Rückblick: Was lief im Dezember 2020?

Nicht alles, was ich zu erzählen habe, wird zu einem eigenen Beitrag. Im Monatsrückblick sammle ich daher alle Themen, die ich trotzdem los werden möchte.

Training

Ein wenig habe ich das Training im Dezember wieder angezogen. Oder sagen wir mal eher: nicht mehr so schleifen lassen. ;) Obwohl ich trotz Core-Training zwischendurch auch wieder etwas Rückenprobleme hatte und mich in der letzten Woche auch noch die Plantarfaszie geärgert hat. Das war nach einer Behandlung mit dem Flossing-Band aber wieder weg und lag vermutlich einfach nur an einer zu engen Schnürung. Ich bin da sehr empfindlich, wenn zu viel Druck auf den Spann kommt.

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Als kleine Challenge habe ich versucht, die längste Strecke in der Heide zu finden, die man ohne Doppelungen laufen kann. Bisher ist meine Standardstrecke dort nur 8 Kilometer lang und ich hatte immer das Gefühl, tricksen zu müssen, um auf mehr als 10 zu kommen. Jetzt habe ich mit 18 Kilometern eine neue XXXL-Variante gefunden, die mir sehr gut gefällt.

Ausserdem wird im Dezember immer der Strich unters Jahr gemacht. Im Sommer hatte ich mal abgeschätzt, dass 2020 ganze 2.500 Kilometer drin sein könnten. Das war im November auch noch in greifbarer Nähe, doch habe ich auch keinen Grund gesehen, es darauf anzulegen. Auch so sind die erreichten 2.301 Kilometer absoluter Weltrekord, denn bisher stand bei den Jahressummen noch nie eine Zwei vorne.

Was mir weiterhin gefehlt hat, waren die gemeinsamen Läufe. Ich hoffe wirklich sehr, dass sich das im neuen Jahr irgendwann wieder ändert.

Lauflieblinge

Der Dezember stand ganz klar im Zeichen der Trail-Schuhe und Regenjacken. :) Über die Soar Ultra Jacket habe ich ja schon geschrieben – genau so über den Salomon Wildcross.

Mit dem Sense 4 Pro und dem Sense Ride 4 laufe ich gerade aber noch zwei Salomon-Trailmodelle, die mir sehr gut gefallen. Der eine Schuh ist ganz klar mein neuer Trail-Favorit! ;)

Fundstücke

Herzfrequenzvariabilität

Der Youtube-Kanal der Triathlon Crew Cologne hat mich mit gleich zwei Videos von Laura Hottenrott überrascht. Laura erklärt, wie sie die HRV in ihrem Training nutzt und wie insbesondere der Orthostatische Test zu interpretieren ist.

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Ich habe den Test ja auch lange mit der Polar Vantage V gemacht, doch mich hat immer gestört, dass die Ergebnisse nur in Polar Flow landen. Durch die Videos habe ich mich damit nochmal beschäftigt und jetzt einen guten Weg gefunden, den Orthostatischen Test mit Garmin-Uhren zu machen und in WKO5 auszuwerten. Dazu schreibe ich sicher noch was.

Wer sich direkt weiter einlesen will: hier ist noch eine gute Quelle.

A propos HRV: Marco Altini, der Kopf hinter HRV4Training, hat in einem interessanten Artikel beschrieben, was bei der nächtlichen Messung der HRV zu beachten ist.

Kurz gefasst: wer nachts misst, braucht die durchgängigen Daten der kompletten Nacht. So wie ich es mit dem Oura Ring mache. :) Interessanterweise sieht er keinen signifikanten Unterschied, ob man nun nachts oder morgens misst – so lange man sich an eine Methode hält und die Ergebnisse nicht vermischt.

Leistungsmessung

Ich bin letzten Monat gleich über zwei Artikel über die Wattmessung für Läufer gestolpert.

Alex Hutchinson erklärt in einem Artikel auf „Outside“, wie wir das aktuelle Paper von Stryd zu deuten haben.

Es wird hier denke ich nochmal klar, dass Stryd die Leistung nicht in Watt messen kann. Vielmehr soll diese Zahl ein Äquivalent für die gerade aufgebrachte Energie für das Laufen sein. Man soll sich also nicht so sehr an die Zahl und die Einheit klammern, sondern es geht darum, was die Zahl repräsentiert. Damit sind die „Laufkartoffeln“ wieder voll im Rennen. ;)

Der zweite Artikel stammt aus dem Hause Greif (ja, der mit den Trainingsplänen) und beschreibt im Grunde das TSS-System zur Beurteilung der Trainingsbelastung. Der Text ist bereits Teil 5 einer Serie, die ich nur zum Lesen empfehlen kann. Hier geht es los.

Super Running blog

Eine Neuentdeckung war für mich der Blog von Jonathan Marcus, obwohl ich ihn im „On Coaching Podast“ schon lange höre. Man findet auf seiner Website spannende Artikel über aktuelle wissenschaftliche Themen rund um das Laufen – zum Beispiel: „Progressing Workouts to Run Faster for Longer

Ausblick

Puh… das wäre jetzt der Platz für die Neujahrs-Vorsätze, oder? ;) Zum Glück bin ich kein Fan davon, daher habe ich keine. In den Januar starte ich erstmal nur mit dem Vorsatz, läuferisch dran zu bleiben und meinen kleinen Problemchen weiter auf den Grund zu gehen.

Für den Blog stauen sich mittlerweile einige Artikel auf, die ich auch über die Feiertage nicht voran bringen wollte (Familienzeit). Ein Artikel zur HRV-Auswertung in WKO5 ist bereits in Arbeit und es wird auch ein Review zur Coros Apex Pro geben.

Kleines Schmankerl zum Schluss: in meinem Testlabor sind jetzt sogar „Corona-Masken“ eingetroffen. Natürlich welche zum Laufen. Das hätte ich mir vor einem Jahr ganz sicher nicht träumen lassen…

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Ich bin der Harlerunner

Hier schreibt Thomas Pier über das Laufen und (deutlich mehr als nur die notwendige) Ausrüstung. Ich laufe weder besonders schnell noch weit. Aber ich teile gerne meine Erfahrungen, die ich als ambitionierter Freizeitläufer, neugieriger Early-Adopter und als mein eigener Trainer sammele.

Ich freue mich über jede digitale Kontaktaufnahme - noch mehr allerdings über jeden gemeinsam gelaufenen Kilometer.

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Thomas (der Harlerunner)