Rückblick: Was lief im November 2020?

Nicht alles, was ich zu erzählen habe, wird zu einem eigenen Beitrag. Im Monatsrückblick sammle ich daher alle Themen, die ich trotzdem los werden möchte.

Podcast

In diesem Monat hatte ich die Ehre, Gast im „Nah drun-Podcast“ zu sein. Der hieß ursprünglich mal „Laufen im Münsterland“, kommt also aus meiner Heimat, und läßt normalerweise in knackigen 30 Minuten Athlet*innen und Trainer zu Wort kommen. Bei mir ging es neben dem Sport aber vor allem um das Bloggen und Social Media. Hört doch mal rein:

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Training

Das mit dem Laufen nach Lust und Laune hat im November gut geklappt. Ich war nur noch drei statt fünf Mal unterwegs und bin auf ca. 30 Kilometer pro Woche gekommen. Trotzdem ist es bei fünf Trainingstagen geblieben, denn ich habe das Stabi- und Rückentraining konsequent weiter geführt. Und nach gut sechs Wochen merke ich auch langsam, dass davon etwas beim Laufen ankommt. Nicht nur die sporadisch auftretenden Rückenschmerzen sind weg: ich habe das Gefühl viel kraftvoller und geschmeidiger zu laufen.

Nachdem ich verschiedene Trainingsanleitungen dafür ausprobiert habe, bin ich jetzt bei der Nike Training Club App hängen geblieben. Das ist ein kostenloses Angebot mit guten Videoanleitungen, denen man gut folgen kann. Es gibt spezielle Kollektionen für Läufer, aber auch Yoga oder Cardio.

Ich kombiniere gerne „Ab And Butt 2.0“ oder „Glute And Hip Strength“ mit „Steady Flow Yoga“. Jedes Programm ist ca. eine halbe Stunde lang, so dass ich pro Tag auf eine Stunde Training komme. Zusätzlich mache ich noch ein paar Übungen mit dem Theraband, die mir der Physio mit auf den Weg gegeben hat.

Vom 11. bis zum 22. November lief auch der Asics World Ekiden 2020, ein virtueller Staffelmarathon. So bin ich in den Genuss von gleich vier Läufen in Begleitung gekommen. :) Jeder war ein kleines Highlight, denn solche Begegnungen sind und sollten im Moment natürlich die Ausnahme sein.

Lauflieblinge

Auch in den letzten vier Wochen konnte man mich besonders oft mit dem Soar Windbreaker sehen. Selbst an sehr kalten Abenden war der mit einem dicken Firstlayer noch gut zu tragen. Nur wenn auch noch Niesel oder Regen dazu kam, habe ich andere Kombinationen gewählt.

Dazu kam im Dunkeln eine neue Lauflampe, die mich schon lange interessiert hat. Sie wird an der Hüfte getragen und bringt dadurch Vorteile gegenüber Kopflampen mit. Mehr möchte ich noch nicht verraten – Testbericht folgt. ;)

Bei den Schuhen überrascht mich der Salomon Predict 2 weiterhin positiv. Nachdem ich mit ihm einen eher holprigen Start hatte, bekomme ich ihn jetzt kaum noch vom Fuß.

Fundstücke

Coros
Bei Coros gab es im November gleich zwei Knaller. Anfang des Monats kam das neue Firmware-Update raus, das die Synchronisation von TrainingPeaks-Trainingsplänen ermöglicht. Nachdem Stryd über seine Connect-IQ-App gerade das Gleiche ermöglicht hat, kann man jetzt wohl offiziell sagen, dass der Trainingsplanung nach Power nichts mehr im Wege steht. Darauf habe ich echt lange gewartet…

Die zweite Neuigkeit hatte sich fast schon angekündigt, denn Eluid Kipchoge und das NN Running Team sind ins „Team COROS“ gewechselt (Press Release). Eluid freut sich darauf, seinen Input für die Weiterentwicklung der Uhren zu geben. Und wie ich gelesen habe, ist das wohl durchaus ernst zu nehmen – in Inhalt und Umfang. Ich bin gespannt.

Stryd
A propos Stryd: Johannes Mutta berichtet auf seinem Blog über die Umstellung seines Trainings von Herzfrequenz zu Watt. Ihn hat das als Triathleten wohl weiter gebracht, nachdem die Leistungen zuletzt stagnierten. Sein Fazit: muss nicht für jeden so sein, aber er will nicht wieder zurück.

Joe Friel
Bei Joe Friel gab es interessante Gedanken zum Thema Training während der Pandemie zu lesen. Er plädiert dafür, sein Training nicht zu vernachlässigen und die Fitness mindestens zu halten. Er gibt sogar drei konkrete Tipps, wie man sein Training gestalten sollte, bis man sich wieder auf konkrete Events vorbereiten kann.

Triathlon Crew Cologne
Auch bei der Triathlon Crew Cologne gibt es wieder neuen Content im Youtube-Kanal. Doc Zeller erklärt in dem kurzen Video, wie man als Läufer vom Seilspringen profitieren kann.

YouTube

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Run with Rivs
Kennt ihr eigentlich Tommy Rivs? Markenzeichen des Ultraläufers sind der lange Bart und eine Trucker-Cap. Und wenn man seine Spuren im Netz ein wenig verfolgt stellt man fest, dass er auch ein sehr inspirierender Typ ist. Leider hat ihn jetzt ein aggressiver Lungenkrebs erwischt und sein Leben total auf den Kopf gestellt (siehe Trail Runner Magazine). Um seine Familie auch finanziell etwas unterstützen zu können, kann man bei seinem Sponsor CRAFT ein T-Shirt und eine Cap kaufen.

Ausblick

Für den Dezember habe ich mir vorgenommen, an liegen gebliebenen, umfangreichen Themen zu arbeiten. Im Zusammenhang mit dem Oura Ring hatte ich nochmal mehrere HRV-Systeme miteinander verglichen und müsste meinen „alten“ Artikel entweder mal updaten oder gleich einen neuen schreiben.

Ausserdem steht das Review der Coros Apex Pro an. Damit werde ich zumindest anfangen. Wahrscheinlich macht es aber Sinn, das nächste Firmware-Update noch abzuwarten.

Was mein Training angeht werde ich erstmal den bisherigen Modus beibehalten. Also drei Mal in der Woche Laufen und zwei Mal Stabi/Yoga. Kann natürlich gut sein, dass es über die Feiertage auch mehr Lauftage gibt – aus Zeit- und Futtergründen. ;)

Ich bin der Harlerunner

Hier schreibt Thomas Pier über das Laufen und (deutlich mehr als nur die notwendige) Ausrüstung. Ich laufe weder besonders schnell noch weit. Aber ich teile gerne meine Erfahrungen, die ich als ambitionierter Freizeitläufer, neugieriger Early-Adopter und als mein eigener Trainer sammele.

Ich freue mich über jede digitale Kontaktaufnahme - noch mehr allerdings über jeden gemeinsam gelaufenen Kilometer.

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