Nach der unverzichtbaren Grundausstattung und einigen sinnvollen Ergänzungen, geht es im letzten Teil der Artikelserie um Luxus. Also um Laufausrüstung, die man nicht unbedingt braucht, aber die trotzdem ihren Nutzen haben kann.

Kompressionsstrümpfe


Über die Wirksamkeit von Kompressionsstrümpfen im Training und bei Wettkämpfen streiten sich immer noch die Geister. Natürlich gibt es Studien, die eine Verringerung der Muskelvibration und einen besseren Rückfluss des Blutes belegen – und vor allem die regenerative Anwendung empfehlen. Gleichzeitig bedeutet eine geringfügig bessere Regeneration nicht, dass auch die Zeiten bei einem Lauf gleich schneller werden. Trotzdem können Kompressionsstrümpfe gerade bei langen Läufen sehr angenehm sein und die gefühlte Belastung verringern.
 
Mein Tipp: Einfach mal selbst ausprobieren. Neben dem Quasi-Standard CEP * gibt es viele empfehlenswerte Alternativen – siehe auch meine Berichte über Lindner– und Falke-Socken.
 

Sportbrille


Bei schönstem Sonnenschein laufen zu gehen ist eine wunderbare Sache. Doch wer schon beim Spaziergang gerne eine Sonnenbrille trägt, sollte auch beim Laufen darüber nachdenken. Ich komme in den meisten Fällen auch gut mit einer Schirmmütze zurecht, aber eine Mütze kann im Sommer zu warm sein. Manchmal ist es sehr angenehm eine Laufbrille zu tragen – auch als Schutz gegen Insekten, die einem gerne ins Auge fliegen.
 
Mein Tipp: Um die Brille universell einsetzen zu können, lohnt sich die Anschaffung einer Brille mit automatischer Anpassung der Tönung. Ich habe zum Beispiel eine Uvex-Brille mit Vario-Gläsern und bin damit sehr zufrieden.
 

Stirnlampe


Wenn die Tage kürzer werden, ist es auf meinen Laufrunden nach der Arbeit oft schon dunkel. Natürlich kann man dann auf beleuchtete Strecken ausweichen, aber die sind oft nicht so einfach zu finden wie man denkt. Mit einer guten Stirnlampe ist man unabhängig und kann trotz Dunkelheit seine gewohnten Strecken laufen. Das ist deutlich angenehmer als mit einer Taschenlampe in der Hand. Allerdings ist so ein Kopfriemen auch gewöhnungsbedürftig und nicht für jeden eine gute Lösung.
 
Mein Tipp: Es gibt Alternativen, die nicht am Kopf, sondern vor der Brust getragen werden. Ich habe selbst auch das Run Light von Decathlon * und finde das Laufen damit sehr angenehm.
 

Trinkrucksack


Lange Läufe an heissen Tagen sind eine schweißtreibende Sache – selbst wenn man die sonnigsten Stunden des Tages meidet. Mit der zusätzlichen Hitzebelastung geht jeder Läufer anders um. Einige laufen trotzdem ohne Wasser mit auf die Strecke zu nehmen, Andere können gar nicht so viel mitnehmen, wie sie gerne trinken würden. Für Letztere ist ein Trinkrucksack die einzige vernünftige Lösung – neben dem vorherigen Anlegen von Trinkdepots auf der Strecke…
 
Mein Tipp: Es muss nicht unbedingt das Top-Modell von Salomon sein – auch wenn sich die Investition wahrscheinlich lohnt. Decathlon *, Camelbak * und Source * haben auch sehr erschwingliche Modelle im Angebot.