London und die SOAR Studio Opening Party

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Das war schon eine ziemlich verrückte Aktion, einfach mal für eine Party nach London zu fliegen. Aber es hat sich absolut gelohnt!

Reisepläne

Es war eigentlich unmöglich, kurzfristig und mitten in der Woche nach London zu fliegen, um die SOAR Studio Opening Party zu besuchen. Aber mich hat die Idee nicht mehr los gelassen.

Seit ich die Marke vor sechs Jahren für mich entdeckt habe, bin ich erst zum Fan geworden und fühle mich durch die Zusammenarbeit mittlerweile schon fast als Teil der Familie.

Die verrückte Reise mit Richard zusammen machen zu können, hat die Entscheidung dann besiegelt: es geht nach London!

London, Tag 1

Bei der Reisebuchung scheine ich Glück gehabt zu haben: ich konnte am Donnerstag sehr früh hinfliegen und am Freitag recht spät zurück. Somit hatte ich fast zwei volle Tage in London.

Da ich zum ersten Mal in der Themse-Stadt war, habe ich mir vorher viele wertvolle Tipps geholt, um die Zeit auch gut zu nutzen. Vom London City Airport ging es Dank des unkomplizierten U-Bahn-Netzes erstmal mitten in die City, um mich mit Richard auf einen Kaffee und etwas Frühstück zu treffen.

Anschließend waren ein paar Touristen-Highlights geplant. Das Wetter war allerdings typisch britisch, so daß ich meine Pläne recht schnell Richtung Museen geändert habe.

Freier Eintritt in Museen wie die Tate Modern Gallery oder das British Museum sind schon großartig. Wo kann man sonst den Rosetta-Stein und das Yves Klein Blau ein einem Tag sehen!

Nach einem Halbmarathon auf den Beinen ging es dann erstmal ins Hotel, um vor dem Highlight des Tages durchzuschnaufen. Natürlich nicht ohne auf dem Weg weitere Entdeckungen zu machen.

SOAR Studio Opening Party

Von meinem Hotel zum neuen SOAR Studio war es nicht weit zu laufen. So war noch ein wenig Zeit, etwas typisch Englisches zu machen: mit Richard ein Feierabend-Bier in einem Pub zu trinken.

An der Clifton Street angekommen erwartete uns ein richtig schickes Studio mit ersten Gästen. Die beiden Etagen sollten sich im Lauf des Abends noch mit vielen spannenden Läufern, Künstlern, Bankern, Podcastern und natürlich dem SOAR-Team füllen.

SOAR Studio, Clifton Street

Es war für mich ein besonderer Moment, all die Menschen persönlich zu treffen, mit denen ich teilweise seit Jahren regelmäßig in Kontakt stehe. Rob ist eins der SOAR-Urgesteine und ein genauso feiner Kerl wie Tim Soar selbst. Es hat so viel Spaß gemacht, mit ihnen über das Laufen zu reden, aber auch über die aktuelle und die nächste Kollektion.

Aber eigentlich ging es in allen Gesprächen immer nur ums Laufen. Kein Wunder, denn unter den Gästen waren zum Beispiel Michael von den Run Testers oder Danny von The Big Run Podcast. Aber auch der Team SOAR Coach Matt Yates oder der Fotograf Alex McArthur.

Auf ein Bier mit Eugen, Danny und Richard

Es wurde noch ein langer, aber sehr unterhaltsamer Abend in guter Gesellschaft mit kalten Getränken, heißer Pizza und anregenden Gesprächen.

DJ Tim Soar in the house

London, Tag 2

Die Nacht war natürlich zu kurz, aber insgesamt ok. Nach einem Gang über die Tower Bridge bin ich zum Frühstück im Watch House eingekehrt – nach einem Tipp von Eugen.

Dann standen noch der Big Ben, Westminster Abbey, der Piccadilly Circus, Trafalgar Square und eigentlich auch noch die National Gallery auf dem Plan. Doch dort war mir die Schlange einfach zu lang.

Stattdessen bin ich rüber zum Southbank Center gelaufen und habe mir das Treiben dort ein wenig angesehen. Doch die vielen Kilometer der beiden Tage machten sich langsam in den Beinen bemerkbar, so daß ich schon früh in Richtung Flughafen aufgebrochen bin.

Was habe ich von der Reise mitgenommen?

Ich nehme sehr viele neue und lebhafte Eindrücke mit nach Hause. London ist eine tolle Stadt, die ich sicher bald wieder besuchen will. Auch wenn es ein ziemlicher Kraftakt war, die zwei Tage überhaupt möglich zu machen.

Das Highlight war aber ganz klar die SOAR Party für mich: unkompliziert, bunt gemischt und mit einem zentralen, gemeinsamen Thema: dem Laufen. Klar war es auch spannend, von Tim persönlich einige Stücke aus der kommenden Kollektion erklärt zu bekommen. Noch spannender fand ich aber den Austausch über Training, Wettkämpfe, Schuhe, Verletzungen… Worüber sich Läufer halt so unterhalten. 😉


Für die Transparenz: SOAR hat zwar zur Party eingeladen, aber ich war auf eigene Kosten und aus eigenem Interesse in London.

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Ich bin der Harlerunner

Hier schreibt Thomas Pier über das Laufen und (deutlich mehr als nur die notwendige) Ausrüstung. Ich laufe weder besonders schnell noch weit. Aber ich teile gerne meine Erfahrungen, die ich als ambitionierter Freizeitläufer, neugieriger Early-Adopter und als mein eigener Trainer sammele.

Ich freue mich über jede digitale Kontaktaufnahme - noch mehr allerdings über jeden gemeinsam gelaufenen Kilometer.

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