Saucony Tempus

Der Saucony Tempus lässt sich nicht so einfach in eine Kategorie stecken. Wird er dadurch zum perfekten Allrounder?

Anzeige: Der Hersteller hat mir das Produkt für diesen Test auf meine Anfrage hin zur Verfügung gestellt. Dies hatte keinen Einfluss auf den Inhalt meines Testberichts. Der Beitrag ist frei verfasst und gibt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen wieder.


Saucony Tempus

Preis

190 Euro

Aktiv getestet

8 Wochen



Erster Eindruck

Ein Schuh wie der Saucony Tempus ist ungewöhnlich hier auf dem Blog. Denn normalerweise laufe ich nur Neutralschuhe. In diese Kategorie fällt der Tempus aber genau genommen nicht.

In der Seitenansicht ist zu erkennen, dass Saucony den Schuh aus zwei verschiedenen Dämpfungsmaterialien konstruiert hat: PWRRUN PB, Sauconys Superschaum für hohe Energierückgewinnung, und PWRRUN als minimal festeres Material. Dabei bildet PWRRUN einen 3D-„Rahmen“, der den Fuß leiten und (minimal) stützen soll.

Ansonsten greift der Saucony Tempus auf bewährte Elemente der Endorphin-Serie zurück – zu der selbst aber nicht gehört. Das betrifft die robuste Laufsohle und das luftige Mesh-Obermaterial.

Beim Komfort rund um Ferse und Kragen bleibt Saucony auf Daily-Trainer-Niveau: es gibt eine Polsterung, die aber nicht übertrieben dick ausfällt.

Durch den hochwertigen Dämpfungsschaum und das luftige Obermaterial bleibt der Tempus gerade noch ein Leichtgewicht und hat damit einen kleinen Vorteil gegenüber den meisten Allroundern.

Erfahrungen beim Laufen

Ich gebe zu, dass der Saucony Tempus nur in mein Blickfeld geraten ist, weil meine Erfahrungen mit den aktuellen Endorphin-Modellen so überaus positiv sind. Eigentlich konnte ich mir nicht vorstellen, einen „Stabilitätsschuh“ zu tragen. Ich bin immer ohne Stütze unterwegs.

Aber wie viele andere Testläufer auch bestätigen: eigentlich passt die Kategorie für den Tempus nicht. Ja, er hat eine etwas breitere Basis und auf der Innenseite ist vielleicht etwas mehr fester Dämpfungsschaum verbaut. Aber er läuft sich ganz genau so wie ein Neutralschuh. Oder besser: wie ein richtig guter Neutralschuh.

Das war auch der Grund, warum ich ihn als einzigen (!) Laufschuh mit in den Urlaub genommen habe. Er hat sich bei allen Läufen im Training absolut bewährt. Auch Tempoeinheiten oder einfache Trails waren kein Problem.

Natürlich fühlt er sich nicht so leichtfüßig wie ein Kinvara an, oder so schnell wie ein Endorphin Speed. Dafür bringt die strukturierte Dämpfung ein bisschen Sicherheit bei langen Läufen mit sich, wenn der Fuß beim Nachlassen der Stützmuskulatur vielleicht doch ein wenig mehr pronieren würde als sonst.

Spaßfaktoren / Eignung

Nicht jeder Schuh eignet sich für jede Art von Training oder Wettkampf. Das ist (neben dem Schuh an sich) abhängig von Lauferfahrung, Leistungsstand, Gewicht und persönlichen Vorlieben. Meinen Spaß mit dem Schuh würde ich für folgende Kategorien so einschätzen:

Gemütliche Hausrunde
100%
Tempolauf
100%
Intervalle
80%
10k-Wettkampf
80%
Halbmarathon
100%
Langer Lauf
100%

Meine Meinung

Saucony Tempus
Sehr überzeugend!
Der Saucony Tempus passt sicher in mehrere Schubladen: Ist er nun ein sehr agilter gestützer Schuh oder Neutralschuh mit zusätzlicher Sicherheit? Wie man es auch dreht: für mich ist er ein sehr guter Allrounder für alle, die grundsätzlich etwas Stütze brauchen - und wenn es nur am Ende eines langen Wettkampfes ist.
Qualität
Funktion
Begeisterung
Preis / Leistung
4.9
Bewertung

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Ich bin der Harlerunner

Hier schreibt Thomas Pier über das Laufen und (deutlich mehr als nur die notwendige) Ausrüstung. Ich laufe weder besonders schnell noch weit. Aber ich teile gerne meine Erfahrungen, die ich als ambitionierter Freizeitläufer, neugieriger Early-Adopter und als mein eigener Trainer sammele.

Ich freue mich über jede digitale Kontaktaufnahme - noch mehr allerdings über jeden gemeinsam gelaufenen Kilometer.

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