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Wie läuft’s eigentlich mit: Jack Daniels

Dieser Artikel ist Teil einer Artikel-Reihe. Oft werde ich gefragt, ob ich ein bestimmtes Produkt immer noch benutze oder immer noch so und so trainiere. Daher greife ich regelmäßig „alte“ Themen raus und erzähle kurz wie es nach dem Artikel damit weiter ging.

Was ist gelaufen?

Ich habe mich schon durch viele Bücher über das Lauftraining gearbeitet. Angefangen hatte es mit Steffny (Das grosse Laufbuch *), nach dessen Plänen ich auch die ersten Wettkämpfe gelaufen bin – mit Erfolg. Dann wollte ich mehr über Struktur und Sinn der einzelnen Einheiten erfahren, um zu verstehen, wie ich einen Plan adaptieren oder sogar selbst erstellen könnte. Genau genommen stecke ich immer noch in dieser Phase… ;)

Jack Daniels Ansatz (siehe: Die Laufformel *) habe ich in einem Artikel über mein Halbmarathon-Training 2016 ausführlich beschrieben. Er war auch Grundlage für meine ersten „eigenen“ Trainingspläne 2017. In seinem Buch gibt er viele Hinweise, wie man seine Pläne an z.B. verkürzte Zyklen anpassen kann. Sie sind also von Haus aus nicht so starr, wie andere Vorgaben – was mir gut gefällt.

Aber natürlich war mein Wissensdurst damit nicht gestillt und ich habe noch mehr Ansätze ausprobiert. Darunter auch Joel Friels „Trainingsbibel für Triathleten*, die Hinweise zum polarisierten Training aus Michael Arends „Level Up“ sowie einen seiner Trainingspläne als Vorbereitung für den Klippenlauf.

Wie läuft es jetzt?

Nach den Erfahrungen der letzten Jahre ist mir klar, das zwei Ansätze für mich besonders gut funktionieren: polarisiertes Training (80/20) und der Trainingsaufbau nach Jack Daniels. Dabei steckt das eine bereits in dem anderen, denn die Qualitätseinheiten sind nach Jack Daniels im Umfang so angelegt, dass sie grob die 80/20-Regel einhalten – vielleicht nicht aus Vorsatz, aber zumindest im Ergebnis.

Ich mag vor allem die Abfolge der Phasen, die von schnellen, kurzen Wiederholungsläufen zu Schwellenläufen zum Wettkampf hin (10k/HM) immer spezifischer werden. Wobei mir genau diese beiden Phasen meist auch am wichtigsten sind. Die Wiederholungsläufe machen die Beine (wieder) schnell, wenn man aus dem Grundlagentraining kommt – falls man sie nicht sowieso dort einbaut. Und ohne ausreichend Schwellenläufe brauche ich mir keine Gedanken um gute Zeiten bei einem Wettkampf machen.

Gerade bin ich wieder im Training für den Ibbenbürener Klippenlauf 2020 und nehme dafür den (in Umfang und Intensität reduzierten) Trainingsplan für den Rennsteiglauf von Michael Arend. Mit dem bin ich ja schon gut gefahren und denke, dass er mich deutlich spezifischer auf den Lauf vorbereitet, als ein Jack-Daniels-Plan, der doch eher für Strassenläufe gedacht ist. Der kommt allerdings direkt danach wieder zum Einsatz.

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Ich bin der Harlerunner

Hier schreibt Thomas Pier über das Laufen und (deutlich mehr als nur die notwendige) Ausrüstung. Ich laufe weder besonders schnell noch weit. Aber ich teile gerne meine Erfahrungen, die ich als ambitionierter Freizeitläufer, neugieriger Early-Adopter und als mein eigener Trainer sammele.

Ich freue mich über jede digitale Kontaktaufnahme - noch mehr allerdings über jeden gemeinsam gelaufenen Kilometer.

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