Icebug Oribi5 BUGrip

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„Grip, wo du erwartet hattest, auszurutschen.“ Darum geht es dem schwedischen Schuhhersteller Icebug, der bekannt ist für seine Trailschuhe mit Spikes.
Aber es geht eben nicht nur um spezielle Trailanforderungen, sondern auch um Schnee und Eis – was besonders in meinen Breitengraden hier deutlich wahrscheinlicher auftritt. ;)

Anzeige: Icebug hat mir den Schuh für diesen Test auf meine Anfrage hin zur Verfügung gestellt. Dies hatte keinen Einfluss auf den Inhalt meines Testberichts. Der Beitrag ist frei verfasst und gibt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen wieder.

Produkttest

Icebug Oribi5 BUGrip

Herstellerlink
Icebug Oribi5 BUGrip
Preis
ab ca. 170 Euro
Aktiv getestet
6 Wochen

Erster Eindruck

Klar, was da aus dem Karton kommt ist in erster Linie ein „ganz normaler“ Trailschuh, der auch viele der typischen Merkmale aufweist. Dazu gehört ein umlaufender Schutz vor spitzen Steinen und Wasser, der sicher auch im Schnee gut funktionieren wird.

Neben einer ordentlichen Schnürung, hilft auch eine Lasche beim Anziehen der Schuhe. Sie ist genau wie die Zunge zusätzlich mit einem reflektierenden Material belegt.


Im Profil erkennt man dann schon, dass der Trailschuh mit einer griffigen Sohle ausgestattet zu sein scheint. Die BUGrip-Sohle ist Icebugs-Flaggschiff – was nicht nur mit den Spikes, sondern auch mit der Gummimischung zu tun hat.

Nicht weniger als 16 Hartmetallspikes stecken in der Laufsohle. Das sind mehr als eigentlich notwendig, so daß davon ruhig 3-4 verloren gehen könnten ohne den Grip zu verändern. Zudem sind die Spikes nicht starr eingebaut, sondern „dynamisch„.

So sind die Schuhe mit BUGrip auch auf Asphalt laufbar, weil die Spikes dann teilweise im Gummi verschwinden und einen vollen Kontakt der Aussensohle mit dem Boden ermöglichen.

Mit 701 Gramm (für beide Schuhe in meiner Größe) ist der Icebug Oribi5 nicht gerade leicht, reiht sich aber ganz gut in der Klasse „Halbschwergewicht“ bei den Mitbewerbern ein.

Erfahrungen beim Laufen

Mal die Basics vorweg: die Schuhgröße fällt wie erwartet aus und das Gefühl beim Reinschlüpfen und den ersten Schritten war großartig. Man solle die Schritte allerdings nicht auf dem heimischen Parkettboden machen. ;)

Überhaupt sollte man sich gut überlegen wo und wann man den Oribi5 läuft, denn er ist mit seinen Spikes ein echter Spezialist. Dank der dynamischen Spikes ist er zwar „Home to Trail“ auch über Asphalt laufbar, allerdings mit einer entsprechenden Geräuschkulisse. Ich bin jedenfalls freiwillig bei jeder Gelegenheit auf den Grünstreifen ausgewichen. ;)

So sehr ich auch auf Eis und Schnee gewartet habe: bei seiner Paradedisziplin kam der Schuh leider nicht zum Einsatz. Und auch auf meinen Hausstrecken war ich damit eher „übermotorisiert“. Obwohl es auch da Highlights gab: Baumstämme, die über den Trail gefallen sind. Oftmals haben sich Trampelpfade drumherum gebildet, denn Überspringen ist nicht immer möglich (oder gewollt). Mit den Spikes des Icebug-Schuhs kommt man aber auch über den rutschigsten Stamm.

Meine Meinung

Griffiger Spezialist
Der Icebug Oribi5 BUGrip ist ein echter Spezialist auf allen rutschigen Untergründen. Dazu kommt noch ein hervorragender Sitz und ein gutes Laufgefühl.

Wer regelmäßig auf Eis und Schnee unterwegs ist, sollte sich die Spike-Schuhe von Icebug auf jeden Fall genau ansehen.

Qualität
Funktion
Aussehen
Preis / Leistung
4.6
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Ich bin der Harlerunner

Hier schreibt Thomas Pier über das Laufen und (deutlich mehr als nur die notwendige) Ausrüstung. Ich laufe weder besonders schnell noch weit. Aber ich teile gerne meine Erfahrungen, die ich als ambitionierter Freizeitläufer, neugieriger Early-Adopter und als mein eigener Trainer sammele.

Ich freue mich über jede digitale Kontaktaufnahme - noch mehr allerdings über jeden gemeinsam gelaufenen Kilometer.

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