Mizuno Wave Skyrise und Wave Shadow 3

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Nach über zwei Jahren Abstinenz war es mal wieder Zeit, sich bei Mizuno umzusehen. Mit dem Wave Skyrise und dem Wave Shadow 3 habe ich mir einen Allrounder und einen etwas schnelleren Schuh heraus gesucht.

Anzeige: Mizuno hat mir die Schuhe für diesen Test auf meine Anfrage hin zur Verfügung gestellt. Dies hatte keinen Einfluss auf den Inhalt meines Testberichts. Der Beitrag ist frei verfasst und gibt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen wieder.

Produkttest

Mizuno Wave Skyrise

Herstellerlink
Mizuno Wave Skyrise
Preis
135 Euro
Aktiv getestet
6 Wochen

Erster Eindruck

Das Design von Mizuno haut mich nicht unbedingt um, aber ich finde es zumindest ganz gefällig. Den Wave Skyrise gibt es für Herren neben diesem Blau auch noch in einer schwarz/grauen Version.

Schon auf den ersten Blick ist zu sehen, dass es sich bei dem Modell um einen komfortablen Allrounder handeln muss. Dafür spricht nicht nur das Dämpfungspaket, sondern auch der Materialeinsatz beim Obermaterial.

Die Laufsohle scheint auf viele Kilometer ausgelegt zu sein, so großzügig wie Mizuno hier mit dem Gummi umgeht. Auch die Form der Einkerbungen ist interessant und ungewöhnlich.

Auch bei Ferse und Zunge haben die Japaner aus dem Vollen geschöpft: alles ist sehr gut gepolstert und ganz klar auf Komfort ausgelegt.

Das Obermaterial sieht luftig aus, ist aber zweilagig und somit vielleicht doch nicht so dünn, wie es aussieht.

Das schlägt alles natürlich deutlich auf’s Gewicht: mit 677 Gramm ist der Mizuno Wave Skyrise sicher kein leichter Schuh. Im Vergleich mit anderen besonders komfortablen Allroundern scheint es allerdings halbwegs angemessen.

Erfahrungen beim Laufen

Beim Laufen verschwindet der Eindruck, einen schweren Laufschuh zu tragen, nicht so ganz. Dafür hat der Schuh andere Qualitäten: den Komfort zum Beispiel. Auf die großzügige Polsterung des Obermaterials habe ich ja schon hingewiesen, aber auch der XPOP-Schaum der Dämpfung trägt zu einem angenehmen Laufgefühl bei.

Dabei liefert Mizuno kein „weiches Sofa“, sondern einen auch auf langen Strecken gut laufbaren Begleiter.

Produkttest

Mizuno Wave Shadow 3

Herstellerlink
Mizuno Wave Shadow 3
Preis
130 Euro
Aktiv getestet
6 Wochen

Erster Eindruck

Der Wave Shadow 3 sieht richtig schnell aus – und so ordnet ihn Mizuno selbst auch auf der Produktseite ein.

Im Vergleich zum Wave Skyrise sieht man deutlich das reduzierte Dämpfungspaket, das aber trotzdem noch eine gute Federung verspricht.

Die Laufsohle hat ein relativ flaches Zick-Zack-Muster und verspricht einen guten Grip über die komplette Fläche des Schuhs.

Die Ferse ist fest und gleichzeitig noch ganz gut gepolstert. Einstieg und Obermaterial zusammen sollen für einen sockenähnlichen Sitz sorgen.


Das Gewicht von 619 Gramm für beide Schuhe in meiner Größe spricht nicht unbedingt für einen besonders schnellen Schuh. Ich würde ihn ins Mittelgewicht einordnen und damit eher bei den leichteren Allroundern.

Erfahrungen beim Laufen

Beim Laufen macht er dann aber doch mehr Spaß, als es auf der Waage den Eindruck machte. :) Der Sitz ist wirklich gut und man vergisst den Schuh nach ein paar Schritten komplett. Allerdings nicht ganz, denn er steuert permanent ein wenig Rückfederung bei.

Dem entsprechend war ich bei allen Testläufen mit dem Mizuno Wave Schadow 3 schneller unterwegs als geplant. ;) Trotzdem sehe ich ihn nicht als schnellen Wettkampfschuh – es sei denn, es geht Richtung Marathon. Tempo- und Schwellenläufe sind mit ihm aber gut zu machen, während ihn der Komfort auch für Grundlagenläufe qualifiziert.

Meine Meinung

Mizuno Wave Skyrise und Wave Shadow 3
Solide
Mir hat besonders der Mizuno Wave Shadow 3 gefallen. Mit seinem guten Sitz und der spürbaren Federung macht er beim Laufen einfach Spaß. Für noch mehr Komfort auf längeren Strecken, ist aber der Wave Skyrise sicher die bessere Wahl. Beide Schuhe dürften gerne noch etwas "abnehmen", um noch besser in die beworbene Kategorie zu fallen.
Qualität
Funktion
Aussehen
Preis / Leistung
3.1
Bewertung
Shop-Empfehlungen *

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Ich bin der Harlerunner

Hier schreibt Thomas Pier über das Laufen und (deutlich mehr als nur die notwendige) Ausrüstung. Ich laufe weder besonders schnell noch weit. Aber ich teile gerne meine Erfahrungen, die ich als ambitionierter Freizeitläufer, neugieriger Early-Adopter und als mein eigener Trainer sammele.

Ich freue mich über jede digitale Kontaktaufnahme - noch mehr allerdings über jeden gemeinsam gelaufenen Kilometer.

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