dream-Team

Wir standen schon ziemlich weit vorne, aber trotzdem hat es einen Kilometer gedauert, bis wir frei laufen konnten. Das ging auch deshalb so schnell, weil Norbert ein Höllentempo vorlegte! Den ersten Kilometer sind wir locker in vier Minuten gelaufen. Meine Uhr hatte bei der Pace-Anzeige stellenweise sogar eine „3“ vorne! Da ich nicht vor hatte, den Streckenrekord zu brechen, habe ich also mal einen Gang runter geschaltet und bin die erste Runde trotzdem noch mit einem Schnitt von 4:18 min/km gelaufen.

Da war mein Pacemaker noch in Sichtweite
Da war mein Pacemaker noch in Sichtweite
Mein Fan (Schwiegervater) ;)
Mein Fan (Schwiegervater) ;)
Die Hälfte ist gleich geschafft!
Die Hälfte ist gleich geschafft!

Von da an konnte es nur steil bergab gehen. Trotz frenetischen Anfeuerungsrufen auf dem Marktplatz, war auf der zweiten Runde nur noch eine Pace von 4:39 min/km drin. Im Gesamtschnitt also noch ok, aber auf der dritten Runde war klar: das wird heute nix. Bei 25°C war der Mund schon total trocken, die Birne glühte und das Kopfsteinpflaster am Walkenbrückentor war die Hölle für mich.

Kopfsteinpflaster. Ich liebe es.... nicht
Kopfsteinpflaster. Ich liebe es…. nicht
Wasser!
Wasser!

Also, neuer Plan: einfach zu Ende laufen. Irgendwie. Mit Trinkpausen im Gehen und wirklich machbarem Tempo. Die letzte Runde war dann nur noch im 5er-Schnitt, was zu einer Zielzeit von 47:16 min führte. Das ist zwar immerhin die schnellste Zeit seit einem Jahr – aber das macht es eigentlich nur noch schlimmer. ;) Gab es da nicht mal eine Zeit in der ich mir sicher war, auf jeden Fall unter 45 Minuten laufen zu können?! Egal. Derzeit jedenfalls nicht.

Yupp, der iss schneller als ich...
Yupp, der iss schneller als ich…
Immer der selbe Spruch - aber jedes Jahr wieder gut. ;)
Immer der selbe Spruch – aber jedes Jahr wieder gut. ;)
Hatte ich schon gesagt, dass es heute 25°C waren?
Hatte ich schon gesagt, dass es heute 25°C waren?

Was wirklich zählt

Mal ganz abgesehen von den Zeiten: es war mir ein Fest! Mit Norbert, Thomas und Thomas über das Rennen plaudern, mit Lisa über ihren Urlaub quatschen, Nadine mal persönlich treffen, mit Moritz einen Becher Wasser über den Kopf giessen ;)… Irgendwie sind es doch eher die Begegnungen, die so ein Event großartig machen. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr mit euch allen. :)

  1. Hey Thomas,

    Hauptsache es macht Spaß, schreibst du ja korrekter Weise selber. Aber warum läufst du denn dann in 4:00er pace an? Das verstehe ich nicht ganz, bist doch erfahren? Dass das Laktat produziert, dürfte doch klar sein?

    Trotzdem klasse Saisonabschluss, hab leider selber gerade keine Zeit zu rennen

    Liebe Grüße

    1. Hi, auf der Startgerade steht immer so viel Publikum, dass man da sowieso schnell läuft. Ich habe auch erst an der ersten Kurve auf die Uhr geguckt und hätte zwar gedacht, dass wir ein wenig schneller als 4:30 sind, aber an 4:00 hätte ich definitiv nicht gedacht.

  2. MorgÄhn Thomas,
    Mitte Oktober bei 25 Grad laufen hat auf jeden Fall was :-) ist nur leider nicht wirklich ein Vorteil – außer man ist Zuschauer und braucht nicht zu laufen ^^
    Die Gesamtzeit klingt ja trotzdem noch ganz gut, gratuliere!
    Meine 14,5km um die Talsperre in Eupen am Samstag war übrigens auch keine Sensation …
    Sonnige Grüße,
    Tobias

    1. Moin Tobias, die Zeit ist akzeptabel. ;) Aber es war echt zu warm. Ich kann das nicht gut haben, wenn der Mund beim Laufen so austrocknet. Ist auch nicht typisch für Mitte Oktober. Ausserdem hatte ich Köln glaube ich nicht ein wenig in den Beinen. Du auch?

      1. Mir war es Samstag auch zu warm … und ja, an Köln hatte ich doch recht lang zu knabbern.
        Bei mir gab allerdings ziemlich sicher das Badminton-Meisterschaftsspiel Freitagabend den Ausschlag ^^ immerhin haben wir gewonnen!

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Ich bin der Harlerunner

Hier schreibt Thomas Pier über das Laufen und (deutlich mehr als nur die notwendige) Ausrüstung. Ich laufe weder besonders schnell noch weit. Aber ich teile gerne meine Erfahrungen, die ich als ambitionierter Freizeitläufer, neugieriger Early-Adopter und als mein eigener Trainer sammele.

Ich freue mich über jede digitale Kontaktaufnahme - noch mehr allerdings über jeden gemeinsam gelaufenen Kilometer.

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